— 190
αιÄιιαιC
der Firma Hugo Schneider in Leipzig be—
zogenen Keroslampen (Petroleumgaslampen)
entbehrlich geworden. Vorhanden sind 3 Stück
00⸗ kerzige und 11 Stück 200-kerzige Lam—
pen komplett mit gußeisernem Straßenkande⸗
laber. Erdbock und Sockel, für 4 m Lichtpunkt⸗
höhe. Die Lampen mit sämtlichen Zubehör—
tellen sind noch in gutem Zustande und können
zum sosortigen Betriebe Übernommen werden.
Nähere Auskunft über Preise und Verkaufs—
hedingungen erteilt der unterzeichnete Bürger⸗
neister.
Ludweiler E(Kr. Saarbr.), 28. Nov. 1013.
Der Bürgermeister:
Voller.
s ZscWoldhbb OARαο αασæιαααæ Ûαααι äαααÛαιXανα — —
Saarbrücken, den ð. wezember 1018.
Der König 'andrat:
mon Miane⸗
Inic
cebrut
* f, 594 7ur 353*
und usige Torn üst Uc.
Zwangsversteig:rungen.
sRegl. Amtsgericht Sulszbach.
Am 19. Januar 1914, vormitttags
O Ubr, sollen auf dem Königlichen Amtsgericht
Sulzbach, Limmer Nr. La, die im Grundbuche
on Sulzbach Band 23 Artikel 1137 (eingetragen
zkigentümer am 18. Okttober 1913, dem Tage der
Fintragung des Versteigerungs ermerkes: Rentner
Uugust Bucher zu Wiesbaden) eingetragenen
Brundstücke: 1. Flur 8 Nr. 136/131, Hauptstraße.
doftraum ꝛe.. groß 12,8 Ar. 2. Flur 8 Mr.
517.05137, daselbst, Hofraum ꝛe., aroß 06.49 Ar, 3.
zlur 3 Nr. 518/137, daseloöst Hofraum ꝛe. aroß
—
dofraum mit (816 Mk. Nutzung“ewert, b) Fabrik⸗
sebäude (Druckerei) mit 15020 Mar? Nusungswert.
) Maschinenschuypen mit 12) Mar? Nutzunags⸗
wert, im Wege der 8wangosversteigerung verstei⸗
jert werden.
Am 21. Januar 1914, vormittags 10
Uhr, sollen auf dem Königichen Antsgericht
5ulzbach, Bimmer Ar. 31, die im Grundbuche
Don ESEulsbach Band 1 Artikel 4 ceingetragene
aentümer am 7. Nosvember 1213. venn Tage der
zintragung des Versiteigerungsvermertes: Heene
Nargareta Arweiler, ohne Stand zu Alten⸗
wald) eingetragenen Grundstücke: 1. Flur 11 vVer.
a /97, Schnappach rstraße, Hausgarten, groß 1350
Ar. 2. Flur 11 Nr. 87/97, in der Hölle, Aler.
aroß 26.74 Ar mit 209 Ta'er Reinertrag, 8. Flur
il Nr. 54197, Schnapp erstraße. Ho raum ꝛe.
roß 3,63 Ar, darauf Go.!. Nr. 1623, 3) Wohn⸗
»aus mit Hausgarten mit 1302 Mart Nutzungs⸗-vert,
b) Waschküche mit 18 Mk. Rutzungswert, e)
dohlenstall mit 13 Mark Nutzung wert, d) Saal
mit Bühne mit 320 Mark Nutzungswert, im Wege
der Zwangsvossitrekung versteigert werden
Kgl. Amtsgericht Völklingen.
