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Gemüse und Obst, Verwaltungsabteilung, veröffent—
lichen. Gemäß 85 der Verordnung vom 3. April
1917 darf nach der Aberntung auch das nicht durch
Lieferungsverträge gebundene Gemüse nicht zu höheren
Preisen oder günstigeren Bedingungen abgesetzt werden.
Berlin, den 18. März 1918.
Reichsstelle für Gemüse und Obst
Der Vorsitzende: v. Tilly.
Vorstehende Bekanntmachung bringe ich zur all⸗
gemeinen Kenntnis mit dem Bemerken, daß die fest⸗
gesetzten Richtpreise, die die Geltung von Erzeuger—
zöchstpreisen haben, solange bestehen bleiben, bis die
ür den Regierungsbezirk Trier gebildete Preiskommis—⸗
sion mit Genehmigung der Reichsstelle für Gemüse und
Obst andere Preise festgesetzt hat.
Trier, den 4. April 1918.
Bezirksstelle für Gemüse und Obst
für den Regierungsbezirk Trier,
Verwaltungsabteilung.
Dder Vorsitzende: Schrakamp.
Brebach, den 11. April. In der gestrigen Sihung
des Bürgermeiftereirats wurde anstelle des verstorbenen Ge—
zeimrats Böcking der Generaldirektor Naumann in Brebach
um Kreistags-Abgeordneten gewählt. — Ferner wurden
inftelie von ausgeschiedenen Beamten gewählt: der Sekretär
Fritz Wagner aus Saarbrücken zum Bürgermeistersekretär
ind der Militäranwärter Theodor Baader aus Saarbrücken
um Verwaltungsafsistenten. — Der Bürgermeister erstattete
dann einen Bericht über die Verwaltung der Bürger—
neisterei im abgelausenen Jahre und brachte den Haus⸗
zaltsplan für das kommende Rechnungsjahr zum Vortrag.
der Haushaltsplan wurde in Einnahme und Ausgabe auf
140 528 Mk. festgesetzt. — Den Beamten der Bürgermeisterei⸗
Verwaltung sollen, wie bisher, auch fernerhin Kriegsbei⸗
hilfen und Teurungszulagen nach den für die Staatsbe⸗
imten deltenden Sätzen gewährt werden. — Der Beitritt
zur Kaifer-Wilhelm-Vereinigung für Tierhaltung und Tier⸗
ernährung wurde mit einem Jahresbeitrage von 100 Mk.
beschlofsen. — Zur Beschaffung von Liebesgaben für die
dus Rußland zuͤrückkehrenden Kriegsgefangenen wurde der
zbnahmestelle für freiwillige Liebesgaben 21. A.-K. 200 Mt.
zur Verfügung gestellt. — Dem 1. Bürgermeistereisekretär
Innueaiui wurde die Amtsbezeichnung „Obersekretär“ bei—
zelegt.
Saarbrücken, den 16 April 1918.
Der Kbonigliche Landrat:
v. Halfern.
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Vaterlande geholfen zu haben, vermag zu
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Fesgchäfte zu angemesgenen bediingungen.
Jagdverpachtung
Das Jagdrecht auf sämtlichen Gemeindebännen der
Bürgermeisterei Nohselden, nämlich in:
Asweiler, Bosen, Eckelhausen, Eisen, Eitzweiler, Ei⸗
weiler, Ellweiler, Gimbweiler, Gonnesweiler, Hir⸗
stein, Mosberg-Richweiler, Neunkirchen, Nohfelden,
Schwarzenbach, Selbach, Sötern, Steinberg-Decken⸗
jardt, Walhausen, Wolfersweiler
ind außerdem auf dem Gemeindebanne von Achtels⸗
»ach (Bürgermeisterei Birkenfeld) kommt am
Montag, den 22. April 1918, nachmittags 2 Uhr,
im Krämer'schen Saale zu Nohselden
auf weitere 6 Jahre zur Neuverpachtung.
Die Pachtbedingungen können hier eingesehen
verden. Auf Wunsch werden dieselben auswärtigen
diebhabern zugesandt.
Nohfelden, den 8. April 1918.
Der Bürgermeister ˖
Scherer.