tanntgabe der Veriügung des Herrn Landrats vom
2. 10. 1913, wonach die von der Bergwerksdirektion
gesorderte Erweiterung des 82 des Vertrages be—
treffend Kabelverlegung autgebeiten wird, ist die
Vertretung mit dem geferderten 3usaß einver
standen. — Die Verbindungsstraße von der Eisen
hahn bis zur Haufenstraße in Fenne soll aus—
Jebant und die Arbeiten dem Mindestfordernder
Uüternehiner Urhahn, Saurbrücken, zugeschlage;
verden gu den Wegebautkosten pro 1914 sol.
ine Beihilfe aus Mitteln des Kreises erbeten
werden, Zur Aufbringung der Kosten des Brücken—
banes, des Schulhausbaues und der Gasversorgung
Fenne foll eine Anleibe von 232(00 Mart bei der
Freissparkasse. Saarbrucken zu den von dieser ge—
stellten Bedingungen aufgenomumen werden. —
Der Tiefbauetat pro 1914 wird festgesetzt. — Kennt—
niz genommen wird von der Einigung mit der
Stadt Saarbrücken betreffend Zuschußleistung, ge—
mäß s 53 Komm.-Abg.Gesetz, wonach Saarbrücken
bis vorläufig 1918 jährlich 180 Mark freiwillic
an die Gemeinde Fürsteuhausen zahlt. — Ge—
nehmigt wird die Herstetlung einer Rinne an der
Saarfiraße die Ablretung von Trennstücken zum
Ausbau der Viktoriastrahe Motarielle Akte von
5 10. 15913 ppy und die Anlegung eines Vor—
gartens gegen Zahlung einer jährlichen Aner—
lennnnasgebühr. Der erbetene Ausstand zur Zah—
lung von Holzgeld wird 2 Austeigern erteilt, wenr
fie leistungssäßige Bürgen beibringen. — Abae
lehnt wird ein Gesuch um Verseßung eines Garten
zaunes, die Veröffentlichung von Submissionsan—
zeigen in den Mitteilungen der Handwerkskammer
aund ein Armenunterstütungsantraäg.
Bölklingen, den 22. Dezember 1013.
Der Bürgermeister.
J. V.: Der Beigeordnete:
Klan⸗—⸗
Gemeinde-Augelegenheiten von Wehrden.
Gemeinderatssitzung am 20. Dezember 1918.
Anwesend waren unter dem Vorsitze des Unter
eichneten die Herren Gemeindeverordueten: Küch
Markscheider; Schmidt, Hüttenmeister; Reinert, Ge—
meinde-Vorsteher: Trockle. Bauunternehmer: Betz
Hüttenmeister: Bohr. Schreinermeister; Sattler
Ral. Steiger; Gasper, Schneidermeister; Rupp
Wirt: Rink, pens. Beramann: Schütz, Hütten
arbeiter; Brandt, Hüttenmeister; Forster, Hütten
meister: Samson, Hüttenschmied: Röchling, Hütten
besitzer.
