Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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Amtliches Anzeigeblatt
für den Kreis Saarbrücken
yerausgegeben vom Kgl. Landratsamt Saarbrücken

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vchriftleltung des nichtamtlichen Teiles, Oruck und Verjag von G. B. Sche ur in Saar⸗
raͤgen (Druckort Völklingen). — Zernsprecher der Geschäftssteile (Rahnhofstraße O)
r. bO Gmt Saarbrückeu), Fernsprecher der Drucerei Nr. 1184 (3. int Saarbrücken).
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Ar. 80.
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Juhalt:
Nachtragsbekanntmachung zur Bekanntmachung betr. Bestands⸗
rhebung pon tierischen und pflanzlichen Spinnstoffen und daraus
setgestellten Garnen und Seilfäden (S. 387 u. 388). — Belannt⸗
nachung betr. Bestandserhebung von Papierrohstoffen (S. 389).
- Bekanntmachung der Reichsbekleidungsstelle über die Verwendung
vn Wäsche in Gastwirtschaften (S. 390). — Bildertafeln als
Zonderverlustliste (S. 390). — Weizenmehl zur Versorgung von
kranken und Kindern (S. 891). — Reinigen von Kartoffelfeldern
S. 391). — Belohnung (S. 391). — Kleinverkaufspreis fur Früh—

Bezagoprel⸗ für das Vierteijahr 1.8 r.
Anzei genge baͤhren: die Agespaltene Zelle oder deren diaum —
Amtliche Anzelgen: der OO inm breite 1 mmn hohe Naum fg.
— Erschetunnaetage: Dlenstag und Freuag.—

1. August 1917. 43. Jahrg.

'artoffeln (S. 301). — Ausdrusch von Getreide 1917 (S. 391).
7, Ausdrusch von Wintergerste (S. 301). — Gebuühren von An—
lieferern von Schlachtvieh (S. 392). — Viehseuchen in Krughuũtte
und Gersweiler (S. 392). — Gemeinderatssitzung Friedrichsthal
S. 392). — Belanntmachung der Schulbehörden (S. 392). —
hekanntmachungen der Kreissammelsteile fur Schulsammlungen
S. 392). — Brotmarken in Gastwirtschaften (S. 303). Auf⸗
zaben der Landwirtschaft während der Aebergangszeit (S. 303)

Der Landkreis Gaarbrücken beschafft Inkarnatklee. Falls Bedar'
vorhanden ist, kann die Anmeldung sofort bei dem zuständigen Bürger—
meileramt erfolgen.
Gaaorbrücken, den 24. Juli 4017.
Der Königliche Landrat:
von Halfern.

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Nr. W. M. 997/5. 17. K. R. A.
u der Zedanntmaghung vom 31. Nal 1916, betregend Bestandsrhehung von tierischen
nd pflanzlichen Spinnstoffen (Wolle, Baumwolle, Flachs, Kamse, Hanß, Jute) und
darans hergestellten Garnen und Seilsäden Ur. U. M. 574. 10 R.RA.
Vom 31. Juli 1917.
Nachstehende Bekanntmachung wird hiermit auf
ẽrsuchen des Königlichen Kriegsministeriums mit dem
bemerken zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß jede
Juwiderhandlung nach 8 5 der Bekanntmachungen über
borratserhebungen vom 2. Februar 1915, vom 3.
deptember 1918 und vom 21. Oktober 1915 (Reichs⸗
besetzbl. S. 34, 549 und 684) bestraft wird,) soweit
ucht nach den allgemeinen Sirafgesetzen höhere Stra—
en verwirkt sind. Auch kann der Betrieb des Han—
elsgewerbes gemäß der Bekanntmachung zur Fern—
jaltung unzuverläfsiger Personen vom Handel vom
er 1915 (Reichs⸗-⸗Gesetzbl. S. 6039) unter⸗

59

Artikel I.
82 der Bekanntmachung Nr. W. M. 57/4. 16.
K. R. A. vom 31. Mai 1916 erhält folgende Fasung
82.
Meldepflichtige Gegenstände
Meldepflichtig sind:
sämtliche unverarbeiteten und in Verarbeitung be
findlichen Vorräte der nachstehend näher bezeich—
neten tierischen und pflanzlichen Spinnstoffe,
sämtliche aus diesen tierischen und pflanzlichen
Spinnstoffen hergestellten Garne und Seilfüden
Abschnitte, Abgänge und Abfälle seder Art vor
nachbezeichneten Fellen und Pelzen,
uind zwar in der in den amtlichen Meldescheinen vor⸗
jesehenen Einteilung:
Meldeschein ]
Gruppe 1:
a Ungefärbte und gefärbte reine Schafwolle
Ramelhaare, Mohär, Alpaka, Kaschmir, un
gewaschen, rückengewaschen, fabrikmäßig ge
vaschen, karbonisiert, auch in Mischungen
intereinander oder mit anderen Spinnstoffen
uingefärbte und gefärbte Spinnstoffe aus
eeiner Schapposse Kameshaar. Mobär., Alvuako

Wer vorsätzlich die Auskunft, zu der er auf Grund
beser Verorbnung verbfligter ifte micht In der gefetzten
rist ertelit vder wiffentust unrichtige der unvollständige
naaben Dagt wirt mit Gafangnis vis zu8 Dihnaten
der wit Gelotkafe bis zu 10 800 Viark vbestroft, guo tönnen
borrate, die versowicaen find in ürteile fuͤr dem Staate
allen ertrrt werden. Ebenfo wird vestraft wer vor—
ueh die borgeselehenen aberbüer en
—A——— fabrlässig die Auskunft, zu der
Daus Srund dieser Verordnung verpflilet it, nißt in
aesetzten Frift ertein oder unrichtige voer unvollftändise
nogben mahht, wird mit Gelostrafe dis zu 3000 ir. oder
m n vermösensfalle mit Gesngnis biß zun6. Diongalen
at Sbenso wird detraee ee fabtlatseg die vorbe
riebenen Saderbüer vinanien oder 2u fübren unter-
            
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