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Gemeinde⸗Angelegenheaͤten von Sulzbach.
Die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 28.
September ds. Is., zu wescher 14 Mitglieder erschicmen
waren, wurde wie forgt erledigt:
Zu 1: Es wurde festgesetzt:
—A
Einnahme 720 011,1746,
Ausgabe 671 456,02
Bestand 48 569, 85 46.
Finnahme 147 246, 37 6.,
Ausgabe 144 864 483
Bestand 2381,94 46.
Finnahme 131 414,75 Ab,
Ausgabe 112 949,909
Bestand 18 464, 85 ö.
fxẽinnahme 53042,69 A6,
Ausgabe 488310,40,
Bestand 4732,29æ16.
finnahme 43 427, 32 Ab,
Ausgabe 43 399,66,
vrand 27,66 b.
rinnahme 75 354, 91 6
Jusgabe 75 280,24,
Bestand 74,67 Ab.
FEinnahme 18687,35 Ab6,
Ausgabe 15 740,46,
Bestand 2946,89 b.
Zzu 2: Die Anstellung einer technischen Lehrerin und die Ein—
richtung einer Schulküche werden, dem Beschlusse der
Schuldeputation entsprechend, genehmigt.“
zu 3: Von dem Ankauf des Geländes der Erben Erd—
menger wird abgesehen. J
Zzu 4: Das Abkommen mit W. Ulrich, Hühnerfeld, wird
outgeheißen. —9 F
Zu 5: Wie in den Vorjahren, sollen wieder Weihnachtspaketchen
an die Soldaten verschickt werden.
zu 6: Einem Antrage auf Erhöhßung der Vergütung für
die Aschenabfuhr in Altenwald wird stattgegeben.
Sulebach GSaar), den 28. September 1916.
Der Bürgermekster.
Landwirtichafttiches.
Vorsict mit verzintten Kesselu!
Vom Kaiserlichen Gesundheitsamt wird auf solgendes
hingewiesen: ,
Wir stehen jetzt mitten in den Tagen des Muslochens,
rüher im Frieden eine der Festzeiten des Jahres für
zie Kinderwelt, die aus der Küche und vom Kessel nicht
ortzubringen war, heute im Kriege eine bitterernste Not⸗
vendigteit für fast jeden Haushalt. Ein Ersatz für das
nangelnde Fett und die spärliche Butter als Brotaufstrich
nuß geschafft werden. Deshalb holt heute so manche
Hausfrau, die sonst den bequemeren Weg bevorzugte,
ihren Zweipfundtopf beim Kaufmann einzukaufen, selbst
hren Kessel hervor, um im großen den Hausbedarf an
Pflaumen- und Apfelmus einzukochen. Und damit beainnt
das Unternehmen bedenklich zu werden.
Denn immer wieder wird vergessen, daß die guten
alten Kupferkessel ja für das Vaterland hergegeben wer—
den mußten, und daß es nun nicht etwa selbstverständ—
lich ist, den Ersatzkessel für alle Zwecke ebenso zu benutzen.
vie den früheren Kupferkessel. Oft genug ist davor ge—
varnt worden, in verzinktem Kessel Obst einzukochen.
Es kommt doch immer wieder vor. Zur Gedankenlosig—
keit gesellt sich die Unkenntnis. Selbst in den Verkaufs—
geschziften kann man nicht immer eine genügend bestimmte
Auskunft darüber bekommen, ob das einzukaufende Gesüß
bverzinkt oder verzinnt ist. Vielfach werden Keisel
als „verzinnt“ bezeichnet, die lediglich mit einer Legierung
yon Zink und Zinn überzogen sind. Der Zinkzusatz wird
sich immer in Säure lösen, so daß solch ein sogenannter
„verzinnter“ Kessel nicht viel besser ist, als ein verainkt
der Kesisel.
Ein verzinkter Kessel aber ist für das Einkochen von
Obst, ebenso auch für das Wurfst- und Milchkochen, durch—
aus ungeeignet. Das Zink ist sehr leicht 188lich, sogar schon
in gewöhnlichem Wasser. Selbst im kalten Zusftande werden
zerscönittene Früchte in einem Zinkkessel sehr bald zint
haltig. Bei amerikanischen Ringäpfeln, die auf verzinkten
Horden getrocknet wurden, ist schon vielfach Zink nach—
jewiesen worden. Es ist demnach klar, daß Fruüchte, die
in Zintkesseln eingekocht wurden, erbebliche Mengen Zink
ausweisen müssen, und das um so mehr, je saurer lie
sind. Ein Zinkzusatz in Nahrungsmitteln aber verdirbt nicht
nur den Geschmack, macht ihn bitter metallisch, fondern ruft
auch Verdauungsstörungen und bei größeren Mengen Ver—
giftungserscheinungen bervor.
Wer sich also vor Gesundheitsschädigungen schützen will
und vor der unangenehmen Notwendigkeit die leuer er
standenen Früchte fortwerfen zu müfsen, der meide unte—
allen Umständen versinkte Kessel beim Obsteinkochen. Für
diese Zwecke verwendet man heute am besten einen emailß
ierten Eisenkessel oder einen Topf aus sogenannten inory,—
diertem Eisen. Taun wird auch das in diesem Zahre doppelt
bedentsame Geschäft des Obseinkochens ohne Enttäuschungen
berlaufen.
Saarbrücken, den 2. Oktober 046
Der sFönigliche Landrat
von Halfern.
9
87
*
,
ASs M—ttin allen Fenerhestastungsangelegen-
erteilt das Vorstanusmitglied
Herr A.
Rramenel, Saarbrucken 8,
Röônigin-Lisenstr. 12, II.
Bactattungen beésorgt,
auena wahrend der Kriéeszet.
die Schrenerei H.
KöGul, Hmterg. 15. Diese
unterhalt Lager in vorschriftsmaccig.
Süurgem
11311
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aarbeucros d, uibastp.Id.
Crũndlichne
Ausbildung im:
Buchtuhr. u. Stenogt.
laschinenschreiben,
dechnen, Burgerkunde,
Wechsel- u. Effektenkunde,
Rechtschr. etc.
AnmelI Aunmgen tñcιHν,.
398 38 4 anPriv.
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in den etzten I dahbeen sid —814 aeteinte biedenden:
22, 12, 12, 12, 12, 1212, 22, I,
1216/2, 222, 100/0.
Filalen:
Aachen, Barmen, Bremen, Crefeld, Dresden.
Dusscldort, Elberfeld, Franktfurt a. M.,
Hamburg, Köln, Leipzig, Munchen, Nuürnberg,
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Augsburg, Bagdad, Berncastel-Cues, Bielefeld,
Bocholt, Bonn, Chemnitz, Coblenz, Cronen.
berg, Darmstadt, M. GIadbach, Hagen, Hamm-Hanau,
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Neuss, Offenbach a. M. Paderborn, Remscheid,
Rheydt, Solingen, Trier, Wiesbaden.
In der Errichtung begriften: Metz.
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