—
3 Nr. 248, Kaiserftraße, Hofraum ꝛe, groß
lAr 61 m, Wohnhaus mit 678 Mk. Nutzungs⸗
vert, Gebäudestenerrolle Nr. 613 23. Flur 8
Rr. 252, Kaiserstraße 5, Hausgarten, groß 58
Ar 0,2 om, im Wege der Zwangsvollstreckung
ersteigert werden.
Am 10. Jannar 1914, nachmittage
Uhhr, sollen in Holz in der Wirtschaft
Julius Klein-Margardt die im Grundbuche
bon Holz Band 9 Artikel 414 und Verschweiler
Band B Artikel 150 (eingetragene Eigentümer
am 31. Oktober 1913, dem Tage der Eintragung
des Rersteigerungsvermerkes: Eheleute Berg⸗
mann Zakob Schulz und Wilhelmine geb.
Büch zu Holz, in gesetzlicher Gütergemein⸗
ichaft) eingetragenen Grundstücke, und die auf
»en Namen der Ehefrau des Bergmannes
Jakob Schulz, Wilhelmine geb. Büch zu Holz
ingetragenen Grundstücke, im Wege der
zwangsvollstreckung versteigert werden.
Gürerrechtsregtstersachen.
Igl. Amtsgericht Saarbrücken.
Die Eheleute Nikolaus Peters, Pensionär
n Saurbrücken, und Katharina geb. Becker
zaben durch Ehevertrag vom 80. Okltober 1913
inter LAufhebung des bisherigen Güterstandes
»er üÜbergeleiteten Fahrnisgemeinschaft voll—
tändige Gütertrennung vereinbart. Güter⸗
rechtsregister Seite 2514.
Die Eheleutde Wilhelm Noll, Bergmann
n Herrensohr, und Elisabeth geb. Ritter haben
»urch Ehevertrag vom 23. Oktvber 1918 unter
Rufhebung des bisherigen gesetzlichen Güter—
tandes die allgemeine Gütergemeinschaft ver—
inbart. Güterrechtsregifter Seite 2518.
Die Ehelente Veter Wolf, Bergmann in
dudweiler, und Sophie geb. Engel haben
zurch Ehevertrag vom 24. Oktober 1913 unter
Aufhebung des bisherigen gesezlichen Güter—
tandes die allgeneine Gütergemeinschaft ver—
inbart. Eüterrechtsregister Seite 2518.
Die Eheleute Simon Merl, Bergmann in
dudweiser. und Henriette geb. Scherer haben
zurch Chevertrag vom 3. November 1913 den
isherigen gesetzlichen Güterstand aufgehoben
tad allßgemeine Gütergemeinschaft vereinbart.
üterrechtregistee Seite 2517.
Die Ehelcute Adam Gebert, Eisenbahn—
chaftjner in Saarbrücen 7-Jägersfreude und
Uunnag geb. Schäfer haben durch Ehevertrag
oom 28. Oktober 1913 unter Aufhebung des
isherigen gesetzlichen Güterstandes die allge—
neine Güͤtergemeinschaft vereinbart. Güter—
oechregister Seite 216.
Die CEheleute Josef Dienhart, Bergmann
n Bußenschahen, und Katharina geb. Hahn
— D
inter Aijhebung des bisherigen gesetlichen
Büterstandes die allgemeine Gütergemeinschaft
ereindart. Güterrechtsregister Seite 2515.
Hugl. Amtsgericht Bölklingen.
Im hiesigen Güterrechtsregister ist am 5.
dovenßer in Band V Seite 71 für die Ehe
ron Milchhändler Christien Blum und Jo—
inna geo. Hawener — auch Hafener — in
Lüttlingen eingetragen worden: Durch Ver—
rag vor Notar Hosstadt in Saarlouis vom
»77. Zuli 1895 ist vollständige Gütertrennung
ereinvart
VBersni⸗dene gerichtliche Aungelegenheiten.
dXgl. Amtsgericht Sulzbach.
Für das Jahr 1914 sind die Gerichts—
zage zu Heusweiler festgesetzt auf fol—
Jende Tage:
24. Zanuar, 21. Februar, 21. März, 18.
April, 16. Mai, 13. Juni, 11. Juli, 22.