Es wurde fsolgendes beraten und veschlossen
Die Vertretung nimmt Kenntnis von der von der
Gasanstaltsbetriebs-Gesellschaft zum 1. 1. 1914 zu—
aestandenen Herabsetzung des Gaspreises für Leucht
gas anf 16 und für Motoren- und Industriegas
auf 10 Pfa. pro Kubikmeter, von der Durchfüh—
rung der Hausnumerierung, von der Einstellung
der Unterstützung in einer Armensache, von der
endgiltigen Anstellung des Feldhüters Gasper und
von dem entstandenen Schrijtwechsel in einer Be—
schwerdesache wegen nachtlässiger Erledigung eines
Gasrohrbruches durch die Gasanstältsbetriebsge—
jellschaft. — Einverstanden ist die Vertretung mit
der Verpachtung der Flächen über dem kanali—
fierten Lennegraben an die Anlieger, mit der Ve—
freiung von der Lustbarkeitssteuer aus Anlaß der
Bölkerschlachtfeierlikeiten und mit der Herstellung
der Rinne vor dem Schmitt'schen Anwesen in der
Margaretenstraße nach dem Vorschlaae des Herrn
Trockle. — Mit dem Au-tbau der Grabenstraße
nach der Troctle'schen Schlackenstelnsabrik soll erst
nach Fertigstellung der Bauarbeiten der Röchling'—-schen
Eisen- und Stahlwerte auf der Weyhrdener
Bemarkung begonnen werden. — Das von Herrn
Stockfisch hinter seiner Wohnung Lereits gepach—
tete Gemeindegrundstück kann zur Herstellung eines
Schießstandes für die WMehrlone „Blaube nur“
benutzt werden. — Die Bezahlung einer erst jetzt
binnereihten Rechnung aus den Jahren 1809510
soll davon abhäugig gemacht werden, daß die
einzelnen Gegenstände noh nachtontrolliert werden
können. — Bei der Nufstellung neuer Fluüchtlinien—
vläne sollen die vom Herrn Landrat geforderten
bunlte beachtet werden. — Der Fluhtlinienblan
—B
dake) wird gutgeheißen. — Der Tizibauetat pre
1914 wird abschließend mit 7100 Mt. im Prinziß
genehmigt. Voraussekung ist hierdei jedoch, daf
die Umlageprozencsäüßze nicht dadurch erhöht wer—
den. Ferner soll die Pilasterung der Mühlenstraße
vorgenomsznen und die NMittel im Wege der An—
leihe aufgebracht werden. — Die Gemeinde Völk—
lingen soll für die Pflasterung ihres Straßen
bahnstreifens sorgen und der Kreis um eine Bei
hilfe gebeten werden. Zur nächsten Sitzung solr
ein Kostenanschlag durch Abt. 3 vorgelegt werden
Mit dem Hochbauetat pro 1914, abjchließend mit
3709 Mark, erklärt sich die Vertretung einver—
standen. — Zur Förderung der Ziegemüucht wird
das Deckgeld für diejenigen Eingesejsenectt, die dem
Ziegenzuchtverein noch fernstehen, von 1,00 Mk.
auf 1,50 Mk. erhöht. — Die Bezüge des Stier
wärters werden ab 1. 1. 1914 auf 420 Mtk. jähr
lich erhöht. — Auf Grund des Freizügigkeltsge—
setßzes wird einer neu zugezogenen, der öffentlichen
Arrnenpflege anheimgefallenen Verson der Aufent
halt in Wehrden versagt. — Die Aufnahme einer
ortsarmen Person ins Knappschaftskrankenhaus
wird nachträglich gutgeheißen. — In einer Armen—
sache soll von der Einleitung der Klage Abstand
genommen werden. — Nach Prüfung der Ge—
meinderechnung pro 1912 wird dieselbe in Ein
nahme auf 327 185,95 Mark. in Ausgabe au
134731,83 Mark, sonach einem Bestand von Mar!
172 45412, und einem einziebbaren Einnahme
rest von 198,20 Mt. festgesetzt und abgenommen
Nach Prüfung der Wasserwerksrehhnung pro 191*
wird dieselbe festgesezt in Einnabme au
26603,93 Mk. in Ausgabe auf 19011.73 Mt.
und einenr Bestand von 7592,20 Mark. — Die Ge
meinde Wehrden, tritt mit einem Fahresbeitrac
von 10 Mk. dem Kreisverein vom Roten Kreuz bei
— Das Gesuch der Lehrer der Gemeinde Wehrder
um Erhöhung ihrer Ortszulagen wird zum Eta
1914 zurückgestellt. — Zur nächsten Sitzung sollern
Angebote über die Resnigung sämtlicher Straßei.
borgelegt werden. — Bei der Königl. Bergwerks
Direktion soll der Antrag gestellt werden, daß
die Eingesessenen der Gemeinde Wehrden ihre Be—
rechtigunaskoblen auf, der Grube Velsen entnehmen
können. — u den Wegebaukosten pro 1914 sotl
eine Veibhilse aus Mitteln des Kreises erbeten
werden. — Abgesehnt wird ein Antrag auf Nieder
schlaaueg von 450 Me. Sundesteuern, desat. di—
Aufnahme von Sudmissionsanzeigen in den Mit
teilungen der Handwerkekammer. — günf Lrmen—
unterstüßzungsanträge werden ablehnend und zwef
zustimmend e ledigt.
