Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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te taltden Nordwinde. So lauge kein Frost
intritt, sind die Gertenwege auzubesserx, wo⸗
zu man im Frühjahr doch meist keine Zeit
indet; Unkraut wird mit der Wegehobel ent⸗
ernt; die Ränder werden scharf abgestochen
ind frischer Kies wird aufgefahren. Alte Ne—
enflächen sind zu rigolen: andere werden noach
inmal kurz geschoren und mit Kompost oder
»errottetem Dünger, auch mit Schlamm be—
treut, der im Frühiahr, soweit er nicht zerfiel,
vieder abzuharken ist. Unter Büschen und Ge—
zölzen des Blumengartens ist ebenfalls zu
zraben und alles Unkraut zu entfernen; auch
önnen hier Neupflanzungen von allerlei Zier—
träuchern und Laubhölzern gemacht werden;
in beschatteten Stellen, die keinen Rasen auf—
ommen lassen, wird Eseu angepflanzt. Zarte,
zusläudische Pflanzen, z. B. Rhododendron,
ind gegen Frost zu schützen durch Anbringung
on pyramidenartig zusammengebundenen
Zztangen oder durch kleine Dächer, die mit Fich—
enreisig bedeckt oder mit Laub verschüttet wer—
»en. Bei stärkerem Frost werden die schon frü—
ser niedergelegten Rosen mit Tannenreisig ein—
edeckt. Im August bis September angelegte
Blumenrabatten von Stiefmütterchen, Vergiß—
neinnicht, Goldlack sind ebenfalls mit Tannen—
reisig zu decken. Was von Chrysanthemen,
devkojen und Lobelien noch nicht vom Frost
gelitren hat, kann eingetopft und eine Zeitlang
im Zimmer blühend erhalten werden.
M. Seidel.

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Obshan.
Arbeiten im Obsgarten im Novenber.
(Nachdruck verboten.)
Nach beendeter Ernte sind alle Bäume gut
tachzusehen und beim Pflücken verursachte
Schüden durch Verstreichen mit Lehm, Absägen
jgebrochener Aeste uswp. gutzumachen. Für Neu—
pflanzungen werden die Löcher ausgeworfen
und der Boden auf seine Beschaffenheit unter—
ucht, damic er noch aufgebessert werden kann,
ei es durch Rigolen oder durch Zusatz von
ünstlichem Dünger, Kalk oder Kuhdung. Die
BZaumpfähle werden ebenfalls vorbereitet; um
ie haltbarer zu machen ist es am besten, sie
nit Teer zu bestreichen und dann, so lange
zieser noch feucht ist, in Sand zu stecken, wo—
zurch sich eine Kruste bildet, die nicht so leicht
Feuchtigkeit durchläßt. Bei Neuanlagen ist
zrößte Sorgfalt auf Beschaffung nur besten
NRNaterials zu legen; auch dürfen die jungen
züumchen nicht höher oder tiefer gesetzt wer—
en, als sie in der Baumschule standen, eben—
o darf man sie nicht zu fest an die Pfähle
zinden, weil sich der Boden noch setzt; eher
un man die Schlingen später etwas anziehen.
ilz Bänder nimmt man zuweilen Weiden—
Hlingen. die aber die zarte Rinde leicht reiben,
vührend Strohseile dem Ungeziefer zu günstigen
terschlupf bieten; ein sehr billiges Anbinde—
raterial stellt man dagegen aus alten Säcken
er, die in Streifen geschnitten werden. So—
ld das Laub abgefallen ist, sucht man die
une nach Ungeziefer ab, bearbeitet die Rinde
zit einem stumpfen Besen oder mit einem
aueisen, um hinter derselben sitzende Eier
nd Käfer zu entfernen. Dabei gehen Moos
ud Flechten mit ab, die nur unnötig an den
üften des Baumes zehren. Vor allen Dingen
eht man jetzt der Blutlaus stark zu Leibe.
die Läuse werden zerdrückt und die befallenen
ztitlen mit Leinöl eingepinselt; den Stamm
eibst und die von Boden blosgelegten Wurzeln
nüssen mit 5prozentiger Lysollösung bestrichen
ind der Boden rings um und über der Wurzel
nit Kalt bedeckt werden; denn da die Weib—
hen in dem Boden die Eier ablegen und selbst
ort überwintern, würde eine Behandlung des
zanunes allein zwecklos sein. Auch mit der
aupenfackel ist man überall an den Bäumen
ätig, um den Frostspannern, den Wicklern und
»er Apfelblattlaus nachzustellen. An den Wein—
palieren ist der Traubenwickler oder vielmehr
»ie Puppen desselben abzusuchen; alles Laub
unter den Bäumen muß zusammengekehrt und
im besten verbrannt werden. Sind alle Bäume
erartig bearbeitet, so folgt ein Anstrich von
Lehm mit Kalk vermischt, dem man dort, wo
ser Obstgarten nicht mit einem dichten Zaun
erwahrt ist, so daß Hasenfraß zu fürchten
st, etwas Jauche zusetzt, die die Hasen fern
zält. Der Anstrich muß bis in die stärkeren
Aeste hinaufgehen, und ihm folgt das Anlegen
»er Klebegürtel, die man sich auch aus Pack⸗
»apier und Brummataleim gut selbst herstellen
ann. Nichts ist vorteilhafter für den Obst—
jarten, als wenn, anstatt des Rasens zwischen
»en Bäumen Hackfrüchte gebaut werden; noch
dankbarer sind die Obstbäume fiüir Grün—
dungung, wozu die Grasnarbe abgeschält und
der Boden tüchtig rigolt werden muß. Wo das
nicht geschieht, flreut man mindestens Kainit
und Superphosphat oder Thomasmehl, hackt es
lut unter und überläßt Regen und Schnee die
rösung und das Eindringen in den Boden.
M. Seidel.