Am 24. Januar 1914, vormittaas 19
uahr, sorl aui dem Königtichen Auntsgericht Vök⸗
ingen, Zimmer Nr. 5, das im Grundbuche von
Lölklingen Band 87 Blatt 1713 (eingetragene
Figentümer am 31. Oltoder 1913, dem Tage der
Sintragung des Versreigerungspermeres: Ebeleute
Installateur Peter Lordt und Maoacea geoorene
Zecker zu Vötklingen Getzt in Dirlinzen) zau errun⸗
enschastlichem Gemeingute eingetragene Geund—
tück: Flur 1b Nr. 1352,159 2e. Gebäudesteuer⸗
rolle 1146, Ecke Hobenzollern- und Viktoriastrabe,
dorraum ꝛe. a) Woonhaus mit Ho raum und
HKansgarten, b) Wohnhausanbau, garoß 3.23 Ar
mit 1820 Mark Nutzungcwert zu a) und 72) Mark
zun b)y, im Wege der Zwanssoollstrekung ver⸗
seigert werden.
Am 16. Jannar 1914, vormittags 10
1hr, sorlen auf dem Kzl. Amtsgericht Völklingen.
zimmer Nr. 5,. das im Grundbuche von Völl⸗
ingen Band B Artikel 150) (eingetragene Eigen⸗
simer am 11. Septenber 113, dem Tage der
Fintragung des Versteinerungsvermerkes: 1. Eke—
rau des Kaufinannes Mar Walter, Liise Sa—
zine geborene Menzler zu Vösltlingen. zu , 2
der Emma Katrarina Menz'er, geboren am 27
J. 1089, ohne Stand zu Vöstlingen, zu 240) ein⸗
jetragenen Grundstücke: 1. Flur 10 Nr. Mu56.
in der Wirrbach, Ater. groß 183 Ar. 2. Flur
0 Nr. 8258, Bismarckstrahe, Haus Nr. 20, Hof⸗
raum ꝛe., a) Wohnvaus mit Hofraum und Hanms—
garten. groß 276 Ar mit 524 Mark Nutzungs—
im Wege der Zwangsvolltredung versteigert
werden.
Güterrechtsreaisterfachen.
Kal. Amtsgericht Saarbrüden.
Die Eheleute Moritz Herz, Kaufmann
n Saarbrüden, und Julie geb. Schweisheimer
saben durch Ehevertrag vom 26. September
913 vollstöndige Gütertrennung vereinbart.
Büterrechtsregister Seite 2550.
Der Invalide Gustav Bentz zu Saar—⸗
brücken hat das Recht seiner Ehefrau Wil—
helmine geb. Weller innerhalb ihres häuslichen
Birkungskreises Geschäfte sür ihn zu besorgen
ind ihn zu vertreten. ausgeschlossen. Güter—
rechtsregister Seite 2519.
Der, VBergmann Johann Nisosaus Wolf in
dlein⸗Vlitterédorf hat das Recht seiner Ebefrau
datharing geb. Greff innerhalb ihres häuslichen
Virkungskreises Geschäfte für ibhn zu besforgen und
bn au vertreten, ausgeschlossen. Guterrechtsa register
deite 2524.
Die Edbeleute Zohannes Schäffer, Metzger
n Saarbrücken, und Henrlette geb. Sora haben
urch Ebevertrag vom 17. März 193 vollstän⸗
v — vereinbart. Guͤterrechtsregister
Zeite 2523.
Vorlabungen und Aufgebote.
Kol. Amtsgericht Völklingen.
Ladung.
Der Relservist Johann Rommlin ⸗
horen am 16. Mai 1887 3u e
reis Pillkallen, zuleßst wohnbalt gewesen in
Bölklingen.
der Refervist Karl BReter Jores, gedoren
am WR Zuni 1888 zu Kürenz, Landkreis Trier.
zuleßt wobnbaft gewesen in Völklingen,
zeide vernutlich sich in Luxemburg aufhaltend.
berden beschuidiot, als beurlaubte deservisten obne
Frlaubnis ausgewandert zu sein.
Uebertretuns gegen z6) Nr. 8 des Strafgeletz⸗
zuchs in Verbindung mit 33 4, 11 des Reichszeseges
vom 11. Februar 1888.
