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Namen Namen
der Gemeinden! der Besitzer der
oder Orte Stiere
Naßweiler
Tarssbrunn
Ehr. Degrange
Fritz Degrange
Wilh. Regitßz
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Lauterbach
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Ludweiler
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Geißlautern
Wehrden
Fürstenhausen
Völtlingen
Altenkessel Gemd Puttlingen
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P Anmerkung:
— sehr gut, 2 gut, 8 — genügend, 4 — mangelhast
Das Ergebnis der diesjährigen Stierkbrung mit der von der Körkommission bewilligten Prämien bringe ich hierdurch zur
Kerentnis. Die Putz- und Fahrprämien werden demnächst durch die Kreiskommunalkasse zur Auszahlung gelangen, während die
Erhaltunnsprämien bestimmungsgemäß erst nach einem Jahr gezahlt werden. wenn der Stier noch in demselben Befitz ist und deckt
Saarbrücken.den 80. Juni 1916 Der Königliche Landrat
on Halfern.
347.) Klee⸗ und Grassa mengewinnung.
Unter Bezugnahme auf unser Flugblatt in Nr.
12 unserer Mitteilungen vom 18. März „Aufruf zur
slee- und Grassamengewinnung“ teilen wir mit, daß
Anmeldungen von Klee- und Gräsern, besonders auch
Rotklee und Luzerne zur Saatenanerkennung noch bis
zum 10. August angenommen werden.
Wir sind bereit, dort, wo Einsammeln von wild—
wachsendem Klee und Gräsern zur Samengewinnung er—
olgt, für Reinigung und Vermehrung derartiger
Saaten die Hand zu bieten, Ratschläge zu erteilen usw.
Alle Anfragen in dieser Angelegenheit sind zu rich—
ten an die Saatzuchtstelle der D. L. G. Berlin S.
W. 11, Dessauerstr. 14.
Saarbrücken, den 30. Juni 1916.
Der Königliche Landrat.
von Halfern. *—
Grünfuͤtter. Gründüngung.
Die Reichsgetreidestelle, Geschäftsabteilung, ist in
der Lage, der deutschen Landwirtschaft aus rumänischem
Betreide Saatwicken zu Grünfutter und Gründün—
zungszwecken durch Vermittelung der D. L. G. Saat—
kelle zur Verfügung zu stellen. Nach den bisherigen
Proben handelt es sich im wesentlichen um Vieia
sativa (unsere einheimische Wicke), Vicia eracca (Vogel⸗
viche) und etwas Vieig pannonia und Vieia serrati—
olia, sowie Vicia angustifolia mit Beimischung von
Agrostemma githago und etwas Bifora radiaus (Acker—
senf) sowie einigen Körnern Weizen. Die Keimfähig—
eit ist nach den Untersuchungen der landwirtfchaft—
tichen Kontrollstation der Landwirtschaftskammer für
die Provinz Brandenburg 80,8 Prozent. Der Preis
wird sich auf 620 Mark die Tonne stellen. Wenn
es der Reichsgetreidestelle möglich ist, diesen Preis nied—
riger zu stellen, so wird es geschehen, doch kommt
dies auf die für den rumänischen Weizen zu zahlen—
den Preise und die noch nicht ganz feststehenden Rei—
nigungs-, Ein- und Auslagerungskosten an. Es wer—
den nur die Selbstkosten in Anrechnung kommen. Im
ganzen werden etwa 3000 Tonnen Wicken — wie oben
heschrieben — bis zum September zu beschaffen sein
—
durch die Saatstelle der Deutschen Landwirktschafts-Ge—
selschaft Berlin S. W. 11, Dessauerstraße 14.
Saarbrücken, den 1. Juli 1916.
Der Königliche Landrat.
von Halfern.
— — — — — — — — —
In 9629 pocsi
behnnmochungen Oer sl. Potzercton.
549) Bekanntmachung.
Zufolge Mitteilung des Generalkommandos des 8. Re—
erve⸗Korps besteht bei letzterem eine Sltiftung, aus der
notleidende Familien Gefallener oder durch Verleßung im
Felde erwerbsunfähig gewordener Unteroffiziere und Mann—
schaften des 8. Reserve-Korps und diese selbst unterstützt
verden. Begründete Anträge von SHinterbliebenen Gefal—
ener, von Verwundeten usw. — ehemals zum 8. Reser ve⸗
dorps gehörig — sind an den Truppeuüteil, dem der
Betreffende zuletzt angehörte, unter Beifügung der be—
zördlichen Bescheinigung über Würdigkeit und Bedürftigkeit
zu senden. Zwecks beschleunigter Erledigung ist den An—
rägen jedesmal die behördliche Bescheinigung über Würdig—
keit und Bedürftigkeit beizufügen.
Saarbrücken, den 5. Juli 1916.
Der Königliche Poltzei-Dircektor
J. A.:! Schlesinger.
oßnuntmöezrengon gne rg
bohnsnecungen geeaygr WBöreen
550.) Bekanntmnachuno
betreffend Sicherung der Telegraphen⸗- und Feru—⸗
sprechanlagen gegen Beschädigungen.
Die Reichs-Telegraphen- und Fernsprechanlagen
sind oft vorsätzlichen oder fahrlässigen Be—
schädigungen, namentlich durch das Hinein—
werfen von Drahtenden in die Seitungen,
durch Zertrümmern von JIsolatoren, durch
das Auflassen von Papierdrachen in
der Nähe der Leitungen, durch Unvorsichtig—
keit bein Baumfällen oder bei Spreng-—
arbeiten, bei Aufgrabungen und Boh—
ridu gen in der Nähe von Kabeln, durch Anfahren
von“Telegraphenstangen usw. ausgesetzt.
Da hierdurch die Benutzung der Anlagen gestört
zu werden pflegt, die Sicherheit des Telegraphen- und
Fernsprechbetriebes aber gerade in der fsetzigen Zeit
yon ganz besonderer militärischer Bedeu—