saus bor Luustirtszztt
randmanns Arbeiten im RNoveniber.
Von Vetter Gottlieb. Nachdruck verboten.
Der Landmann ist zwar steis von der
Witterung abhängig, jetzt im Herbst ist es
iber ganz besonders der Fall. Solange der
Boden yffen ist, giöt es im Felde noch viel
zu tun. In diesem Jahre hat sich die Ernte
und die Vorbereitung der Herbstsaat ganz be—
sonder? verzögert, und e werden darum wohl
noch viele Stobpelflächen auf den Pflug war⸗
m. Auf keinen Fall düefen solche Accker bis
zum Frühjahr liegen bleiben. Sogar die
rüher gestürzten Flächen müssen, falls es
rgend geht, lief gepflügt werden und in
Quhet FJirche liegen 6(ibe Sa2Äwei? de

— ——

duager reicht, wird er auf das Feld gefahren
ind untecgepflügt. Auch die Grünmassen,
vie Scradella und Lupinen, sind jezt in die
erde zu bringen. Die Gräben werden ge—
auit, Steine vorr Acker gesjahren und aus—
jetrocknete Teiche vertiesft. Der Schlamm muß
t anf Haufen kommen und durdhfrieren.
lise Ackergeräte, die nicht mehr gebraucht
verden, sind zu säubern und in den Schuppen
u bringen. Der Acker ist kein Lagerplatz! Die
Nieten, in denen Hackfrüchte lagern, bekommen
ie Winterdede, und auch die Kelleröffnungen
ind gegen das Eindringen des Frostes zu
chützen.
Auf den Wiesen wird durch offen⸗ Gräben
ür die nötige Vorflut gesorgt. Das Moos
vird durch fleißiges Eggen beseitigt, und
urch eine Kopsdüngung mit Phosphorsäure
ind Kali eine Nährstoffversorgung vorgenom—
nen. Saure Wiesen werden entwässert, ge—
üngt und mit Sand oder Chausseeabraum
efahren. Man bedenke stets, daß die den
Biesen zugedachte Pflege immer die höchste
dente abwirft.
Im Garten ist noch Arbeit genug. Alle
ibgeernteten Beete sind durch enge Spaten—
liche tief umzugraben und mit unebener Fläche
iegen zu lassen. Der Frost, der dann tief
indringen kann, wirkt wie eine halbe Düngung.
inkräuter. und namentlich ihre Wurzeln find
orgfältig aufzulesen. Das Wintergemüse ist
jegen Frost zu schützen. Mistbeete werden
usgehoben und mit neuer Treibfüllung ver—⸗
ehen. Im Obstgarten werden die Bäume aus—
zeputzt und gereinigt. Fruchtreste, die am
zaume haften bleiben, werden entfernt; sie
nthalten Schädlingspilze. Um die vielen
darven, Puppen und Eier der Insekten zu
ernichten, bespritzt man die entlaubten Bäume
nit Obstbaumkarbolineum. Ter Fruchtknospen—
insatz der Obstbäume ist recht groß; die Bäume
erlangen deshalb auch eine gute Ernährung.
In den Stallungen der Haustiere werden
ie Lustlöcher leicht verstopft, damit Zugluft
ermieden wird. Auch die Türen werden mit
ztroh bekleidet. Frische Luft und viel Licht
nuß aber doch in den Stall gelassen werden.
die Pserde werden bei der Arbeit im Freien
edeckt; namentlich bei den Arbeiten ist das
uötig, die gröäßere Ruhepausen bedingen z. B.
dünger- und Sandfahren u. a. m. Zugtiere,
ie überflüssig sind, werden verkauft. Das
Veidevieh findet zwar immer noch viel Nah—
rung; man sollte es aber nur nachmittags
ind nur bei gutem Wetter hinausführen. Eine
olche Methode bereitet den Uebergang zur
krockenfütterung sehr gut vor. Mit Rücksicht