Zieseiben werden auf Lnordnung des Aß nia⸗
ichen Amtsgerichts auf
ven Jaonuger 14. normittaass ß Uhr,
vor das Königliche Schöffengericht in Völ lngen,
zimmer Nr. 8, zur Hauvtderhandlung geladen.
Bei unentschuldintem Ausbleiben werden dee⸗
elben auf Grund der nach z3 472 der Strafproehßordnung
von dem Königlichen Bezirkskommandz
n —53 ausgestellten Erllärung verurtei.t
verden.
VNiehzucht.
Der Dünger der Kaninchen.
Machdrud verboten.)
Bel alxen Rentabilitätsberechnungen über
daninchenzucht, welche mir bisher zu Gesicht
amen. vermißte ich die Berechnung des durch
die Tiere erzeugten Duüngers. Und doch stellt
derselbe einen nicht unbedeutenden Wert dar
and verdient. daß seiner Erwähnung getan
vird. Der Grund für die Außerachtlassung
zieses Erzeugnisses ist wohl der Umstand, daß
nanche Züchter keine Verwendung für den
dünger finden können. Die Züchter auf dem
zande werden wohl wegen der Verwertung
es Kaninchendüngers nicht im unklaren sein,
enn ihnen steht doch wohl allen etwas Land
ur Verfügung. Sei es nun ein Obst⸗ oder
zemüsegarten. voer sei es auch nur ein
glumenbeet, immerhin werden dort die Erkre⸗
nente der Kaninchen, welche samt der damit
erbundenen Streu ein Düngemittel bilden,
as jedem anderen Dünger gleichwertig ist,
en Pferde- und Schweinedünger sogar noch
Wertrifft, gute Dienste leisten.
Eine gute Verwendung findet 3. B. der
daninchendunger, wenn man ihn sogleich nach
edesmoligem Ausmisten auf den Kompost hau⸗
en bringt und dort mit Unkräutern, Laub
ind anderen Gartenabfällen vermischt.
Die städtischen Züchter werden schon eher
uweilen in Verlegenheit kommen und nicht
vissen, wohin sie den Kaninchendünger brin⸗
gen sollen, denn gar manchem Züchter steht
aum so viel Raum zur Verfügung, daß er
eine Etage oder Kiste bezw. Heringstonne auf⸗
tellen, geschweige denn ein Plätzchen, wo er
was Gemüse bauen oder einige Blumen
Flegen kann. Am vorteilbaftesten ist es für
iese Züchter, wenn sie sich mit Landwirten
der Umgegend, die doch sast wöchentlich ein⸗
nal zur Staot kommen, oder mit Gärtnern
vegen der regelmäßigen Abnahme des Duln⸗
gers vereinbaren und von diesen nicht Geld,
ondern Futrermittel entnehmen, deren Preis
dem Dungerwert entspricht.
Letzterer ist natür!lich verschieden und richtet
iich gan. nach der Menge und Guüte der ver⸗
bendeten Einstreu. Die beste Streu it wohl
as Torfmull. welches sowohl die flüssigen
zrkremente sotort aufnimmt, somit den Stall
tets trocken hält, als auch den wertvollen Stick⸗
dff bindet, wodurch die Luft im Kaninchen⸗
rall weniger unangenehm wirkt. Aber auch
zeu und Stroh, als Einstreu verwendet, liefern
inen vor üglichen Dunger, der auf Lehm⸗
zöden und in Gärtnereien wegen seiner leichten
zösbarkeit und sofortigen Verwendbarkeit gute
Frfolge erzielt.
Ein Kaninchen erzeuat jährlich etwa einen
zentner feste Erkremente, deren Hauptdünge⸗
tioffe ols Sticstoff, Vhosvphorsäure und Kali
inen Wert von 1.50 Mk. haben. Eben'o wert⸗
joll ist der Urin der Tiere. Derselbe wird
n Gefäßen gesammelt und, zux Halfte mit
Wasser verdünnt, als vorzügliches Dünge⸗
nittel verwendet. Bei längerem Stehen geht
iber ein großer Teit der Dungkraft verloren
ind man tut aut, auch den Urin gleich auf
hen dortigen Stotfen verbindet und diee ver⸗
en Komposthaufen zu gießen, wo er sich mit
essert. Carolus.