August, . September, 24. Oktober, 21.
Rodember, 19. Tezember.
Die Sitzungen beginnen un 9 Uhr vor—
nittaas und werden im Gemeindehause zu
deneneiler, Strahe nach Lebach Nr. 30, ab—
eha!tten
Borladungen und kAusgebste.
Königl. Landgericht Saarbrücen.
Deffentliche Zustellung.
Die gütergetrrennte Ehekfrau des Buch—
rudereibesitzees Karl Meister in Stettin—
Brabow, Posstraße b4, Mägerin, Prozeßbevoll⸗
nüchligter: Rechtsanwalt Riedner in Saar—
zrücken, klagt gegen oen Rentner A. Bücher,
»hne »u ermittesuden Wohnsitz im Drutschen
Reich, früber in Sulzbach bei Saarbrücken auf⸗
enthalbttich betrwo. domiziliert, Setsagter, auf
Hrund ciner Schadenerontorderung, mit dem
Antrag:
ci Bektagten kosenfällig und gegen Sicher—
zeitsltcistung voriöulig volistredbar zu ver—
uteisen, der Klägerin den durch Sahver—
rindigengutachten sestzustellenden Schaden
in Söhe von mindestens 7009 Mkök. nebst
zu ginsen seit Klagezustelsung zu erstatten,
der der Klägerin dadurch enistanden ist,
daß der Betsagte die Zrangsvollstreckung
an den durch Gerichtsvollzieher Kuscha zu
Sulzbah am 9. 8. 106) gepfändeten Wo—
Riten im Terte von 20609 Mk. durch Er—
zung der unbegründelen Riederspruchs—
age vom 16. 2. 1910 jowie die im An—
tuß daran erwirkte Einstcllung der
eilstredane, vom Februar 19190 — Juli
4313 — rechtswidrig verhinderte.
Die Kiägerin ladet den Bebsagten zur münd—
ichen Verhandlung des Rechtestreits vor die
zierte Zivilkammer des Königlichen Landge—
richts in Saarbrücken auf
den 6. Februar 1914, vormittags R Uhr,
mit der LAufforderung, sich durch einen bei
diesem Gerichte zugesassenen Regufanwralt ats
Prozeßoevollmächtigren vertreten zu lassen.
—ñ—ini a7 * 454
e.
iegen ucht
ucr bie Ziegen-Züchter beginnt mit der
etzigen Zeit wieder eine aufmerksame Tätig—
meren Ziegen find gedeckt. und
heginnt die Trächtigkeitsperiode, welchem Ende
o mancher Züchter mit Bangen entgegensieht,
za er nicht weiß, wie seine Ziege oder Lamm
ich als Nutztier entwickelt. Andererseits freut
r sich ein schönes Lanm als Nachzucht zu
rhalten.
Ich möchte hier in kurzen Zugen einige
ßunkte berühren, die der Ziegenhalter, vor
illem der Züchter wissen soll. Bei eintre—
ender Trächtigkeit nehmen die meisten Ziegen
in Milchergiebigkeit ab, und muß der Ziegen—
zesitzer nicht denken, jetzt gibt meine Ziege
eine Milch mehr, oder nur mehr wenig, und
zrauche ich auch deshalb nicht mehr so stark
uind gut zu füttern. Nein! Grade im Gegen—
eil, nicht an Futter, auch nicht an der Güte
esselben abbrechen, dies sei grundfalsch, denn
rstens muß die Hiege für sich, und zweitens
ür das Zunge genügend kräftige Kahrung er—
alten. An Tränke (Saufen) kann edtl. etwas
veniger gereicht werden, aber desto besseres
draftfutter, Gerste, Schrot pp., denn mit der
roßen Menge Sausen und Brühe wird die
ziege nur diccleibig, umso größer, da sie doch
ioch das Zunge bei sich hat. Im Stalle sollen
or allem keine Veränderungen vorgenommen
verden, denn dieses wirkt schwer und störend
uf das Gemüt und Wohlbehagen des Tieres
n seiner jetzigen Verfassung. Die Stalltüre
st täglich zu öffnen um möglichst viel frische
zuft einsirsmen zu lassen. Zugluft im Stall
st der größte Feind der Ziegen. Gibt es
chöne Stunden im Tage, so ist die Ziege,
venn auch kalt, eine kurze Zeit im Freien
u bewegen. Jeden Tag bürsten, aber den
ztriegel oder Kamm nicht mehr so scharf be⸗
rutzen, da derselbe dem Tiere vielleicht Schmer—
en verursachen könnte, und zu manchen Ge⸗
ahren bei Trächtigkeit Veranlassung gibt.
