Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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Der Fizt ß ger in seiner warmen Stube,
gber er weß auch, was er den boldalen und dem Vaterlande
schuldig jits— Er echnef Krioge
deuhche Banern. duldet nicht. daß einer von Fuch das Geld im
gtrumpse lüßt! Verlangt, daß alle griegs-Anleihe zeichnen!
as ich bin und was ich habe, dank' ich Dir, mein Vaterland! Has
A
E sein gebracht, was das heißzt? Draußen dröhnen die schwersien
*Geschütze, in furchibarster Hölle halten unsere Feldgrauen Taäge,
Wochen, Mongle aus; sie wanken nicht, obgleich ihre NRerven zu zerspringen
drohen, sie spannen die letzte Kraft an, um dem Feinde den Erfolg zu wehren,
weil sie wissen, der Feinde Erfolg wäre der Heimalt Untergang. die in dei
heimat sitzen in sicherem Hori, Haus und Hos, sind nicht umbrüllt von zucken
den Blitzen furchtbarer Schlacht, in Kuhe und Behaglichkeit können sie sich
hres Besitzes freuen, ihn pflegen und mehren. Erwächst ihnen aus dieser
gesicherlen Exissenz nicht zum mindesten die Pflicht der Dankbarkeit denen
zegenüber, die ihnen den Genußz ihres Besitzes gewährleisten? Was soll man
von den Bauern halten, welche in Strumps und Truhe gieißendes Gold auf
Bold häufen und Silber auf Silber und völlig vergefsen, dah diese Schähe nur
zesammeli werden konnten, weil mit ihrem Leben Hunderttausende dafür ein
standen und den schützenden Wall bildeten, hinter dem er seiner Arbeil Frucht
einheimsen konnte. Es wäre ein schmähliches Verhalten, und eines derlschen
dandwirkles unwürdig. Nein.
der echte deutsche Vuuer weiß, was dus Reich hraucht
und was er ihm schuldet, er trägt freudig und mit Stolz sein
Scherflein bei zu des Reiches Wohlfaͤhrl. Das Reich braucht von
neuem Kriegs-Anleihe, die Feinde sind enlschlossener denn je, von
hret Vernichtungswut nicht abzustehen. Da will der deulsche Bauer nicht
zusehen, daß das Reich nolleidel, daß unseren Helden draußen nicht gelingen
oll das zu sichern und zu festigen, was deulsches Vliut gekillet und für älle
Zeiten in heifzem Kampfe erflritten hal. Auch Bauernblut hat ieil daran
Soll es nutzlos vertan sein, soll am mangelnden Eifer der gesicherlen Heimat
bewohner das mit feuren Opfern errichteie Verleidigungswerk wankend wer⸗
den? Kein deulscher Boner kann das wollen. Darum heraus aus dem
strumofs, gaus der Truhe mihdem Geld, bringt es dem Vater—
lande in der Not, zeichnet KriegsAnleihe! Damit schützet Ihr am
zesten die heimatliche Scholle!

—A

(Kundgebung des Vereins Deutscher Zeitunas⸗Verleger.)
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