Vöärtlinagen. den 22. Dezember 1913.
EOSer Bürgeruneister.
J. BDer Beigeerdnete. Klonz.
—— — ———— — — — — — — ————
Saarbrücken, den 2. Dezember 19013.
Der Köniqgl. Vandrat:
von Mionel
XXXOO Ofα
opickttieag
— —
ung enguzgg B8eenntnngetsing
ein nnad n unscen.
Zrangeverteigerungen.
uUgl. Umtsgericht Saarbrücken.
23. Jannar 1914, nachmittags
33—usbach. Wirtschaft Koß⸗
er, Inh. Dissieux, die im Grundbuche von
Bliesransbach, Bl. 94 und 95 (eingetragen
Eigentümer am 3. November 1913, dem Tagt
der Eintragung des Versteigerungsvermertes
Eheleute Peter Mertz, Schneider, und Maric
geb. Hartmann zu Bliesransbach) eingetrage
nen Grundstücke im Wege der Zwangsvoll
streckung versteigert werden
Agl. Amtsgericht Völklingen.
Am 23. Januar 1914, nachmittags 31
Uhr, sollen in Püttlingen in der Wirtschaf!
zur Hopfenblüte die im Grundbuche von Pütt
lingen, Band 27, Artikel 1340 (eingetragen
Eigentümer am 6. November 1913, dem Tag
der Eintragung des Versteigerungsvermerks
Eheleute Schuhnacher Peter Göttert und
Barbara geborene Pabst in Püttlingen, au
Brund gesetzlicher Gütergemeinschaft) eingetra
genen Grundstücke: 1. Flur 2, Nr. 1172/336
beim Hofhaus, Marktstraße, Haus Nr. 442
Hofraum ꝛc., a) Wohnhaus mit Hofraum und
bp) Hausgarten, c) Schweinestall, groß 77 4n
mit 360 Mk. Nutzungswert zu a) und 12 Mk
zu b), 2. Flur 2, Nr. 1466318 ꝛe., daselbst
dausgarten, groß 35 qm, 3. Flur 2, Nr. 1549—
319, daselbst, Hofraum, groß 26 qm, im Wege
der Zwangsvollstreckung versteigert werden
duchruten aus don derelnen, der Luncletschust
unsdd selntterzucht z siretse sudhrüctn.
— Gründung eines Kreisverbandes der Ge—
lügelzuchtvereine. In Kreisen der Geflügel—
üchter ist schon vielfach der Wunsch nach einem
eingeren Zusammenschluß der einzelnen Ge—
Lügelzüchter-Vereinigungen laut geworden, um
»urch gemeinsame Ziele und Arbeit die Ge—
zlügelzucht zu fördern und zu heben. Auf
Anregung des Sektionsdirektors der Geflügel—
zucht der landwirtschaftlichen Lokalabteilung
Zaarbrücken, Herrn Bürgermeister Langen
zu Riegelsberg, hat sich ein Verband der
Beflügelzuchtvereine des Stadt- und Land—
treises Saarbrücken gebildet, dem eine ganzt
Reihe Geflügelzuchtvereine aus Stadt⸗- und
dandkreis Saarbrücken angehören. Der Ver
»and bezweckt die gemeinsame Förderung der
Nutzgeflügelzucht, die allgemeine Verbreitung
zuter Nutzrassen in den einzelnen Vereinsbe—
zirken, die Erhöhung der wirtschaftlichen Eigen—
chaften der verschiedenen Nutzrassen und die
Befestigung der Rassenmerkmale derselben un—
ter Anerkennung des für die einzelnen Rasser
estgesezten Standards. Außerdem hat der
VBerband es sich auch zur Aufgabe gemacht, die
wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder ir
der Geflügelzucht nach Möglichkeit zu fördern
3. B. ist eine gemeinsame Beschaffung vor
Futtermitteln in Aussicht genommen, um be
größeren Abschlüssen billigere Preise erzigler
zu können. Ferner ist die Einrichtung vor
Verkaufsstellen für Eier sowie ein gegenseitigen
Ahsatz der Kücken innerhalb der einzelnen Ver—
eine beabsichtigt. Verbands-Vorsitzender, ist
derr Bürgermeister Langer zu Riegelsberg und
stellbertretender Vorsitzender Herr Kaufnmann
Böcker zu Saarbrücken. Im übrigen besteht
der Vorstand aus dem Schriftführer und
dassierer sowie 6 Beisitzern. Bei dem jungein.