Klauenschnitt kann im Anfang noch vor—
zjenommen werden, später bei vorgeschrittener
Trächtigkeit jedoch zu unterlassen. Ebenso sind
zie Waschungen einzustellen. Bei einem Lamm,
velches zum erstenmal wirft, emyfiehlt es sich
äglich, von der Seite aus, nicht durch die
dinterbeine durch, das Euter oder Ansatz des⸗
elben zu betasten und zart zu streichen, denn
nanche Erstlingsziege läßt sich nach dem Lam—
nen nicht melken, oder nur mit großer Mühe,
ind kann eben dadurch manche Schwierigkeit
ehvben werden. Falsch dagegen wäre, an den
zißken oder Strichen zu ziehen oder Melke—
ewegungen vorzunehmen. Eine sehr schwierige
zache ist das Festliegen der Ziegen in dem
etzten Stadium der Trächtigkeit. Man kann
ticht genug raten und empfehlen, stets den
krieren Kraftsutter zu reichen, auch in gutem
efundem Zustande, um der sogen. englischen
drankheit, auch Knochenweiche genannt, vor—
ubeugen; grade diese Krankheit tritt bei träch—
igen Tieren sehr stark auf. Herr Schlacht—
zofdirektor Hauck-Sulzbach, Ehrenvorsitzender
des Verbandes, hat nach jahrelangem Stre—
zen, ein Gemenge hergestellt, welches diesem
zeinde der Ziegenzucht entgegentritt, und
olches zu ganz geringem Preise, von dort
u beziehen ist. Gerste, Hafer, Schrot, Klee—
zeu, Brod, Leinsamenmehl und alle Frucht⸗
irten abwechselnd stets in gewissen Mengen,
»agegen Tischabfälle oder mit Fett hergestellte
Abfälle jeder Art, wolle man nicht füttern.
wVermuth, Sellerie und Petersilienkraut, Würze
eglicher Art, solle man sich im Sommer troc⸗
ien, und im Winter hie und da etliche Blätter
geben. Weidenlaub, Brombeerlaub, Gras⸗
juecke, Hollunder, werden auch sehr gerne ge—
ommen, und bieten eine sehr gute Abwech—
elung im Futter und regen den Appecit der
ziege an. Gute weiche Streu darf nicht ver⸗
esfen werden, ebenso Salz und feisches klares
ticht zu kaltes Wasser, sowie gute anheimelnde
zehaundlung sind ein Hauptbedürẽnis während
zieser Zeit. J
Ad. Weibenbach, Verbandsvor itzender
— ⏑
3—34 ——
Gefücelzust.
Blilingen, den 22. November.
Russu Lutag. Im katholischen Vereinshause
urde ant Sams.ag nagmittgg 3 IAhr im großtn
-Zaodie eine arlgemeine, Geitü,gelausst ei—
ung vorbunden mit der 11. Ausmtel ung des Vei⸗
andes der Gellügelzadtvereine für den Saar
Nes- und Nahevezirk, des Kreisperbandes Saar—
rüden sonte eine Spezial-Tanbenausstellung vom
erenn sne Gessügel-und Bagelsdenz Völ lingen und
saßecud, ersstnet. Ter Vorivende des Vereins
dert veter Jungfleisch begrühte die Ershiene—
en und ah seiner, Freude darüber Ausdrud. daß
denn Berein mönlich geworden sei. die Auselusg
zu crrangieren. Er drudte sein Bedauern darüber
us, dah eine Reihe oon Aussterlern Zis, Sagtrücen
wegen der dart ausgeorodenen Cholera die
Tucsietluug nicht beshiden dursten. Ser Verein
abe sich in ltter Stande noch die Mühe genakt.
is Erraz anzere gswöäriige Züchter zu gewnuen.
