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Amtliches Anzeigeblatt
für den Kreis Saarbrücken
herausgegeben vom Kgl. Landratsamt Saarbrücken
hriftleltung des nichtam tlichen Teiles, Druck und Verlog von C. H. Sche ur in Saar
ucken (Druckort Völklingen). — Fernsprecher der Geichäftöstelle (Viktoriastraße 25)
str. 1185 (Amt Saarbrücken), Fernsprecher der Druckere; Nr- 1184 (Amt Saarbrücken)
Bezugepreis für das Vlerteljaht 1.5 Vit.
Anzetgengebühbren: die Ggespaltene mmegZeile eder deren Raum 17 Pigs.
Aratliche Anzeigen: der 820 min breite 1 mimn bobe Raum 50 Lig.
Erichetnunastage: Diendtag Mittwach. Frettag und Sametag.
Nr. 27.
Dienstag,
2. April 1918 44. Jahrg.
Inhalt.
Verbot, Siegel oder Stempel zur Ausfertigung von
Militär-Ausweispapierew zu verkaufen (S. 99). — Brot-—
getreide für Selbstversorger (S. 99). — Schiedsmänner zur
Schätzung zu tötenden Viehes (S. 99). — Kleinvpertaufspreise
ür Milch (S, 100). — Polizeiverordnung bereseund Woh—
nunas-Anmesdung (S. 100. — Musterung Saarbrücken—
dand (S. 1005. — Preise für Schlachtrinder (S. 101). —
krmäßigung der Gebühren bei Ablösung der gesestzlichen
sßewährmängel-Haftung (S. 102). — Kreissschulinspettion,
etr.: Belehrung über trigonometrische Punkte; Sprech—
tunden (S. 1028).
Das Feldheer braucht dringend Hafer, Heu und Stroh!
Landwirte helft dem Heere!
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F . rmenurpi. und der sagl. Postzeitsroltion.
2 rordnung. *
Es ist verboten, Siegel oder Stempel (auch Kopfstempel) e Als Schieds 8 uanr miagunæ d ĩ
mit Inschriften, die sich auf Militärbehörden beziehen, und ligeꝰd — manner un F den es auf poli⸗
erner Vordrucke von Militär-Urlaubsscheinen, Militär— * 9 nin inß to lehes erhß 817
Pässen. Fahrscheinen, Soldbüchern sowie sonstige Formu— Pren — u ieee reu 25. 7. 18911
lare zur Ausfertigung von Militär-Ausweispapieren zu * b Dy * * ⸗ * dam saisenhengese vom
verkaufen oder unentgeltlich abzugeben, ohne daß ein? —*— sip —7 de vepansschufses Reichs⸗
ichriftlicher, mit Siegel oder Stempelabdruck versehener und nes.Bl. S. 519 für die nächsten 8 Jahre gewählt:
ordnungsmäßig unterschriebener Auftrag einer militärischen 1. für die Bürgermeisterei Brebach:
Vermittelungsstelle vorliegt. — Müller Jacob jun., Ackerer, Güdingen;
Vermittelungsstellen für den diesigen Bezirk sind die Schmeer Karl Philipp, Ackerer, Bischmisheim;
tellv. Intendanturen XXI. und XVI. Armeekorps. Walter Albert, Ackerer, Fechingen. Bliesransba—
Zuwiderhandlungen werden auf Grund des 8 9b des cherstraße 35.
Besetzes über den Belagerungszustand bestraft. 9 455.4 I
Diese Verordnung tritt an Stelle der Verordnung vom Feh * de dweil
3. 11. 1916 1 ßiffer 7. RKuhn „Metzger und Landwirt in Dudweiler;
Saarbrücken, den 15. März 1919. Riedschy Wilhelm, ps. Bergmann und Landwirt
Der Kommandierende General. in Dudweiler.
v. Unger. 3. für die Bürgermeisterei Gersweiler:
Herrmann Heinrich, Ackerer, Gersweiler;
Dörr Wilhelm, Ackerer, Clarenthal.
4. für die Bürgermeisterei Friedrichsthal:
dögel Georg, Wirt, Friedrichsthal;
bungartz Peter, Königlicher Förster, Bildstock
5. für die Bürgermeisterei Heusweiler:
Brinz Peter, Ackerer und Gemeindevorsteher in
Eiweiler;
Büch Wilhelm, Ackerer in Dilsburg.
b. für die Bürgermeisterei Kleinblittersdors:
dang Peter, Ackerer, Kleinblittersdorf;
Fink Daniel, Ackerer, Kleinblittersdorf;
Niederländer Michel (Brach), Auersmacher
Pyrlik Leopold, Landwirt, Hanweiler;
Jansen Nik., — Degott —, Ackerer, Auersmacher:
Schwall Rudolf, Ackerer, Rilchingen.
7. für die Bürgermeisterei Ludweiler:
Desgranges Karl, Ackerer, Ludweiler;
Böbel Christian, Ackerer, Karlsbrunn.
8. für die Bürgermeisterei Püttlingen:
Ott Michel, Ackerer, Püttlingen;
Scherer Josef, Ackerer, Püttlingen:
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bdenhungen er zumrhehhrsen.
2281 BSerordnnug.
über das den Unternehmern landwirtschaftlicher Betriebe
für dio Ernaährung der Selbstrersorger zu belassende Brot—
getreide. (Vom 21. März 1918.)
Der Bundesrat hat auf Grund des 87 der Reichs—
getreide-Ordnung für die Ernte 1917 vom 21. Juni 1917
(Reichs-Gesekbsl. S. 507) des verordnet:
1.
Unternehmern landwirtschaftlicher Betriebe dürfen aus
ihrem selbstgebauten Brotgetreide zur Ernährung der
Selbstversorger auf den Kopf für die Zeit vom 1. April
bis zum 15, August 1918 an Stelle der bisher festgesetzten
achteinhalb Kilvgramm (Verordnung vom 25. Oktober 1917
— Reichs-Gesetzbl. S. 971 -) sechseinhalb Kilogramm monat—
lich verwenden.
Die Landes-Zentralbehörden sind ermächtigt, diese
derabsetzung von einem früheren Zeitpunkt ab vorzu—
nehmen.
Der Reichskanzler kann, sobald es die Sicherung der
Volksernährung zuläßt. die im Abs. J1 festgesetzte Menge
viederum bis auf ateinmn Kilogramm erböhen.
Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung
m Kraft.
Berlin, den 21. März 1918.
Der Reichsbanzler.
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