iuf die reiche Futterernte wird mancher Land—
nann Vieh hinzukaufen können. Wo die Kar—⸗
offeln bedenkliche Fäulnis aufweisen, ist die—
es ganz besonders anzuraten.
Auch der Schweinebestand kann aus diesem
ßrunde vergrößert werden. Die September—
dürfe werden jetzt abgesetzt und besonders schöne
räufer zur Zucht bestimmt. Sauen, die schon
ehr schwerfällig geworden sind und bei dem
etzten Wurf vielleicht einige Ferkel erdrückt
jaben, sind zu mästen. Für den eigenen Be—
arf schlachte man sie nicht; es kommt nichts
iber ein junges Schlachttier. Die Schweine
ind gegen Kälte sehr empfindlich und die
ztälle müssen gut gestreut werden. Die Ein—
dirkung des Frostes behindert den Fleisch—
ind Fettansatz.
Das Geflügel beginnt nach und nach mit
»em Legen. Wir müssen es hierbei durch dinen
varmen Stall, trockene Einstreu, peinliche Rein—
ichkeit und ausreichende Ernährung unter—
tützen. Ein warmes Morgenfutter ist von
orzüglichem Einfluß. Die Zuchtstämme sind
sammenzustellen, überflüssiges Material zu
nästen und zu verkaufen.

A *
Jagd und Fischerei.
Jagdkalender für den Monat November.
Machdruck verboten.)
Ver November gehört zu den schönsten wei
rbeitsreichsfen Monaten des Weidmannes. Mit
lusnahme des Auerwildes, das für die Allgemein—
eit nur wenig Bedeutung hat. darf alles andere
zaar⸗ und Federwild jetßt gejagt werden. Haar—
»echsel und Mauser sind bei allen gesunden Tieren
orũber, der Wert der Bäitge erreidt damit seinen
öherunkt und kann zuweilen recht erkleckliche Be—
räge für den Revierinhaber abwerfen. Zumal in
iesem Winter ist der Fuchsbalg in Naturfarbe
Mode, und diese wird daher auf den Preis einen
rheblichen Einfluß haben.
Das Hauptinteresse unter dem Nutzwild bean—
prucht der Hase, für den jetzt die schlimmsten
zeiten kommen. Sein Balg ist fertig, sein Wild—
ret in bestem Zustande, und auch die letzten Säße,
ie im September das Licht der Welt erblicken.
nd meist ausgewachsen. Nit den Feldtreibiagden
at es allerdings noch keine Eile, dagegen ist der
dopember der eigentliche Monal für die Wald—
reibiogden. Das Laub ist von den Baumen ge⸗
ollen, die Froͤste haben den Unlterwuchs geknickt,
»er Wald ist hell geworden und zudem ruhig. da
der Laub und Holztall vorüber ssi.
Alles Niederwild und Raubzeug läßt sich jetz
uut treiben und bei richtig angelegtem Tricbe mit
zicherheit vor die Schüßen bringen. Solch ein
BPaldtreiben kann wegen seiner Abwechselung und
Nannigfauigkeit des vorkommenden Wildes ãußerst
nieressant sein und sehr bunke Strocken ergeben.
nicht selten kommt es vor, daß in gut besetzten Re—
ieren Kaninchen, Hasen, Falan— Schnepfe, Fuchs
ind Rel, die Strede zieren.
Neben der Iged auf Nutzwild muß der Jäger,
esanders der Berufsjäger, dem Raubwild sein
llte Ausmerksamdeit widmen. Fallen und Eisen,
Birsch und Anmjitz am Luderblaßg. und bei Fuchs
ind Dachs guch die Baujagd mit scharfen Erdhun⸗
ꝛch dieten ietzt gute Beute. wenn der Jäger sich
areus vertteht. Genaue Kenutniste der Lebensweise
ind Gewohnheiten des Raubrldes gehöͤten aber
ahr— wenn man nicht blok Lufallserfolge erzielen
Ui

