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Schittz genen Wärmeverlust in üblicher Weise isoliert sind.
Auf dem Boden liegen die mit Löchern versehenen Röhren,
die den Dampf zusfübhren, über diesen Röhren vbefinden
fich die Siebböden, die den Dampf zu dem darüber liegen—
den Häcssel durchlassen. Diese Siebböden müssen nach jeder
sochung gründlich gereinigt werden, damit der Dampf
dem in den Kesseln befindlichen Häcksel vollständig gleich—
mäßig zugefübrt wird. Nur wenn dies geschieht, werden
vollwertige Kochungen erzielt.
Die Kosten des Futters wurden in der Dahlemer
Anlage von Ingenieur Németh vom Kriegsausschuß für Er—
fatzfuller genau festgestellt. Für die Abschreibung und Ver—
zinsung der Anlage wurden, die Kosten der letzteren mit
10000 Mt. angesetzt: das Gehäude, in dem die Anlage
sich befindet, wurde dabei als vorhanden vorausgesetzt.
Die Lauge wurde mit einem Preis von 12,00 Mk. die 100
Ktiogramm eingesett. Der Krieasausschuß für Erlatzfutter
aibt die Lauge zu einem Vreise von 10,75 Mtk. die 100 Ka.
ab, dazu kommen noch die Frachtkosten und die Spesen
Das in der eigenen Wirtschaft erzeugte Stroh wurde mit
Mt. die 100 Kag. eingesetzt. Fuͤr Arbeitslöhne, Koble
Wasser, Kraft usw. wurden die tatsächlichen Kosten ein⸗
gesetzt. Zu den Dampfkosten ist zu bemerken, daß in Dah—
lem der Dampf dem Kessel der bestehenden Kartoffel—
breunerei entnommen wird, die Zufuhrleitung mußte durch
ein 60 Meter langes Stallgebäude geführt werden. Da—
durch sind beträchtliche Dampfverluste bedingt. Wo die
Verhältnifse günstiger liegen oder wo man einen veson—
deren Dampferzeuger für die Anlage aufstellt, iind die
Dampfkosten wesentlich geringer. Unter diesen Voraus—
setzungen berechneten sich für 1900 Kg. Trockensubstanz im
aufgeschlossenen Strobh 17,90 Mk.; da das nasse Futter.,
wie es zur Verfütterung kommt, 166 Trockenfubstanz ent⸗
hält, kosten 100 Kg. des nassen Futters 286 Mit, die
40 Ka. Naßfutter, die nach obigem einem Pferd neben 225
Kilogramm Hafer und 2,8 Kg. Hafer und 2,5 Kg. Heu al⸗
Tagesration verabreicht wurden, kosten also 1.14 9Rt.
Bezüglich der Halibarkeit des nassen Futters ist zu
hemerten, daß zu Beginn der Kochungen am 11. November
1916 eine größere Nenge des nafsen Fuiters auf dem
Futterboden qufgesetzt wurde und unberührt bis heule
— 268,, Dezemher 1916 — liegen blieb. Das Fuͤtter hat
sich bisher, abgesehen von dem durch Verdunstung ver—
minderten Wassergehalt, in keiner Weise verändert; es
zeigte sich keine Schimmelbildung, und guch der Geruch
ist einwandfrei, so daß es auch jetzt noch wie frisches
Futter von den Tieren aufgenommen wird. Diefe Tatsache
ist für solche Betriebe von Bedeutung, die von einer zen—
tralen Anlage aus eine größere Zableentlegener wetriebe
mit Futter versorgen.
Die Bewirtschaftung der Lauge hat der Kriegsaus—
schußß füür Ersatzfutter, Berlin We62, Burggrafenstr. i,
übernommen. Ein Drittel der verfügbaren Nenge ist be—
reits vergeben. Interessenten sollten daher ihren Laugen—
bedarf möglichst frühzeitig bei dem genannten Kriegsaus—
schuß anmelden. Die Vermebrung des verfügbaren Lau—
gen⸗Bestandes ist übrigens in die Wege geleitet.
