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sind, dürfen höchstens auf 300 C. er hitzt wer⸗—
den, bis sie eine hellbraune Farbe annehmen. Bei An—
vendung größerer Wärmegrade wird ihr Wert für die
Delgewinnung bedeutend herabgemindert.
Die Bezugsvereinigung der deu tschen
dandwirte, Berlin W3835, Potsdamer Sitr.
30, beza hlt für gute Ware in gesunder Be⸗—
schaffenheit von mindestens mittlerer Art
und Güte lose in Waggonladungen von
10 000 Kilogramm (200 Zentner) frei Wag gon ab
Berladestation für 100 Kilogramm (2 Zentner)
zür Eicheln lufttrocken (icht mehr als
40 0o Wasser) 19
für Eichel ngedarrt nicht mehr als 15
Prozent Wasser) und gequetscht 32 4
für Eicheln, ganze, gedörrt Micht
mehr als 15 00 Wasser) 34 A4
kür Eicheln gedörrt (nicht mehr als 15
Prozent Wasser) und geschält 44 AMs
zür Roßkastanien lufttrocken (aicht
mehr als 4000 Wasser) 15 4
zür Roßkastanien gedörrt (nicht mehr
118 1500 Wasser) und gequetscht 28 4
Bucheln werden weitaus am vorteil—
haftesten auf Oelverarbeitet.
Ddie Samen der Linde sind sehr fettreich (bis 3806).
Wo die Linde in größeren Beständen (namentlich als
Alleebaum) auftritt, kann sich das Sammeln der
Zamen lohnen.
Der Kriegsausschuß für pflanzliche
und tierische Oele und Fette, Berlhin W. 8,
Kanonierstraße 29/30, bezahlt für gute
Warein gesunder Beschaffenheit von min—
destens mittlerer Art und Güte in Wag—
gonladungen von 10000 88. (200 8tr) frei
Waggon ab BVerladestation für 100 Kg.
(2 Zentner)
für Bucheln lufttrocken 45 Ab
für Bucheln gedörrt 55 Ab
zür Lindensamen, lufttrocken oder
gedörrt 140.4
Die geflügelten Früchte des Ahorn sind reich an
Ztärkemehl und haben daher einen verhältnismäßig
vohen Futterwert. Wo sie in größeren Mengen an—
sallen, sollten sie gesammelt und verfüttert werden.
Die Früchte der Eberesche, die sog. Vogelbeeren,
zjaben sich getrocknet zur Verfütterung an Hühner be—
vährt. Die Sammlung und Trocknung dieser Früchte
ollte daher ebenfalls in die Wege geleitet werden.
Bei dem hohen Preis, der zurzeit für Hühnerfutter
bezahlt wird, dürfte der Absatz keine Schwierigkeiten
bereiten.
Berlin, den 14. September 1915.
Saarbrücken, den 15. Oktober 1915.
Der Königliche Landrat:
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