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Meine Anordnung vom 29. Januar 1916 — Kreis⸗
blatt S. 50 — wird hiermit aufgehoben.
Saarbrücken, den 21. Februar 1916.
Der Aönigliche Landrat und Vorsitzende des
Kreisausschusses
von Miquel.
Die Befanntmachung vr. 172 in Nr. 14 des
Kreisblattes vom 22. Februar wird durch vorstehende
Anordnung aufgehoben und erlsetzt.
Saarbrücken, 28. Februar 1916.
Der Köonigliche Landrat
and Vorsitzende des Kreisausschufsses.
von Miquel.
ßannrzzrrgon u gziee
berennearrrgen uorzr Whren.
188.) VBekanu machrereg.
der Rödtiglichenn Ersatzkomenission Saarbrücke neStadt.
Die Mußerung und Aushebung des Jahrgangs
1896, sowie der Jahrgänge 1895, 1894 und älterer,
die entweder zurückgestellt sind oder über deren Mi—
litärverhältnis noch nicht endgültig entschieden ist, so⸗
wie derjenigen, die zur Disposition der Ersatßzbehõr⸗
den entlassen sind und einzelner Mannschaften, die
als dienstuntauglich vom Truppenteil entlassen waren
und vom Bezickskommando beordert werden, findet
im Stadikreis Saarbriücken in der Zeit vom 28.
Februar bis einschl. 4. März de. Is. statt:
Musterungslekal: Restaurant Neumener, Saar⸗
brücken 1, St. Arnunl, Saargenũnverir. 69.
Anfsang der Muserung 7,80 Uhr vormittags.
Die Militärpflichtigen der betreffenden Jahrgänge
erhalten persönliche Beorderung durch das Buͤrger⸗
meisteramt, während die als dienstuntauglich vom
Truppenteil Entlassenen und Angehörige des Jahr⸗
gangs 1897 durch das Bezirtslommando beordert wer
dent.
Diejenigen Mannschaften die nach dem 15. *
zember 1915 hier zugezogen sind und sich noch nicht
zur Stammrolle angemeldet haben, haben dies fofort
auf dem siädtischen Bilitärbüro, Rachaus St. Johann
Zimmer Nr. 2, nachzuholen und sich an einem der
Nusterungstage im vorbezeichneten Musterungslotale
zu melden.
Sämtliche im Stadtkreis Saarbrücken sich aufhab
tenden vorbezeichneten Personen werden hierdurch auf
gefordert zu der bestimmten Zeit pünktlich, sauber ge⸗
waschen und mit reiner Kleidung versehen vor der
Königlichen Ersatzkommission zur Musterung zu er—
scheinen.
Wer durch Krankheit oder durch seinen sonstigen
körperlichen Zustand am Erscheinen zum Musterungs—
—
zureichen, welches insosern der ausstellende Argt nicht
amtlich angestellt ist. durch die Polizelbe—
hörde zu beglaubigen in. Die Militärpapiere sind
mitzubringen. Etwaige Zurückstellungsanträge auf
Grund haäuslicher, gewerblicher pp. Verhältnisse find
alsbald im vorbezeichneten stüdtischen Militärbiiro ver—
sönlich anzubringen.
Gestellungspflichtige, die Augengläser (KHneifer,
Brillen) tragen, haben dieselben mitzubringen und
aufzusetzen. Wer der Nussorderung nicht nachkommt,
wird an dem betr. Tage nicht gemustert, sondern auf
einen anderen Tag bestellt.
Jede Störung der Ruhe und Ordnung während des
Mußserungsgeschäfte zieht Strafse nach sich Mann⸗
schaften, welche dieser Bekanntmachung bezw. ihrer Be—
vrderung garnicht oder zu spät Folge leisten, wer
den mit Gefängnis bis zu 5 Jahren bestraft
Saarbrilcken, den 23. Februar 1916.
Der Hivilugrsitzende dor Ersatzkemrnijzivi.
Saarb rücken⸗Stadi.
J. B.: Sommer.
Bekannturachung.
Bemeindeangelegenheiten von Sulzbach.
Gemeinderatssitzung vom 24. Februar 1916.)
Anwesend waren 15 Mitglieder.
Der einzige Punkt der Tagesordnung, Festsetzung des
banshaltsplanes, wurde wie folgt erledigt:
Der Gemeindehaushaltsplan vpro 1916 wurde nach
wiederholler Beratung jestgekert in Einnahme und Aus—
aabe auf 760 050 Mark. Es wurde serner beschlossen, daß
an direkten Gemeindesteuern: 270*3 81uschläge zur Ein
sommensteuer, 50 8uschläge zur Betriebssteuer, 270 2
der Grund-⸗, Gebäude- und Gewerbesteuer erhoben werden
sollen, serner an besonderer Gewerbhesteuer, auf Grund
der Gewerbesteuerordnung vom 1. Sebraar 4932; 1200 *
des staatlich veranlagten Gewerbesteuersolls der Klassen
und U, 2,725 der gezahlten Gehälter und Löhne.
Sulzbach⸗Saar, den 24. Februar 1916.
Der Bürgermeiiter?
Eymael.
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1886 VBrlauntinachung.
Die Rotsaufseuche in dem Gehöfte des pens. Ver
mannes Nitolaus Sellen zu Ottenhausen ist erloschen. Di
angeordneten Speremaßregeln sind wieder aufgehoben
Gersmeiser Saar), den 22. Februar 1916.
Die Poligei⸗Brrwecelen ig.
Der Bürgermeister
Muiller.
184 Bekauntmachung.
Jniosze Ausbruchs der Rotlaufseuche habe ich de⸗
das Geböft des Grubenschlossers Heinrich Herrmann z33
Krughütte die Sperre verhängt.
Gereweiler Saeard, den 23. Februar 1916.
Die Polizei⸗ Berwaltung
Der Bürgermeister:
Muller.
VBekenntnnachutg.
Bicettzseucne vpzeiliche Anordannug.
Die Maul— und Klauenseuche in Gennweiler ist
abgeheilt, die Shlußdesinfektion abgenommen und auch
die dreiwöchige Beobachtungsfrist abgelaufen. Die an—
geordneten Sperrmaßnahmen hebe ich hierbdurch auf
Ottweiler, den 17. Februar 1916.
Der Königliche Landrat.
Brkanntenach ung.
In Großblittersdorf ist die VRaul- und Klauen—
euche erloschen. Die unterm 15. v. Mts. über den
Ortsteil Forbacher Straße verhängte Orts- und Stall
perre und die über die übrige Gemeinde verfügt,
Beobachtungssperre habe ich aufgehoben.
Sacargemüund, den 14. Februar 1916.
Der Kaiserl. Kreisdirettor
184.1 Belanunutmachnug.
In der Gemeinde Iplingen ist in der Stallung
des Josef Schon die Manl- und Klauenseuche festgestellt
worden.
Sperrgebiet: Die verfeuchte Stallung de—
Jojsef Schon in Iplingen.
Beobachtungegebiet: Die Gemeinde Ipltin—
gen ohne Annecen.
Saargemünd, den 14. Februar 1916.
Der Kaiserl. Kreisdirettor