Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

516.) Bekanntmachung.
Der Rheinische Viehhandelsverband in Cöln weist
auf 83 der Verordnung über die Schlachtvieh- und
Fleischsvreise für Schweine und Rinder vom 5. April
1917, Reichsgesetzblatt Seite 319, hin. Danach werden
bis zum 31. Zuli 1917 für Schlachtrinder, die spä—
testens am 30. Juni als festgekauft den Vertrauens—
leuten des Rheinischen Viehhandelsverbandes ange—
meldet sind, die bis zum 30. Juni maßgebend gewe—
senen Preise gezahlt.
Die Anmeldungen sind umgehend, spätestens bis
zum 30. Juni bei dem zuständigen Bürgermeisteramte,
welches dieselben an den Vertrauensmann weitergibt,
einzureichen.
Saarbrücken, den 16. Juni 1917.
Der Königliche Landrat.
J. V.: von Salmuth.

beatnmuchungen guderer behöron
317. Zweiter Nachtrag
zur Friedhofs⸗ und Begräbnisordnung in Bliesransbach
vom 22. Juni 1906.
Die Gebührenordnung gemäß 8 5 wird wie folgt
geändert:
An Beerdigungskosten sind zu zahlen:
1. Für das Grab eines Erwachsenen.. 5,00 Mk
2. Für ein Kindergrabv. . . . 3,00 Mk.
Der Kreisausschuß in Saarbrücken hat in seiner
Sitzung am 6. ds. Mts. zu dem Beschlusse die Genehmi—
gung erteilt.
Brebach, den 18. Juni 1917.
Der

Bürgermeister.
Becker.

518.) Bekanntmachung.
Bei drei Pferden des Landwirts Franz Berwei—
ler in Freisdorf ist das Vorhandensein der Pferde—
räude festgestellt worden.
Bolchen, den 12. Juni 1917.
Der Kaiserliche Kreisdirektor.
Bekanntmachung.
Bei einem Pferd des Landwirtes Nikolaus Petry
in Füllingen ist das Vorhandensein der Pferderäude
festgestellt worden.
Bolchen, den 11. Juni 1917.
Der Kaiserliche Kreisdirektor.
520.) Bekannutmachung.
In der Stallung des Landwirtes Johann Sabé
in Ebersweiler ist die Pferderäude ausgebrochen
Bolchen, den 12. Juni 1917.
Der Kaiserliche Kreisdirektor.

Saarbrücken, den 22. Juni 1917.
Der Königliche Landrat:
v. Halfern.

Die z. Zt. günstige Verkehrslage auf den deutschen
Bahnen macht es dringend erwünscht, die Dünger—
transporte, namentlich den Bezug von Kalidünge—
salzen, in den Monaten Juni, Juli und August auf
ein Höchstmaß zu steigern. Dadurch wird erreicht,
daß bis zu dem mit Sicherheit im Spätsommer und
Herbst zu erwartenden Wiedereintritt schwieriger Be—
triebsverhältnisse der Bedarf an Düngemitteln für
die Ernte 1918 den landwirtschaftlichen Verbrauchsstellen
 bereits im wesentlichen zugefuͤhrt ist.
Wagen und Lokomotivkräfte stehen in ausreichen⸗
»Menge zur Verfüqgung. Es kann damit gerechnet

verden, daß diese günstigen Verkehrsverhältnisse bis
Ende August andauern. Auch die Produktion der
Düngemittelfabriken kann auf einer Höhe gehalten
verden, um die hiernach notwendige Steigerung der
Transporte zu ermöglichen.
Die tunlichst schleunige Erledigung dieser Trans—
porte bildet einen Teil der vorsorglichen Maßnahmen,
durch die größeren Verkehrsschwierigkeiten im Herbst
vorgebeugt werden soll.

en— —M—
filiale daarhpücken.
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