Bei gutem ruhigen und klaren Wetter stedt
Keinece nur, selten in seinem Bau, da er frische
duft und freie Aussicht dem Aufenthalt in dunkle
eind dumpfer Stube Lorzieht.
Erfolg versprigt die Arbeit am Fuchsbau also
ujr an regnerischen und windigen Tagen, wenn

——

in den Dickungen und im Hochwa
und dazu noch ein dalter wogbrale trobfnak iit
Das Sprengen des Fuchses mit eine
Teckek oder Foxterrier i eine 8 guten
rfordert cber rahige und fiher Shuten da
Fuclis coit wie der Blitz aus dem Bau fähet und
dabei, dech jede Deckung vortrefflich auszuntvan
ersteht. In Dickungen, we die Ausfichten auf An—
— eines guten Schußes gering sind, verlege
man üich lieber auf das Graben.
Dabei ist es notwendig. die Umgebung des
Baues genau abzusuchen und alle Röhren zu ver—
topfen. bis gauf eine, die die Hunde als Einfahrt
henutzen sollen. Zuweilen sind die Röhren von
Fallaub verdeckt und werden leicht übersehen. Man
richte deshalb darauf besonders jein Augenmerk, da—
mit der Fuchs nicht aus einem vergessenen Rohr
inttommt.
Wer Dachse graben will, braucht weniger Rüch
icht auf das Wekter zu nehmen,. da Grinibart bei
Tage fast immer im Bau steckt. Nur in ganz ruhigen
Hegenden. sern von jedem Verkehr, trifst man ihn
iuch wohl bei Tage außerhalb seiner Feste, beson⸗
ders wenn die Mikttagssonne ihn vor die Tur lodt.
Der Dachs springt nicht vor dem Hunde, muß
aAlso immer gegraben werden, was zuweilen bei
ilten Mutterbauen, die sich weit unter der Erde
rinziehen und mehrere Etagen haben, eine sehr
aure Arbeit ist. In Felsenbauen, die kein Graben
jestatten, kann man ihm nur auf dem Ansitz an
nondhellen Abenden oder mit dem Eisen beikommen.
detztetes muß mit starker Kette sest an einem
Zaume angebunden werden, da der gesangene Dachs,
m Gegensatz zum Fuchse, sofort den Bau annimmi
ind lescht mitsumt dem Eilen verloren gehen kann.
Außer der Raubwildiagd hat der Jäger jetzt schon
nancherlei Arbeit. Die Salzlecken und Futterstellen
müssen in Ordnung sein und letztere shon ab, und
zu etwas beschickt werden, damit sich das Wild
»aran gewöhnt und in Zeiten der Not sofort zu—
recht findet.
Auch die Birschsteige müssen, wo das noch nicht
geschehen ist, jetzt ausgeputzt werden, was besonders
in Interesse des Jagdschutzes oft von größter Be—
deutung ist.
Auch das Ausmerzen kranken und kümmernden
Wildes muß der Waidmann nach Möglichkeit jetzt
»ornehmen. Die Rehe haben sich zu starken Sprün—
gen vereinigt, treten in ruhigen Revieren früh aus.
»der stehen oft den ganzen Tag im 9 so daß
ranke Stücke leicht zu finden sind. steist ist das
Wildhret noch zu perwerten, besonders wenn äuhere
Zerletzungen der Grund der Krankheit sind. Tritt
iber erst Mangel an Aesung hinzu, so kommen die
Stücke schnell ab, gehen ein oder fallen Hund und
Fuchs zur Beuite.
In Kaninchenrevieren, zumal jolchen, die nicht
Mzuweit von, größeren Slädten liegen, muß der
Jäger ein wachsames Auge auf die Frettierer haben,
die sich meist aus licht- und, arbeitsschenem Geindel
 rekrutieren. das, es nicht nur auf Kaninchen
Alein abgesehen hat, sondern alles mitnimmt, was
hm in die Hände fällt