Obstban.
Nalt⸗ Karbolinen manstrich der Obstbãunme.
Machdrud verboten.)
Im Laufe des Herbltes nehmen viee Obtzüch⸗
er bezw. Landwirte das, Kallen der Väume vor
der Weinung, der Kalt vernichte eine Reihe der
uter der bortigen Rinde der Staͤmme und Aeste
ebenden Schaͤdunge, die haier berwintern. Turch
jine Reihe von ersuchen ist aber feltgeellt wor⸗
en, daß dem Kalf im ailgemeinen die'e tödliche
Bitlung nicht snewohnt. daß er vor gilem kein
eamr sungswiset gegen Schildläue, Obstmaden,
ingel und Schwaminspinner it. die doch zu un⸗
eie geshrnchsten Odltädlingen gehoren. Auf
ßrund hierauf bezüglicher Versuchsergebnisse lind
nanche Landwirte und Sbstzuchter von der gaus⸗
chließ ichen Verwendungen von Karkmilß, abgelam⸗
gen und dazu übergegangen, der Kallmilch ein Teil
rbelneim zuzusezen. Tie Wirkung die er Mi⸗
Fung wird zweifelsohne eine qute sein, wenn man
olgeñde Punkte —IX
1. Ver dem Kall Karbolinenmanstrich mülsen
Sainne und VUeste gelsorig adver doh — je nach
ner der Baume— vorüchtig ohne Ver⸗
Hung der Rinde von allen dürren. ben
Teilen gereinigt werden: 32 dem Zwede breite man
im bessen unter dem Baume Tuͤcher aus, in welden
re Rindenteile. abgesoerbenes Hoßulw. ge am⸗
nelt werden; auch Schädlinge werden auf diese
Weise in den Tüchern gelangen und pernichtet;
2ver Kautmiieß darf kein Sbisbaumkarbolincum
ezw. wasserlosliches Karbolineum zugeeht werden.
ondetn nur Baum'arbol'ne m, das vpä serun bslich
Jedes Tollbaumfarbouneum eignet sich als
uet ru Kautmisch desbalb nicht. weil die mei'ten
anfarten ein Zersetzen der waferspeolichen Karbo
meen verursachen.
3. Die Mischung with wie foigt rorgenzammen
Man gießt 3 Teile Baumtarboliseum un! er stän⸗
gem Umrutren in 7 Teite Kaßmisch nicht unß
Aeiri) und peiticht darauf die Burilt figkeit nut
uen Beien so lange kräftig dar bie ich das
bicnn vditie mit der Kalfmilch vermische
at; Dies ist dann der Fall. wenn die Flüssigkel
ine braunichnesbe Tardu annimmt. Diee Kar⸗
neenus Ieen mit dem Winiel
erstrichen. —
——— —— M—
saud Cor Lonirt ost
kLandmaunnßs Arbeiten im Dezember.
ßon Vetter Gottlieb. Rachdruck verboten.
Der nabende Winter macht sich immer mehr
merkbar und bald wird es mit bder Landarbeit
vopurbet sein. Da gilt es denn, no
nötiasten Arbeiten auszusühren. cr sren ee
der Srost übherrascht. Soweit es irgend angedt.
ollen gaile Acger im Serbit zur Frübiadtsant
orbereitet werden. Der angesamme?te VBänger
vird ebenfalls möglichst bald auf das Feld ge—
»racht und untergepflügt. Die späten Saaten, die
inen schwachen Stand aufweien, Bbainen eine
dopfdüngung mit Phosphorsäure und Kali er—
alten. Die Kartofiel- und Räbenmieten erhal⸗
en setzt die zweite Decke, damit sie gegen den
Froft geschüßt sind. Im Keller wird ileißtg ge⸗
üstet, selbst wenn die Außentemperatur weniger
ils 9 Grad ausweist. Die Asergeräte, die nicht
nehr gebraucht werden, so len auseinandergenom
nen, gereinigt und vor Rost und Fäulnis ge—
chütßzt werden. Da viele Mäuse bevbachtet wur—
»en. wird das Dreschen des Getreides vorgenom—
nen: der Haler kommt zuerst an die Reibe.