3auch teliweirse mögliin gewöorden, sei. Tert
zerein Labe ine Mäbe' und dein Osler geichcut
e Auetelsutiig zu einer würricen zu, gealten.
nn ccitlencr Herrn Beigererdaeten RIOMn; das
ort. Dcaelbe, Uberbracte die 3üre 3
ra eeierts, dec leider vert inrer:t“ ei, die
iuutzng etninn zu erdinen. Er unterurig
anz Lelotdend, dan gerade hier im aete
enitt, wo die Landwirttaft eineen ftorteastrenden
edergang ettgenen vebt, der Vorrin ünn vdarn
Abung der Gerügelanuat ein gaunz hetorafses
ertdient erneren labe und rüne ihm ein w—
ereb trä ttges vedelben z2 ver Anertang rei
den Crulz. Tann ertlerte x dieclhe ine e
ueit. AUu die darze Uniprate saleb ich eine
intntgarg ängiger Abteitußngen, die ein i3
3d en been ber Siante Lgret bentigen bat
ü ee urn 32gen, dab auf ee Genirie Ter
ande e at wre eeae d
Tnes getestet wied. Am reitttsten beidt
Id bie e and Tanbeanee a ve.“ Abe a
Ecnie und Snen ind vertreten, Tagerica Gize
annpehte Sord uad Edelta aue. Nach dem Murd
Aung arde die Berisrerenunig motgenmmen. Es
hithen 1. Mrtite: Innder Adtelnung Sühner ad
n der Zerie gee Leto: nrhan, ergeze
912. IB, J. Laues, Voltungen; —— ——
Hoeden Frik.e Meizid. — 2. Preile: Orrinoten,
a!z. Eeeden Frit Mexzia; unandotiet, weiß
atz Vorer, Bobdingen:ze Orringten, geld, Uchach
ermann, Ottweiler; vihemlönder, schwarze, Maes
yt. erfsia. — 3. Pireite: Siiher Braekel, Nicke!
Friedr. Brebach; Bantam rosenk., weiße,
rorbach; Weiße Italiener. Friedrich —A——
veiler. — b) in der Einzelllasse 11vbeʒup. 12
Preije: Minorla, arg Lauer 3. Võ küngen
zote Rohde Islands, Bonden Karl, Forbach
ztallener, rebhuhnjarbig, Latz Peter, Vöolt ingen. —
Preise; Minorka, schwarz. Ochs Ph., Sulzbach;
dielet A., Forbahh: Wyandottes, rebhuhnfarbig
Immon Heinr.. Dudweiler; Jna iener, rebhuhnfarig,
Reichert Johann, Brebach: ESchiel Zaloob, Vöoli—
ingen; Ochs Ph. Sulzbach: Orpington. gelbe,
Sttickstrock. Hauptlehrer, Wiebelskirhen; Orping⸗
on, schwarze, Christorh R., Schlierbach; Rhode—
änder, Andres Wilh., Forbach; Silber Bantam
Immon Heinr. Ludweiter; Holländer Weißhauben
Zraun M.. Bölklingen; Bantam, weiß, Lohe H.,
Forbach. — 3. Preize erhieiten: Silber Bragdel,
zennet Johr, Trier; Mill Fleurs, Loch Alb., Ober⸗
tein; Reichshuhner, Latz Peter, Bölllingen: Rhode—⸗
änder, Andres Wilh., Forbach; Orpington, weiß
2och Alb.. Oberstein; Minorta, schwarze, Hügel
Joh. ir. Völklingen (2. Preise); Italiener, rebhahn⸗
arbig, Haas Jean, Wehrden. Lobende Anerken⸗
tung erhielten für: Minorka, schwarze: Hubig Georg.
Zlein Peter, Hellinger Karl, Jungeleisch Peter und
VLauer, Vonngen; Tiettich Heinr., Bildsted und
duhn J. Forbac. Für rebhuhnjarbige Italiener:
ßertges Adolf, Brebach; Keßler Kari, Oberstein;
Zidinger Ph.. Kleinrossein. Für goldgelbe Italie—
er: Blanchebarbe Anton, Fremmersdorf; Braun
V.. Voͤltlingen. Für weibe Wyandottes: Reinert
darl, Harlingen. Für schwatze Rheinländer: Mahl—
erg Fr. A Saarbrügen 1; Blatter Karl, Neu⸗
veiler hei Sulzbach. Für Langshahn: L'anii Ph.,
zweibrücken. Für Bantam. chwarze, Latz Peter
zölklingen. — In der Abln Wassergeflügel
xhielten Preise: 1. Preise: für indische Laufenten
tidel Friedrich. Brebatßz; japanische Söcergänse
zuppert Völklingen (2, Preise). — 2. Preise sür
delingentern. Maes M. Wierzig; Wintz Wiltz.