dachrithten gus den berenen, der Lemswirtsihust
unt ßntgrzuczt un sresse sanrheshen.
Hengsikörungen in der Rheinprovinz.
Der Herr Oberpräsident der Rheinprovinz hat
inter dem 20. Juni 1913 eine neue Polizeiver⸗
rdnung. betreffend Körordnung für die Beschäler
der Rheinprovinz erlassen. Nach dieser neuen Kör—
»rdnung, die mit dem 1. Ofttober 1918 in Kraft
Jetreten ist, ist die gesamte Geschäftsführung bei
zer Durchführung der Körungen der Landwirt—
chaftskammer übertragen. Im Einvernehmen mit
»em Herrn Oberpräsidenten und dem Herrn Gestütirektor
 hat der Vorstand der, Landwirtschafts⸗
ammer, die Körtermine für die Dechperiode 1918—
1914 wie folgt festgesetzt:
im 16. Dezember 1913, vormittags 8.30, Uhr, in
Herzogenrath auf. dem Feuerwehrplatz (für
den Regierungsbezirk Aachen);
m 17., Dezember 1913,, vormittags 10, Uhr, in
Neuß auf dem städtischen Viehhofe (für den
Regierungsbezirk Düsseldorf);
am 18. Dezemher 1913, vormittags 10 Uhr, in Cleve
an der Lindengllee am Clever Berg (für den
Regierungsbezirk, Düsseldorf);
am 13. Januar 1914, vpormittags 9 Uhr, in Cðõln⸗
Merheim auf dem Platze der Provinzial⸗Pfer de⸗
Ausstellung (für den Regierungshezirk Töln).
Für den Regierungsbezirk Düsseldorf sind mit
zücksicht auf, die räumliche Ausdehnung des Be—
irkes zwei Körtermine — in Neuß und Cleve —
porgesehen.
Die Kortermine für die Bezirke Coblenz und
Trier haben bereits stattgefunden und zwar am
9. Oktober in Mayen, wo 7 BSengste vorgestellt
purden, von denen 5 angekört sind, In Trier
and die Körung am 30. Oktober statt; hier wur⸗
b 7 Hengfte vorgeführt. 18 Hengste sind an
rekört.
Im Anschluß an den Körtermin in Cöln (13.
zanuar 1914) wird. die, Vergebung von Erhal—
ungsprämien für Hengste erfolgen. Zu diesem
zwecke stehen 30 000 Mark zur Verfügung; es ge—
angen zur Verteilung:
Prämien a 5000 Hiek. 4 Prämien a 3000 Mf.
8 Prämien a1000 Mk.
An diesem Wettbewerbe können nur Hengste
eilnehmen, die entweder für die ganze Provinz
ingekört sind, oder die sich im Besitze von Züchter⸗
»ereinigungen befinden, und wegen, Gewährung
eines zinsfreien Staatsdarlehns nicht dem Kör—
wange unterliegen, aber der Aufficht des Gestüt⸗
rirektors unterstehen.

Gewãhrung von Stieranzuchtprämien.
Gelegentlich des Wettbewerbes von Stieranzucht
rämien, im Gebiete der Glanzuchtgenossenschaften
der Kreise Trier, Kreuznach, Bitburg und Simmern
im 26.80. September und 2.57. Oktober ds. Is
»urden aus Miitteln der Landwirtschafts kamme
nd dieser Kreise 41 reinrassige Glanstiere mi
zrämien von 20 bis 80 Marfk ausgezeichnet. De
ie Mehrzahl der Stiere, noch, unverkauft ist, c
ietet sich hier eine günstige Gelegenheit zum Er
verbe von Glanstieren. Interessenten wollen sic
in den, Vorsitzenden der detreffenden Glan⸗Zucht,
enossenschaften und zwar, an den Herrn Gast
ind Landwirt Moos, in Neuhaus bei, Trier, ode
en Herrn Landrat Frhrn. v. Troschke in Trier
en Hexrn Landxat v. Nasse in Kreuznach, den
zerrn Bürgermeister Grobben in Neuerburg ode
en Herrn LTandrat Grafen Adelmann in Bitburs
den Herrn Landrat Brandt in Simmern
nenden