Nach den bisberigen Ergebniffen steht also fest, daß
das ausgeschlossene Stroh ein ausgezeichnetes Futter für
Arbellspferde und Zugochsen ist, daß es aber wahrschein—
lich auch für Milchvieh⸗ und Schweinefüfterung mit bestem
Erfola verwendet werden kann. In leßtzterer Beziehung
werden weitere Mitteilungen folgen.
Berlin, den 27. Dezember 1916.
— — ——— — —
Zur Erhöhung des Ertrages der Oelsaatenernte
stellt der Kriegsausschuß für Oele und Fette, Berlin,
denjenigen Landwirten, welche zum mindesten 1 ha
Raps oder Rübsen angebaut haben, für jeden angebauten
aa 100 kg schwefelsaures Ammoniak zur Düngung bei
sofortiger Anmeldung zur Verfügung. Der Nachweis
für die Anbaufläche muß durch eine Bescheinigung des
Ortsvorstehers geführt werden.
Antragsformulare und Lieferungsbedingungen
sind durch die unterzeichneten Kommissionäre erhältüch.
Rhelnische An⸗ und Verkaufsgesellschaft.
(Raiffeisenscher Organisation) G. m. b. H.
Coblenz.
Saarbrucenel, Telephoun 10035
patee knglept Gute Kuͤche ue
Straßenbahnhaltestelle zum Schlachtseld Saal sür Vereine
Moroinsiafaf r Turner. Krieger Sänger Fisenbahner ꝛc.
Nachtrag zur Satzung
der
Spar⸗ und Darlehnskasse des Kreises Sarrbrücken.
Artikel 1.
Hinter 8 32 wird folgender 8 322 eingefügt:
8 324.
„Die Sparkasse steht nach Maßgabe des Vertrages
pom 21./30. Juni 1916 in einer Arbeitsgemeinschaft
mit der öffentlichen Lebensversicherungsanstalt (Pro⸗
—
zu Düsseldorf und vermittelt auf Antrag der Spa—
rer insbesondere die Prämieneinziehung, wenn erfor⸗
derlich durch Abführung der Versicherungsprämie aus
dem Sparguthaben.“
Artikel 2.
Dieser Nachtrag tritt nach Genehmigung durch
den Herrn Obe rräsidenten der Rheinprovinz mit dem
Tage der vn. itlichen Bekanntmachung in Kraft.
Beschlossen in der Sitzung des Kreistages vom
11. November 1916.
Der Königliche Landrat.
(L. 8.) von Halfern.
Genehmigt!
Coblenz, den 9. Dezember 1916.
Der Oberpräsident der Rheinprovinx
L. 8.) J. V. v. Gal
Nr. G. 113 80. *
filjale daapbrüthen.
Telegt. Adt.: Deutantank. Teleph.ANr. 1u. 307.
Postscheckkonto Koin 2240.
— Hauptsitz: Berlin W. —
—IIItDMhITEòXL VVVLE
u den letzren Iu daheen i1884— 1014) vertelite Mojdencen:
12, 12, 12, 12, 12, 1214, 122, L2,
1212, 1202, 10060.
Filialen:
MAachen, Barmen, Bremen, Crefeld, Dresden,
Pusseldorft, Elberfeld, Frankturt a M.,
Hamburs, Köln, Leipzig. Munchen,. Nurnberg,
Saarbrũcken.
Brussel. LKonstantinopel. London.
Zveigstellen:
Auęgsburg, Bagdad, Berncastel-Cues, Bielefelò,
Bocholt, Bonn, Chemnitz, Coblenz, Cronenberg,
Darmstadt, M- Gladbach, Hagen, Hamm-Hanau,
Koln-Mulheim, Meissen, Neheim,
Neuss, Oftenbach a. M. Paderborn, Remscheid,
Rheydt, Solingen, Trier, Wiesbaden,
In der Errichtung begrisften: Metz.
Depositenkassemn:
Bergedorf, Deuben, Dusseldorft-Wehrhahn,
Goch, Hilden, Idar, Langerteld, Lippstadt,
Moers, Opladen, Potsdam, Radeberg, Ronsdorf,
Schsebusch, Schwelm, Soest, Spandau,
Vegesack, Velbert, Wald, Warburg.
Prompieste beledicung allen barhmäzzigen
bezchäfte 70 angemegzenen bedipzuncen.
———— — —— ßni