Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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Cer von uns allen möchte es nicht lieber
sehen, wenn man statt der Granaten Sensen
— schmieden und Maschinen bauen koͤnnte!
Aber dazu gehört Frieden und Ruhe im Lande.
Und die drüben wollen uns das nun einmal nichi
gönnen. Habt Ihr nicht gelesen, wie sie uns mit unsrem QN duitter, denkt an Eure Kinder! Als sie noch
ehrlichen Friedensangebot ausgelacht haben? ganz klein und hilflos waren, hat sicher jede unter
So schwer es auch sein mag: es muß noch Euch irgend einmal gedacht: „Mein. Kind soll's
eine Weile weitergehen! Frauen denkt an Eure gut haben im Leben!“ Wie viel mehr gilt das
Manner, Brüder und Söhne! Früher habt Ihr jetzt, Ihr Mütter! Eure Kinder müssen bessere
daheim für sie sorgen können. Jetzt brauchen sie Zeiten sehen als wir sie durchmachen. Wehe
Euch noch viel mehr, denn mit Briefen und uns, wenn sie einmal kommen und zu uns sagen:
Pateten ist's jetzt nicht allein getan. warum habt Ihr's uns nicht leichter gemacht
LOer unter Euch könnte wohl ruhig zusehen, und damals bis zu Ende ausgehalten?
wenn die Feinde in hellen Scharen anstürmen und NMaͤtter, jeder Pfennig, den Ihr dem Vaterlande
wenn Eure Naͤnner, Eure Brüder und Söhne leiht, erleichtert Euren Kindern die Zutunft!
leine einzige Kugel mehr ins Gewehr zu stecken Drum helft, daß sie einmal nicht darben müssen
haͤtten? Würdet Ihr nicht lieber den letzten Spar· und ein freies, starkes Volt werden können:
aroschen opfern. damit die Euren nicht wehrlos sind? — Zeichnet die Kriegsanleihe!
            
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