Auf den Wiesen wird dort, wo kein azwelter
d„chnitt gewonnen wurde, der unregelmäßige Be—
tand bei trockenem Wetter verbrannt. Die Wasser—
AUbzugsgräben sind auszubeben, damit sich das
Vasser im Fruͤbjahr nicht staut. Nach einem ener
ischen Abezgen der Wiesen werden die elben mit
dompost oder Chausseeabraum befabren oder mit
ünstlichem Dünger versorgt.
Im Obstaarten wird nach Beendigung der
reldarbeit mebr gewirkt werden 18nen. Im all—
nemeinen gelten hier auch jetzt die November—
orschriften. Vor allen Dingen darf die Dün zung
»er entkräfteten Gartenflächen nicht unterlaisen
verden. Es genügt aber nicht, eine Karre Dunger
am Vurzelhals aufzuhäusen, vielmebr ilt der
Dungstosf auf der Baumscheibe gleichmädin zu
»erteilen. Die Blutlaus wird in dieisem Jahre
aufig beohachtet. darum muß man ibr beizeiten
ntgegentreten. Man erkennt das überaus schäd⸗
iche Insekt an dem Wattebäuschchen, das die
ꝛäusekolonie bedeckt. Auch die Naupenleimaürte!
ind zu kontrollieren und mit frischem Veim zu
estreichen. Die Stämme und stärderen Aeste der
Bäume sind mit einem Kalkanstrich zu verseben.
Im Gemüsegarten sind sämt iche freien Beete
umsugraben und in rauber Furche zu belailsen.
der Dünger wird dabei aleich untergemacht: im
frühsahr bat der Landmann leine Zeit dazu. Die
ltesten Komposthausen werden jetzt derwendet und
in ihrer Steille neue angeleat. Die Mistbeete
perden auch ausgeboben: die Füllung kommt
Aeichtkalls auf den Komposthaufen.
gm Blumengarten wird alles für die Winter
ruhe vorbereitet; empfindliiche Sträucher und Ce
olze sind mit Lauf oder Reista zu bedeken. Di
stosen werden vor Eintritt stärderen Frostes be
edt; Dünger ist aber als Material dazu nicht
u verwenden. Die Krone dari mit der Winter
euchtigkeit nicht in Berührung lonmen.
Die Arbeitslast der Pferde nimmt mit der
mmer mehr beschränkten Tagesbelligkeit bestände
ib. Um nun troßdem eine arözere Arbeitsle stun
u erzielen. werden die Futterpausen auf Mittag
eschränkt und zur Nacht gröhere Rationen ver
bfotgt. Bei naßkaltem Wetter leat man den
zugtieren Deden auf: diese sind nament ich bei
ien Arbeiten angebracht, die zeitweilicze Ruhe⸗
ausen nötig machen. Im Stalle verwöhne man
ie Tiere aber nicht. Eine Temperatur von 10
zis 12 Grad ist völlig ausreichend, darum kann
nan getrost täglich etwas lüsten. Ist Glatteis
ingetreten. so muß auf auten Beschlag gehalten
verden. Man laise aber alle Pferde besch agen,
za man nicht einzelne Vierde sortwährend be—⸗
häftigen darf, während die übrigen beständ'g der
Ruhe prlegen. Namentlich rrächtige Stuten müsen
äufig zu jeichteren Arbeiten her ingeo en werden.