Verbande ist eine eifrige Wirksamkeit in der
Geflügelzucht zu beobachten, sodaß derselbe
unter der Leitung des Sektionsdirektors fün
Geflügelzucht der Lokalabteilung Saarbrücken.
eine wirksame Hebung und Ausdehnung der
Beflügelzuchtbestrebungen erwarten läßt
T. Scheidt. (GGemeinderats-Sitzung.) Ir de.
letzten Sizung des Gemeinderats wurden die dies—
ährigen Wahlen zum Gemeinderat für gültig er—
lärt. — Anstelle des ausgeschiedenen Mitnliedes
Altsitzer Peter Jakob Maurer wurde der Wagner
neister Huber zum Mitglied des Bürgermeisterei
cates gewählt. — Die anderweite Vergebung de
Stierhaltung wurde aut geheißen. — Um eine recht
liche Unterlage für die Erhebung der Zielviebkosten
zu erbalten, wurde der Erlaß einer neuen
Steuerordnung beschlossen. Die bisherigen Ge
zdühren werden durch die neue Ordnung nichl
geändert. — Der Antraa der Stadt Saarbrücken
qauf Genehmigung zur Durchlegung einer Wasser—
rohrleitung durch einen Gemeindeweg wurde einst—
weilen vertaat. Es soll zunächst nochmals mit
der Stadt Saarbrücken wegen der Weiterführune
der Straßenbahn nach Scheidt verhandelt werden
— Die Kosten für die Veranstaltung eines Vor—
trages über Südwest-Afrika wurden, soweit sieé
nicht aus dem zu erhebenden Eintrittsgelde von
10 Pfa. für die Person gedeckt werden, bereit
gestellt. — Der Antrag eines Einwohners auf Ge—
währung einer Entschädigung für angebliche Ent—
wertung seines an einer neu ausgebauten Straßé
gelegenen Grundstücks wurde als unbegründet zu—
rückgewiesen. Einem anderen ebenfalls dahin zie—
lenden Antrag wurde stattgegeben. — Sodann
wurde beschlossen, im Jahre 1914 unter Beihilfeé
des Kreises ein Stück der Dudweilerstraße mit
einer neuen Decke zu versehen. — Ferner be—
schloß der Gemeinderat die Einführung der
Straßenbeleuchtung auf dem Scheidterberag. Es
sollen sechs Lampen im Orte und zwei auf dem
Fußwege nach Scheidt aufsestellt werden. — Schon
seit langem besteht der Wunsch, dem von Bahn—
hof Scheidt über die Höhe nach Saarbrücken füh—
renden Fußweg, der in seinem unteren Teile
außerordentlich steil ist, eine andere Lage zu
geben. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, den
Weg in Serpentinen zu legen: die Arbeiten sollen
im nächsten Frühjahr zur Nusführung gelangen
—, Den von seiten der Verwaltung mit ver
schledenen Einwohnern wegen Abtretung vor
Wegeland zu neu auszubanenden Straßen getrof
senen Vereinbarungen wurde zugestimmt. — Den
schon seit einigen Jahren bestehenden Mangel eines
Raumes für die 8. katholische Schulklafse in
Zcheidt soll nunmehr dadurch abgeholsen werden
daß die im neuen Schulhbause befindlichen Lehrer—
dienstwohnungen aufgehoben und zu Schulsälen um—
gebaut werden. Die in Vorschlag hgebrachte An
mietung eines Wirtsbaussaates als Edhulfaa
wurde abgelehnt. — Das vorliegende Proiett fin
die Errichtung einer Säusergrüppe auf dem Ge
meindearundstück am Spellenstein“ zu Rentriss
wurde aenehmigt. Vor Znangriffnahme der Bau
arbeiten soll aber zunächst festgestellt werden
b für die zu ercichtenden Häufer Kaufliebhabe
rhauden find Alllgemeine WButimmuna c4
der von der Berwaltung vorgelegte generelle Be—
dbauungspfan für die Ortschaft Sheidt. Der Ge—
meindérat ertlärte sich danmit einverstanden, daf
nach diesem Plane entsprechend der fortschreiten
den Baͤutätigkeit in der Gemeinde die Einzet
pläne für die verschiedenen Ortsteile aufgestell
verden. Durch den neuen Plan werden allée
für die Bebauung geeigneten Ortslagen in sehr
borteilhafter Weise aufgeschlossen. Mit den Grund—
ftücksseigentümern des Ortsteiles „Flürchen“ sind
bereits Verhandlungen wegen des Austausches uud
der Zusammenlegung ihrer Grundstücke zum Zweckr
einer vesseren Ausnutzung als Baugelände ein
geleitet worden. — Der für öiffentlich ertlärte Fuß
weg von Goffontaine nach Scheidt, der sich bisher
in Privatbesitz befand, wurde in das Eigentum
der Gemeinde übernommen.