ulzbach; Weiß Robert, Saarbruüden 1. — 3. Vreise
ur Pedingenten: Braun Karl, Brebach; Waldschmidt
rT., Kleinrosseln; für indische Laufenten, rehbuhn—
irbig: Lohe H., Forbach; für Emdener Riesen⸗
änse: Jungfleisch P. Völklingen. — 1. Preife:
nit Ehrenpreisen erhielten; Lauer J. Völllingen;
aebener, Mexzig; Las Peter, Völklingen; Latter
ßöltlingen; Monden Karl, Forbach. 2. Preije
nit Ehrenpreisen: Goeden, Merzig; Latz, Völf—
ingen; Ochs Ph. Sulzbah; Ammen Heinrt., Dud
veiler; Christeph R. Schlierbach. — Ermunterungs—
Neise erhisnen; Hauptlehrer Rappert, Zweibrüden;
HPartin Konrad, Trier; Kehler Karl, Oberstein;
2auer Z.. Völklingen; Bertges Adoif, Brebach
PVintz Wilhelm. Sulzbach; Reinert Karl, Harlingen
christoh R., Schlierbach; Diesel A., Forbach,
doch Albert, Oberstein; Kramer, Restsanwalt
Forbach. — Je einen Ehrenpreis erhiel'en M. Braun
ind V. Hoffmann. Völklingen für Goldfasanen—
TDie Erge isse des Rhearmischean Wett egens
um Nuß. Aus Anlaß der allgemeinen Geflügel—
Ausstellung im hie igen katholischen Vere'nshaus
hielt am Sonntag nachmittag Herr Zuchtinsvektor
Nüller, Neuß, vor einer zahleeichen Zuhörer⸗
chaft, besonders aus der Umgegend, einen inter⸗
ssanten und sehr lehrreichen Vortrag über die
rgebnisse des Rheinischen Wettle—
zens, das am 1. November 1810 begann und
zrei Jahre lang je 10 Monate durchgeführt wurde.
zIn eingehender Weise erklärte er die Anlage,
ie besonders bestrebt ist, für alle eingesetzten
—5tämme die gleichen Lebensbedingungen zu schaf—
en, und darum seten auch ihre Ergebnisse eẽn—
zandfrei. Nur mangele noch das eine, daß die
diere nur 10 Monate des Jahres in der An—
age verblieben seien. Bei dem in diesem Jahre
ieu arrangierten Wettlegen verblieben die Tiere
das ganze Jahr in der Anlage, jedoch nur mehr
wei Jahre. An der Hand eines ungeheuren Zah
en⸗Mater?als teilte der Redner folgende Ergeb—
uisse mit: Von allen Hühnerrassen haben sich die
Rheinländer als die besten, Leger eer—
viesen, die Minorka als die minderwertigsten. Das
äßt jedoch nicht ohne weiteres den Schluß zu,
daß diese die schlechtesten seien. Dabei spielten
nancherlei Umstände mit, besonders das schlechte
Wetter. Der Eierertrag war im ersten Jahre am
zrößten und im dritten am geringsten. Das be—
echtigt nun auch nicht ohne weiteres zu dem
Schlusse. daßß einiährige Hühner die besten Leger
eien. Die im August ausgehenden Hühner legen
m 2. Jahr am meisten. Die im Februar und
März dusgehenden im Herbst und Winter. Wir
ollen aber Frühbruten machen, damit wir Winter—
eger erhalten, weil im Winter die Eier teurer
znd und al'o diese Hühner den meisten Gewinn
ibwerfen. Der Preis, für Wintereier geht schon
heute bis auf 20 Pfg. und wird noch immer
mehr steigen. Auch das Gewicht der Eier wurde
bei dem Wettlegen genau geprüft und bei allen
Stämmen ist eine Gewichtszunahme im 2. und
3. Jahre festgestellt worden und zwar um durch—
chnettlich 2 Gramm. Die Frage, von welchen
Jahrgängen wir züchten sollen, beantwortete der
Redner dahin, daß 2jährige Hühner die geeig—
netsten Zuchttiere seten, weil die Eier dann größer
sind und darum mehr Nährstoff für das Küch—
lein enthalten. Besonders wächst der Dotter im
2. Jahre verhältnismäßig mehr als das Eiweißz,
ind das ist von ganz besonderer Wichtigkeit, weil
rden Hauptnährstoff enthält. Kleine Eier, sowie
olche mit unnormaler Schale, plattgedrücte und
udergewöhnlich große tauchen zur Brut nichts,
e lehteren, weil sie meist doppeldotterig sind und für
wei Küchlein nicht genügend Nährstoff enthalten.
