zu verabfolgen, wie sie zum Uebergang in die Brot—
versorgung eines anderen Kommunalverbandes erfor—
derlich sind. Falls Reisebrotmarken verabfolgt wer—
den, ist auf dem Brotkartenabmeldeschein ein Vermerk
über die Zahl der ausgehändigten Reichs-Reisebrot—
marken, sowie über den Zeitraum zu machen. für
welchen sie ausgehändigt worden sind, damit der
doppelte Bezug von Brotmarken ausgeschlossen wird.
82.
Reichs-⸗Reisebrotmarken können außer an Aus—
landsfremde auch an alle diejenigen Personen veraus—
gabt werden, die der kommunalen Brotversorgung nicht
unterstehen, insbesondere an Militärurlauber. Aus—
genommen hiervon sind die Binnenschifser, für welche
die zur Zeit bestehende Sonderrezgelung ihrer Brot—
versorgung beibehalten wird. Die der kommunalen
Brotversorgung nicht unterstehenden Personen dürfen
Reichs-Reisebrotmarken nur in dem der Brotration
der versorgungsberechtigten Bevölkerung entsprechen⸗
den Umfange erhalten.
83.
Zur Verhinderung eines mehrfachen Bezuges sind
Reichs-Reisebrotmarken an Auslandsfremde und Mili—
tär⸗Urlauber nur gegen Vorlegung des Reise- bezw.
Urlaubspasses zu verabfolgen. Nuf dem Paß der
Militärurlauber ist unter Angabe der Zahl der aus—
gehändigten Reichs-Reisebrotmarken der Zeitraum, für
welchen diese bezogen sind, zu vermerken.
Saarbrücken, den 29. Januar 1917.
Der Kreisausschuß:
Bon Halfern,
Landrat und Vorsitzender
Bekanutmachung.
Der Herr kommandierende General des 21. Ar—⸗
meekorps hier hat dem Polizeiboten Maurer in Rie—
uelsberg, Kreis Saarbrücken, für tatkräftiges Verhal⸗
ten bei der Festnahme von zwei entwichenen rus—
sischen Kriegsgefangenen am 13. Januar 1917 eine
Belohnung von 10 Mark bewillist und dem Ge—
nannten seine Anerkennung ausgesprochen.
Saarbrücken, den 30. Jaruar 1917.
Der Königliche Landrat.
von Halfern.
Saarbrücken, den 31. Januar 1917.
Der Königliche Landrat.
pv. Salfeorn
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braann maczungen ameror debrüch
Bekanntmachung.
In der Stadt Wittlich ist in einem Gehöfte die Maul⸗
und Klauenseuche festgestellt worden.
Wittlich, den 24, gJanuar 19017.
DTer Landrat.
J. V.:
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H. Cosssmaun & Sonn, Berlin C. 25.
W8ollen des Kleinkesi esd, welche sich wenen der geringen Penge
zicht zur gesonderren Wäsche eranen. werden in genossenschaftrucher
Art verwertet.
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