Im NRinddviehstall darf die Ternperatur etvas
zöher sein. über 15 Grad soll sie aber niemale
inausgehen. Wennagleich viele Landleute prophe⸗
eihen. daß wir beuer bis Welhnachten werden
veiden können, so soll man die Tiere doch nicht
dutzlos auf das Feld treisen. Die Bewegung isi
den Tieren zwar sehr gesund, aber satt werden
ie davon nicht. Da durch die solange ermönz
ichte Weide viel Futter gespart worden islt, kaunn
nan vielleicht einige Tiere ankaufen. Die besie—
en Kälber, die in diesein Monat geboren werden,
önnen zur Aufzucht dienen. Man leßze solche
Jälber sogleich nach der Geburt ab.
Im Schweinestall ist jetzt voller Betrieb, und
as ist in anbetracht der reichlichen Sommerge⸗
reide⸗ und Kartofseternte auch kein Wunder. Das
Nastfutter soll nicht zu derb gemacht werden;
. Schweine fressen dünnilüfsiges Futter viel
ieber.
Auf dem Gejilügelbofse beginnt wieder neues
deben, denn die Hübner haben mit dem Loe—
eschäft begonnen, und das Wasserge ligel beinnt
ich zu paaren. Die Zuchtstämme sind zusammen
u sehen. Den Huhnern ist für die ungünstigen
Tage ein schüßender Raum au beschaffen, wo sie
uch gefüttert werden. Der Nachtstall muß zugrei
y rein sein. Gewärmte Ställe verweichlichen die
iere.
: (Fürstenhansen, 1. Des. Obst-und Gar⸗
enbauverein. In der gestern stattgefunde—
en Versammlung wurde die Vertilgung der Blut—⸗
aus mit Introl durch das Mitalled Herr Des
nfektor Gallenstein im Garten des Vere nswirtes
raktisch vorgefübrt, wosür die Mitalieder grodes
znteresse zeigten. Der Vor ührende enpfabl auf 1.
iter Wasfer, 3390 Gramm Introl zur jesigen Jab⸗
eszeit zu nehmen. Auch sorl man bei der Ver—
ilgung der Blutlaus am Stamme von unten an—
angen mit einer recht steisen Bürste den Baum
ründisch abzuwaschen, damit die Flüfsigkeit beim
bwaschen auch gut an den Wurzelbals des Baus
nes kommt, um das Insett, das sich teilweise schon
om Vaum zurückzegogen hat, auch vertilgt wird,
die boberen Zweige sollte man am besten mit
inem Lappen voder auch mit der bloßen Hand
die in die Flüffig!'eit getaucht wurde, abwaschen.
amit man auch uüͤberall bindringt. Das Versab—
en follte in ktleineren Abständen wiederoolt wer⸗
den. Vas Introl wird vom Mittwoch ab im Ver⸗
inslotal ko stensos an die, Mitalleder verabfolat.
dossentlich wird von dieser Gelegenbent tüchtig
Zebrauch gemacht und diesem Ungezie?er gehörig
A Leibe gegangen. Ter Anstrich der Bäume mit
alt wurde auc besprochen, welches ein Mittel
egen Einfrieren des Sastes der Bäume sein soll.
dicses Viittel wird verworsen, da der Kalkanstrich
ine Dede des Ungeziefers sei. Man sollte am
zefsen beim Baumfezen darauf achten, die Rfähle
uf die Sonnenleite zu setzen, um das Einfrieren
es Saftes und Evrinzen der Rinde zu verbindern.
e Rüchste Generalversanunlung mit Sabresschlus
ott am 11. Januar 1914 tattfinden, wozu auch
erschiebene Vorträge vorcesehen sind. Es wäre
ebr erwunscht. wenn die Bersamm' ungen, die doch
ebr lehrreich für die Mitélieder sind, besser be⸗
ucht würden
genster —76160
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PpAsitna Neise und Auderes. Gemasde⸗
iadierungen. Zeichnungen von Otto Lueil.
Herm. Keuthe gFerd. Kir. Sgarbrigen:
EBzgHempfing, Karlsruhe: 9. Wedel.
Straßdura: V8. Murxro, FLatiel
Aunsttöpfereien in aroker LAnswahl.
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