Meistens bleibt auch eins sizen. Die Versuche
ind hier noch nicht abgeschlossen. Von einem be—
timmten Stamme legen nun die Tiere durchaus
icht gleihmäßig. Das Huhn hat, durchschnittlich
00 Dotterkugeln am Eierstock, aber es kann mehr
zier legen. Die Anzahl der Kugeln ist sehr ver—
chieden, abder sie wächtt nicht. Darum muß man
he sorgfältigne Ausrzahl der Tiere tresfen. Wich—
zger als die Auswahl der Henne ist die des Hah—
ics. weil er die guten Eigenschaften seines
Ssammes auf die Nachlommen üderträgt. Bei der
Zenne kann ein Rüdschlag eintreten. Gute Leger
d darum noch micht die besten Zuchttiere, weil
ze zu sehr geschwächt sind. In dieser Beziehung
Aoen die Reimänder die größte Konstanz. aber
n Fsschlag dann bei diesem noch jungen Stamm
chr lescht eintreten. Das Legen it also indivi—
urll. Sogar Wiechler, welche Fleischhühner, sind.
inen es u 180 Eiern. Insbesondere muß auf
ne croßs Wiegtandssähigleit der Tiere, hingear—
let“ werden. Die Tiere dürfen nicht in geheiz
Ransnen gehalten werden, selbst die Küden
ucht. Amn prauischten sind, einsache Holzitälle.
eende grotß und lustig. Zugluft üst unbedingt
vpermeiocn. Die Innenwand, belete man, wit
Aspheit und betresche sie mit Kalk. An der Haud
ier Steifitit wies der Kedner die Rentadilität
r Geflüseludst nach. Ein Züchter erziete vom
Non sogar einen Reinacginn von 24 Wik. —
»rr Lausr danite dem Redner sür die treiflichen
Asfübtrungen, und drüdte den, Wunsch aus, ihn
och beter hier an der Saar svprechen zu höcen
587 223 14 4—0 3 ———
— ———
3 46 zIA?g Egeα.
b teh i risg garttt .
Bezlirgel nchtursns für Volesschullegrer.
Am 15. April 1814 (Oster mittwoch! solnl, wigder
in 14rägige Geflügetzuchtkursus sür Vostelchutlehe
er an der Geftücezuchte und Lehranstaet iun Neuß
eginnen. Ten Teilnehinern hat der Herr WMiniter
uüt Landwirtschaft wie früher Erstattung der Reise—
ifen Gohrtierte 3. 8—fiey Jndesntk. Tage—
elder gewährt. Die Kurfisten finden in
Stadt Reuße in guten Hotels entsprechende Wo
Anen mäbigen Preisen. Geeignete Bewerbe
voisen hich big zum 185, Dezember 1913 bei m
Andwirtschafiskammer für die Rheinprovinz u
zonn Bimnarairaße 4, melden. Bepotzugt wer
en solche Lehrer, die bereits Geflügelzucht be
rieben And einige Kenntnifse und Erfahrungen au
iesem Gebiete gesammelt haben
*
beenler zuce'
aͤng snarsirickap Aontaintt
— ndJrer w—ν
GesanqgegUntfterricht.
kligaheth Erhel, bezansnüdagogin,
saarbrũckenm, Spichererbergestrasse Nr. 25
—Ve ——— ö⏑
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ratis. Geflügelhot in häusliche Schreibarbeit.
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