T. Scheidt. In der vor einigen Tagen stattge—
fundenen Schulvorstandssizung wurde für die in
Rentrisch unbesetzte Schulstelle der Schulamtsbewer—
her Dahlem aus Neufechingen gewähst
T. Bischmisheinm. sGemeinderats⸗Sißzung.
ee Sinung des Gemeinderats wurden
zunächst die diesjährigen Gemeiunderatswahlen für
vuũtuat erttarcie Genteinderatemitglieder
duüttenbenmter Theodvyt Schrneer und ohrfornter
Johann Kung wurden als Bürgermeitterreirats—
mitglieder wieder und der wießnermeister Enii
Schmeer als solches neu dewählt. — Die nach
Abtrieb des Baumbestandes auf dem neu anzu—
legenden Sport⸗, und Spielplatz verbleibenden
Baumstümpfe sollen durch Sprenaung mit Moni—
perit-Patronen beseitigt werden. Die Vergebung
der Sprengungsarbeiten wurde einstweilen ver—
taat. — Die Kosten für die Unterbringung eines
Arbeitsscheuen in die Provinzial-Arbeitsanstall
Brauweiler wurden bewilligt. — Ebenso stellte der
Hemeinderat die Kosten für die Veranstaltung
eines Vortrages über Südwestafrika, soweit sie
nicht aus dem zu erhebenden Eintrittsgeld von
10 Pfennig für die Person gedeckt werden, zur
Verfügung. — Sodann wurde beschlossen im Jahré
1914 unter Beihilfe des Ktreises eine Strecke des
Geisbergweges neu einzudecken. — Einem lang
geheagten Wunsche eutibprechend beschloß der Ge—
meinderat das Wasserrohrnetz bis zum letzten Hause
der Straße „Aunf der Witz“ auszudehnen. — In
einer seit mehreren Jahren wegen Ausführung
von Gemeindewegearbeiten schwebenden Prozeß—
sache soll ein Vergleich abgeschlossen werden. —
Die Festsezung von Anliegerbsträgen und die
Beitimmung derjenigen Straßen, deren Anlieger
von der Beitragspflicht befreit sein sollen, wurde
bis aur nächsten Sitzung vertagt. — Auch übetr
die auf der Tagesordnung stebende Angelegenheit
betrefsend Benußzung des Kirchplatzes durch die
iritlgemeinde soll erst in der nächsten Sitzung
Weasbnbefaßt werden
A. Fechingen. Gemeinderare-Sigung.
In der leßgten Sizung des Gemeinderats wurde
die diesjäbrigen Wahlen zum Gemeinderat für
aüttig ertlärt. An Stelle des aus dem Gemeinde—
rat gusgeschiedenen Ackerers Schuppmann wurde
der Ackerer Wilhelm Kuntel zum Mitalied des
Bürgermelstereirgts gewählt. — Ferner beichloß
dem Gemeinderat im nächsten Jahre unter Bei—
hilfe des Kreises eine Strecke der Straße Fechin
gen⸗Bliesransbach mit einer neuen Decke zu ver
tebhen. — Das neven dem Schuppen des Spar
und Darlehnskassenvereins gelegene Gemeinde
arundstück wird zur Herstellung eines Unterkunfts
aumes für die auf die Straßenbabn wartender
bersonen unentaeltlich zur Verfügung gestelst
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