Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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SAmtliches Anzeigeblatt
süůr den Kreis Saarbrücken
rransgenebon vom Kal. Landratsamt Saarbruchen

Sceifilettung dee nichtenntlschen Telles. Druc und Verlag von C, s. Sche ur in Eagr⸗
— E Geiwaf todelle (Baumbosstraße 40
— Diuckeret x. 2164 (Smt Saarbrcer).
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23. Rärz 1917. 43. Janrg.

Inholt

Verorbnung über Arbeitshilfe (S. 147). — Verbot,
Wintersaat umzupflügen, (S. 147). — Ausführungs-An—
weisung über Verkehr mit Terpentin- und Kiensl (S. 147).
— Prufung für Gesanglehrer (S. 147). 7, Inanspruch—
nahme der Polizeibebörden (S. 147). — Frühiabrsschonzeit
der Fische (S. 149. — Deckung von Treibriemenbedarf
—
149. — Zweite Bestandsaufnahme von Web⸗, Wirk⸗ und
Strickwaren (S. 149. — Ausführungsbestimmungen dasu
S. 150). —. Erläuterungen dazu (S. 150. — PNlelbuna
Hilfsdienstyflichtizer (S. 151). —, Beschlagnahme von Bier⸗
alas⸗ und Bierkruadeckeln aus Zinn (S. 151). — Beschlaa⸗

nahme von Alumninium (S. 151). — Bedarfsanmeldung
Zaatgaut (S. 152). — Maul- und Klauenseuche Niedersalbach
S. 152. — Maul⸗ und Klauenseuche Curhof (S. 152). —
Wohlfabrts- und Heimatspflege (S. 152). — Teuerungszulagen
 (S. 152). — Ausführungsanweisung Aufsichtsbe—⸗
hörde (S. 152). — Volksschulen 6. Kriegsanleihe (S. 152).
— Gebühren Wasierleitung Friedrichsthal (S. 1529. —
dolzabfuhr (S. 153). — Landwirtschaftliche Akademie Vonn
S. 153). — Fürsorge für Schuljugend (S. 153). — Maul—
und Klauenfeuche Welwingen (S. 1599. — Maul⸗ und
uensuche Wallerchen (S. 153). — Reichsbekleidunasstelle
S. 154).

Candwirte, achtet auf die Bmachung wegen Besiellsung
des Ggatgu“‘

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bobunnim hugeen (09 beperufmnse benmahunagn gor ocrugehoruen.
—21 Armeg heõ 235.) Ausführungsauweisung Gehswt
2 r Bekanntmachung vom 20. Februar 1917 (RGEvBl.
233.) Berordnung über Arbeitshilfe. 9 ig 5 — ———— zu der
Ich bestimme, daß Jedermann verpflichtet ist, Verordnung über den Verkehr mit Terpentinöl und
Arbeitshilfe nach seinen Kräften zu leisten, wenn durch Kienbl vom 17. Februar 1917 (X6Bil. S. 1673
Mangel an Arbeitskräften ein öffentlicher Notsstand zu — —
befürchten ist. der durch die Gewährung der Hilfe ab— Höhere Verwaltungsbehörde im Sinne der Be—
—D — kannlmachung ist der Regierungspräfident, für Berlin
Ein zur Arbeitshilfe verpflichtender Notstand ist der Oberpräfident.
anzunehmen, wenn der Landrat (kKreisdirektor, Re— Abdrucke für die Stadt- und Landkrelse sind bei—
gierungspräsident in Birkenfeld, Polizeidirektor in gefügt.
Saarbrücken) oder der Gemeindevorstand unter Hinweis Berlin W. 9, den 3. März 1917.
auf diese Verordnung zur Arbeitshilfe auffordert. Der Minister für Handel und Gewerbe.
Die zur Aufsorderung berufene Behörde regelt die Im Anftrage: Lusenskh.
zu leistende Arbeitshilfe im Einzelnen; sie kann zur Der Minmster für Landwirtschaft, Domänen
Durchführung der Arbeitshilfe Zwang anwenden. und Forsten.
Zuwiderhandlungen gegen die Verpflichtung wer— Im Auftrage: Frhre v. Hammerstein.
den auf Grund des 8 9b des Gesetzes üher den Be— Der Minister des Innern.
sagerungszustand bestraft. In Vertretung: Michgelis
In dem Bereich der Armee-Abteilung 4 behölt
es sein Bewenden bei der Verordnung des Sberbefehle—
habers vom 15. 1. 17 O. Qu. Nr. 61627.
Saarbrücken, den 12. März 1917.
Der Kommandierende General
des Stelsvertr. XXI. Armeekorps zugleich für das
XVI. Armeekorps und die Festung Bitsch
gez. v. Moßner.
L. 26 7688
224. Verordnung.
—A der zu⸗
stäudigen Kriegswirtschaftsstelle umzupflügen.
Zuwiderhandlungen werden auf Grund des 8 9 des
Besetßzes üuber den Belagerungszuftand beftraft,
Saarbruden, den 16. Märs 1917.
Der Kommandierende General
des Setellpertr. XXI. Armeekorps zugleich für XVI.
Armeekorps und die Festung vVitsch
von Moßner.

236.) Bekauntmachung.
Den Beginn der nächsten im Königl. Institut für
Kirchenmusik in Charlottenburg, Hardenbergstr. 36, ab⸗
zuhaltende Prüfung für Eesanglehrer und -lehrerinnen
an höheren Lehranstalten in Preußen habe ich auf den
14. Juni 1917 festgesetzt.
Berlin, den 28. Februar 1917.
Der Minister
der geistlichen und Unterrichts-Anugelegeitheiten
Im Auftrage: Schmidt.
237) Allgemeine Verfügung
vom 12. Februar 1917,
betrefjennd die Inanspruchnahme der Polizeibehörden
durch die Gerichte und Staatsauwaltschaften.
Nach einer Metteilung des Herrn Ministers des
Innern haben die Polizeibehörden mehrfach berichtet,
daß fie durch die Erledicung von Ersuchen der Gerichte
            
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