. Chingen, 5. Nop. (GGemeinderatssitz
n 92. Der Gemeinderat befaßte sich in seiner letz—
en Sitzung zunächst mit dem Projekt des Schul—
ausneubaues. Der nach dem Vorlhlage der Kal
Kegiernng abgeänderte Entwurf durde endgültic
ingenommen. Falls die Verhandlungen über Er—
virlung einer, Staatsbeihilfe sich nicht über Gebühr
erzögern, wird mit dem Neubau voraussichtlid
n nächsten Frühijahre begonnen werden. — Der
zgarbrücker Elektrizitäte⸗ und Gasvertriebs-Ge—
Alschaft wird die Durchlegung der Gasfernleitung
ach Saargemünd, durch verschiedene Straßen ge—
attet. — Den Bereinen, die bei den Hundert—
ahrfeiern am 9. März, 16. Juni und 18. Okttober
ritgewirkt hahen. murde zur Dedund ihrer Nuc

— —— ——
* s sgesamt 100 Mark b
D— em Den esea —A
ur das on die Gemarkungen Brebach und Fzchir
gen stoßende Gelände au der —
rurde entisprechend dem Vorschlage der Verwa
ung abgeandert und neu feltgeseht.
DZilliugen, 8. Noo. Wie ein rationelle
Zgenzucht fich lahnen kann, beweist eim
Fall von hier. Ein Züchter hatte in einem
Jahre aus den Tieren ohne die eigene Milch
u rechnen, rund 200 Marr Erlös Aehnlich
iegt ein Fall bei der Kanuinchenzucht, bei wel⸗
hem ein Züchter im letzten Jahre 79 Mart
aus jungen und 105 Mark aus dem Verkauf
ilterer Tiere eingenommen hat und noch 65
Tiere besitzt.
K. Das Hochheben der Kaninchen an den
Ihren, die ihrer Länge wegen eine bequeme
handhabe dafür bieten, muß unterbleiben, da
s den Tieren großen Schmerz bereitet, wenn
ie Last des ganzen Tieres an den schwachen
hren hängt.
o Erstaunliche Fruchtbarkeit zeigt die be—
kannte Wasserrübe (Brassica), eine Crueiferen
art, wie folgender Versuch beweist: Auf einen
kleinen Ackerfleck wurden 500 Gramm Samen
ausgesät, die durch die Witterung begünstigt,
sehr gut aufgingen. Tas Ergebnis der Ernte
varen 350600 Kilogramm jener großen holzi—
gen Wasserrüben, die leider nur als Viehfutter
Verwendung finden. Und doch war diese
—DDD—
sie hätte sich theoretisch auf das zwanzigfache
erhöhen lassen. Nach genauer Berechnung ent—⸗
hielten nämlich jene 500 Gramm Saatgut über
Millionen einzelne Samen, deren Ertrag
m günstigsten Falle die gewaltige Höhe von
00 000 Kilogramm erreichen könnte.

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eg voarnüzar hrgztlat.
6 8 y 8 e ꝓ kigonbrodtschos
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ff. sof. fett. Hafermast, mit Kochschule
auber gerupft, 7-12 Pfd. Neustadt a. d. Haardt.
à ppfd. 66—-60 Pfg. Zigl. taath. genehm. Halb- und
risch geschl, vers. gegen sahreskurse. Vorzugliche
geschl Se zrundl. hauswirtseh. Aus-NRachn.
 Bes. A. Griguill, ildung, Handarbeit us.
Br-Friedrichddorf, O„Pr. Auf Wunsch Musik, Gé.
8 Wye hno — Sprachen ete. Prosp.
asse 9 ureh die staatl. geprũtie
zueht · und 00 J Iblb .
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ratis. Géeflũsgelhof in
Intersehũupf AA (Baden). A. FEisenbrodt.

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Husbildung
tur den
haufmännizohen beruf
amen und
Jerren erhal·
ten in der

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dapgelzzmule Hesssner K heleit, dagetphkend,
Sulzbachstr. 15. Unterricht in folgenden Fachern:
BuchtuhrungslalleSysteme), Korrespondenz, Stenographie,
 Maschinenschr., Kaufm. Rechnen, Schönschreiben,
 Diktier- Rechen u. Fakturiermasch. usw.
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der Kursetäaglieh. Verlangen Sie unsern Prospekt.
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15 33 * Marki
„Iohstock“, daaphrüthen z.
Deniel Schmeer,.
Noeaische Riesenkaninchen
bis 17 Pid schwer werdend, ca
10 Wochen alt, à Mk. 3.50,
olutsfremde Paare Mt. 6.50,
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