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Zitterig und Tante Miesmacher — und ruft mit dem
ganzen großen Heimatheer des deutschen Volkes:
Heil und Sieg in Ost und West über Land und
Meer durch unsere herrlichen Truppen; Heil und
Sieg aber auch in Haus mud Hütte und
ehrenvollen Frieden durch unsere 5.
Kriegsanleihe!
—— J oßpßzn
bodunnmacunen sor zuruscrden.
3801.)
Zwei Jahre tobt das gewaltige Ringen, das
Deutschland gegen seinen ehrlichen, über vierzig Jahre
betätigten Willen zum Frieden zum Schutze von Kaiser
und Reich, von Weib und Kind, von Haus und Hof
von einer Welt von Feinden aufgezwungen worden ist.
Von Flandern bis zum Oberelsaß, von der Düna
dis zum Aegäischen Meere stehen unsere Heere trotz aller
Angrifse der vereinigten Gegner unbesiegt, fest und un—
erschüttert, und auf dem Mesere hat deutsche Kraft und
deutscher Heldenmut mit den glänzenden Leistungen
unserer Flotte ein unverwelkliches Ruhmesblatt in den
Ehrenkranz deutscher Geschichte geflochten.
Viermal ist das deutsche Volk freudig herange—
rreten, um jeder an seinem Teile beizutragen zur Be—
chafsung der Mittel, deren es bedarf, um Heer und
Flotte schlagfertig und unsere Waffen scharf zu halten
zur Verteidigung des heimatlichen Herdes.
Viermal haben die deutschen Sparkassen freudig
mitgeholfen zur finanziellen Rüstung des Reichs, in—
dem sie ihren Sparern ohne Rücksicht auf die satzungs—
mäßigen Kündigungsfristen die Sparguthaben zur
zeichnung von Kriegsanleihe zur Verfügung stellten,
ihnen bei der Zeichnung mit Rat und Tat zur Hand
gingen und selbst aus eigenen Mitteln an der Zeichnung
sich beteiligten. Ueber 6500 Millionen Mark sind auf
diese Weise durch Vermittlung der Sparkassen allein
in Preußen in den ersten vier Kriegsanleihen gezeich—
net worden, darunter über 1860 Millionen Mark für
eigene Rechnung der Sparkassen.
Niemand im ganzen Reiche hätte eine solche Lei—
tung der Sparkassen vor dem Kriege auch nur ent—
mtfernt sür möglich gehalten! Staunend und nei—
disch steht das feindliche Ausland vor dieser gewaltigen
Tat deutschen Organisationsgeistes und deutscher Vater—
landsliebe. Unfähig sie nachzuahmen oder auch nur
zu verstehen, verbreitet man die dreistesten Lügen von
der Beschlagnahme der deutschen Spareinlagen, von
dem Zwange gegen die Sparer, denen mit Gewalt
die Hergabe ihrer Gelder abgenötigt sei und was der
gleichen mehr ist.
Wir Deutsche wissen es besser! Wir wissen, daß
der glänzende, aller Erwartungen übertreffende Er—
folg unserer Kriegsanleihen die freie einmütige Tat
eines Volkes ist, das fest und unerschütterlich gewillt
ist, diesen Kampf um das Erbe der Väter bis zum
endgültigen Siege durchzukämpfen! Wir wissen, daß
Tausende von Beamten im Dienste der Sparkassen
von früh bis spät, Tage und Wochen hindurch, unermüd⸗
ich und pflichttreu in selbstlofer Arbeit ihre ganze
traft für diesen großen Erfolg eingesetzt haben!
So gehen wir voll Zuversicht und Vertrauen im
merschütterlichen Willen zum Siege auch der fünsten
Kriegsanleihe entgegen, die in diesen Tagen von der
Reichsbank aufgelegt wird. Sie ist gleich ihren Vor—
zängern, gestützt auf die Finanzkraft des deutschen
Reiches und aller Bundesstaaten, die denkbar sicherste
Vermögensanlage und bietet mit ihrer hohen Ver—
zinsung für den Sparer wie für die Sparkaffen eine
der günstigsten Erwerbsgelegenheiten.
Noch ist der Sieg nicht unser. Aber deutsche Vater—
sandsliebe, deutsche Treue und der mannhafte deutsche
Wille wird ihn erzwingen, draußen im heißen Kampf
hvor dem Feinde wie drinnen in entschlossener unermüd
licher Arbeit an der finanziellen Rüstung des Vater—
landes!
Die große Aufgabe, die auch diesmal den Spar—
kassen hierbei gestellt, ist allen bekannt! Der Rus
des Vaterlandes ergeht an alle Sparkassen vohne jede
Ausnahme!
Ich vertraue, daß er auch diesmal bei allen Spar—
fassen der Monarchie einmütige und freudige Folge
finden wird.
Berlin, 25. August 1916.
Der Minister des Innern.
von Loebell.
An die sämtlichen Sparkassen der Monarchie.
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behcncacncon auerer Beurugn.
802.) Bokanntmachung.
Nachdem bei einem Schwein des Steigers Spies in
Göttelborn-Quierschied amtstierärztlich Backstein—
blattern festgestellt sind, wird über das betreffende Ge—
höft die Sperre verhüngt. Die erforderlichen Schutmar—
regeln sind angeordnet worden.
Quierschied, den 5. September 1916.
Sie Volizei-Verwaltung.
Dony, Bürgermeister.
I. 6704.
* Zeichnungen auf die 5. Kriegsauleihe werden
außer von den schon bekannt gegebenen Zeichnungs—
stellen auch von den Königlichen Kreiskassen, Regie—
rungs-Haupt- und Zollkassen entgegengenommen.
Saarbrücken, den 13. September 1916.
Der Königliche Landrat.
von Halfern.
Die neue Verordnung über denn
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orr put debleireis Unn mohl,
welche in allen Betrieben, in denen Backwaren her—
gestellt werden, sowie in allen Brot- und Mehlver—
kaufsstellen angebracht werden muß, ist zum Preise
von 40 Pfg. (Verkaufspreis 50 Pfg.) zu haben in der
Buchdrucerei C. H. Schrur, Völklingen.
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iegsanleihe
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Tie unterzeichnete Kasse nimmt Zeichnungen
zu den bekannt gegebenen Bedingungen ge—
bührenfrei entgegen.
Der Zeichnungspreis beträgt:
bei 58 Zinsen, wenn Stücke verlangt
werden.. 7988. — Ml.
bei 5 Zinsen, bei Eintragung in's
Reichsschuldbbuch. .97.80 M.
bei 41/39 Zinsen, Reichsschatzanweis. 95. — Ml.
für je 100 Mark Nennwert unter Verrechnung
der üblichen Stückzinsen.
Zeichnungen können bei der unterzeichneten
Hauptstelle und sämtlichen Annahmeftellen
erfolgen.
Kreissparkasse Saarbrücken,
Saarbrücken 4. Gerichtsstraße Nr. 8.
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