Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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schied vor der Wirtschaft Klein oberhalb der
Kirche vorzuführen:
1000 Uhr Berschweiler.
oero Uhr Heusweiler:
Sämtliche Ziegenböcke und die zu prämiie—
renden Eber und Zuchtschweine aus Heusweiler,
Dilsburg, Eiweiler, Kirschhof, Hirtel, Nieder.
albach, Obersalbach und Kurhof sind in Heus
weiler auf dem Marktplatz aufzuführen.
1100 Uhr Hilschbach:
Sämtliche Ziegenböcke und die zu prämiie—
renden Zuchtschweine der Bürgermeisterei Rie—
gelsberg ausschließlich derjenigen der Gemeinde
Sellerbach, Etzenhofen sind in Hilschbach an der
Straßenzweigung nach Walpershofsen aufzu—
stellen.
1116 Uhr Ruine Bucherbach:
Sämtliche Ziegenböcke der Gemeinden Sel—
erbach, Etzenhofen, Engelfangen der Bürger—
zermeisterei Riegelsberg sind an der Ruine
Bucherbach vorzuführen.
1230 Uhr Püttlingen:
Sämtliche Ziegenböcke und die zu prämiie—
renden Eber und Zuchtschweine der Bürger—
neisterei Püttlingen, mit Ausnahme derjenigen
hon Altenkessel und Großwald, sind am Stier—
tall aufzustellen.
dienstag, den 26. September 1916.
Abfsahrt 7350 vormittags Landratsamt mittels
Automobil.
74ß Uhr Gersweiler:
Die Ziegenböcke, Eber und Zuchtschweine
der Gemeinde Gersweiler sind auf dem Markt—
olatz bei dem Bürgermeistereiamt aufzustellen.
346 Uhr Clarenthal:
Desgleichen die Tiere aus dem übrigen Teile
der Bürgermeisterei Gersweiler sind in Claren—
thal am Ausgange des früheren Ortsteiles Krug—
hütte nach Kleinrosseln vorzuführen.
300 Uhr Großrosseln:
Die Ziegenböcke, Eber und Zuchtschweine
aus den Gemeinden Großrosseln, Emmersweiler,
Naßweiler, St. Nicolas und Carlsbrunn sind
an der Brücke vorzuführen.
930 Uhr Ludweiler:
Die Ziegen, Eber und Zuchtschweine aus
den Gemeinden Ludweiler, Lauterbach sind in
dudweiler in dem Garten der Wirtschaft Hollin—
ger aufzustellen. Daselbst auch Besichtigung der
zom Ziegenzuchtverein Ludweiler angekauften
Ziegen, die der Kreis aus der Schweiz ein—
zgeführt hat.
1000 Uhr Geislautern:
Die Ziegen, Eber und Zuchtschweine aus
GBeislautern sind am Stierstall aufzustellen. Da—
selbst auch Besichtigung der vom Ziegenzucht—
derein angekauften Ziegen, die der Kreis aus
der Schweiz eingeführt hat.
1i0230 Uhr Wehrden:
Die Ziegenböcke, Eber und Zuchtschweine
aus Wehrden und Fürstenhausen sind in Wehr—
den vorzuführen.
1100 Uhr Völklingen:
Desgleichen die Tiere aus Völklingen am
Semeindestierstall Völklingen.
Daselbst Besichtigung der vom Ziegenzucht—
perein angekauften Ziegen, die der Kreis aus
der Schweiz eingeführt hat.
116 Louisenthal:
Die Tiere aus Altenkessel und Großwald
sind in Louisenthal in der Nähe der Saarbrücke

aufzustellen. Daselbst Besichtigung der vom
Ziegenzuchtverein in Altenkessel angekauften
Ziegen, die der Kreis aus der Schweiz eingeführt
hat.
l21s Uhr Saarbrücken GEisenbahnwerkstätte):
Besichtigung der Schweizer Ziegen, welche
der Ziegenzuchtverein Saarbrücken-Burbach vom
Kreis angekauft hat.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, für
ortsübliche Bekanntmachung Sorge zu tragen und die
Besitzer der anzukörenden Tiere noch besonders be—
nachrichtigen zu lassen. Die Sprungregister von jedem
einzelnen Bock sind mit zur Stelle zu bringen. Die
Teilnahme der Herren Bürgermeister an den Kör—
terminen ist erwünscht, die der Gemeindevorsteher oder
deren Stellvertreter unbedingt erforderlich. Da, um
auch auf eine sachgemäße Klauenpflege der Tiere an—
regend zu wirken, bei der Körung der Ziegenböcke, für
die der Kommission vorgeführte Ziegen welche im Herd—
huch eingetragen sind, Prämien gegeben werden, wenn
dieselben besonders gute Klauenpflege haben, so ist
möglichste Vorführung auch der Ziegen erwünscht. Die
Ziegenzuchtvereine werden hierauf besonders hin—
gewiesen.
Saarbrücken, den 3. September 1916.
Der Königliche Landrat:
von Halfern.

792.) Brekanntmachung.
Das neue Schuljahr an den Provinzial-Wein- und
Obstbauschulen in Trier, Kreuznach und Ahrweiler be—
ginnt Anfangs Oktober.
Die Schulen verfolgen den Zweck, jungen Leuten,
die eine hinreichende Volksschulbildung genossen und
im Weinbau bezw. in der Landwirtschaft bereits prak—
tisch gearbeitet haben, eine theoretische und praktische
Ausbildung im Weinbau, Obst-, Acker-, Gemüse- und
Pflanzenbau, sowie in der Kellerwirtschaft, nebst den
dazu gehörigen Hilfswissenschaften zu gewähren. Der
dehrkursus ist auf eine einjährige Dauer mit 10 Lehr—
nonaten festgesetzt, jedoch mit der Maßgabe, daß die—
jenigen Schüler, die sich als Weinbergsverwalter aus—
hdilden wollen, die Anstalt mindestens 2 Jahre be
suchen müssen. Für das zweite Jahr ist ein erwei
terter Lehrplan vorgesehen.
Der Unterricht erstreckt sich auf folgende Gegen—
tände: Weinbau und Kellerwirtschaft, Obst-, Acker⸗—
Pflanzen- und Gemüsebau, Bodenkunde,. Düngerlehre,
Botanik, Chemie, Mineralogie, Physik im Grundriß
und Anschluß an die Hauptfächer Betriebslehre, Buch—
führung, Rechnen, Feldmessen, Nivellieren, deutsche
Spräche, Religion.
Alle Schulen sind mit tüchtigen Lehrkräften, dar—
uinter besondere Weinbau-, Obstbau- und Landwirt—⸗
chaftslehrer und den erforderlichen Lehrmitteln aus—
gestattet. Ausgedehnte Weinbergs- und Gartenanlagen
sind vorhanden. Mit jeder Schule ist ein Internat
vberbunden, in dem die Schüler gegen Zahlung eines
Schul- und Kostgeldes von zusammen 300 Mk. jährlich
Aufnahme finden können. Nicht in der Anstalt woh—
nende Schüler haben ein Schulgeld von 86 Mk. jährlich
zu zahlen. Hospitanten zahlen monatlich 6 Mk. Lehr—
geld. Die Direktoren der Schulen sind gerne bereit,
ede gewünschte weitere Auskunft zu erteilen und ihren
Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen
Meldungen zum Schulbesuch werden bis zum 20. Sep—
tember von den Direktoren entgegengenommen.
Saarbrücken, den 4. September 1916.
Der Landrat.
von Halfern
            
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