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—— Frübzwatsche, Relieseit
Ende August bdis Mitte September. Pie »nitte“
Foßen saftigen Früchte lind n dunfetsioletter
Färbung und im Geschmack „The Cozcur'“ nindt nach
tebend.
duchrlchten gus den dereinen, dar Luünwirchüst
und ignetzuchteim eesn audtren.
Aus ich re ben
betreffenb die Pramiierung bäner—
licher Geflügelhssssfe und staatlich
snröventionierter bezw
anerkannter Geflügelzucht—
stationen
die Landwirtschaftslkammer wird unter der
Voraussetzung, daß der Herr Minister für Land⸗
virtschaft, Domänen und Forsien für das
Etatsjahr 1914 wiederum eine Staatsbeihülfe
bon 800 Mt. zur Prämiierung bäuerlicher
Beflügelzuchtbetriebe bewilligt, diesen
Wettbewerb auch für die Folge fortsetzen. Von
dieser Summe werden voraussichtlich wieder
526 Prämien gebildet, die in Beträgen von
200 bis 100 Mk. abgestust zur Verteilung kom⸗
men werden.
Bei der Prämiierung sollen nur solche Ge⸗
flügelzüchter berücksichtigt werden, deren Ge⸗—
flügelzuchtbetrieb nach praktischen Gesichtspunk—
ten geleitet wird und deren Geflügelhöfe sowohl
zinsichtlich des Bestandes als auch hinsichtlich
hrer baulichen Anlage, ihres Reinertrages und
hrer Buchführung geeignet sind, auf weitere
streise durch ihr Beispiel fördernd und be—
ehrend einzuwirken.
Daher sind an die Zuerkennung der Prä—
nien im allgemeinen solgende Bedingungen zu
nüpfen;
Die Geflügelhaltung muß möglichst mit
ꝛinem landwirtschaftlichen Betriebe in
Verbindung stehen und sich im allge—
neinen dem Umfang desselben anpassen.
Ausnahmsweise können auch Nichtland—
virte, die aber in ländlichen Bezirken
hren Wohnsitz haben, zum Preisbewerbe
zugelassen werden.
ẽEs dürsen nur die von der Landwirt—⸗
chaftskammer für die Rheinprovinz an—
»ꝛrkannten Nutzrassen gezüchtet und ge—
zalten werden. Die Zuchttiere müssen
reinrassig sein und möglichst mit Hülfe
von Fallennestern — durch Einzel- oder
Stammkontrolle — auf ihre Leistung kon—
trolliert werden.
Der stand des Geflügelhofes soll min—
destens 25 Tiere umfassen und in erster
Linie aus Hühnern bestehen.
Die Größe der Stallungen und des
Auslaufs müssen dem Bestande ent—
Prechen, die Einrichtung des Stalles muß
ine praktische, die Wartung und Pflege
der Tiere eine gute sein.
Ueber den Eierertrag ist in Form von
Tagestabellen genau Buch zu führen,
zbenso über den Verkauf von Brut- und
ebrauchseiern, deren Erlös gesondert
anzugeben ist. Auch die eigene Nachzucht
und der Erlös aus verkauftem Zucht-,
Schlacht- und Gebrauchsgeflügel ein—
chließlich Wassergeflügel ist entsprechend
achzuweisen.
Das Gewicht und der Preis sowohl der
inzelnen aus dem eigenen Betriebe ver—
vendeten Futterarten als auch der zu—
zgekauften, sowie alle baren Aufwendun—
jen für die Geflügelhaltung sind auf—
zuschreiben.
Die unter 5 und 6 geforderten Aufzeich—
nungen haben sich auf den Zeitraum vom
. Januar bis 31. Dezember 1912, sowie
»om 1. Januar bis 831. Dezember 1913
zu erstrecken. Erwünscht ist es,
venn auch die Aufzeichnungen
Eiertabellen ze) vorhergehen—
ver Jahre mit vorgelegt wer—
den können.
Bäuerliche Geslügelhöfe, welche in den
ietzten drei Jahren prämiiert worden sind,
können bei dem Wettbewerbe für 1913/14
nicht berücksichtigt werden.
Entsprechend dem Zwecke der Prämiie⸗
rung ist ein angemessener Prozentsatz des
Beldpreises (mindestens 2/,) nach den
don der Landwirtschaftskammer hierüber
zuu erteilenden Vorschriften zur weiteren
Verbesserung des Betriebes zu verwen—
den.
Anmeldungen zu diesem Preisbewerb nebst
en unter 127 geforderten Nachweisen (unter
Benutzung der von der Kammer herausgegebe⸗
ien Eiertabellen und Buchführung) sind durch
zie Vermittlung der zuständigen Lokalabteilung
»es landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreu—
zen bis zum LFebruar 1914 an die Land—⸗
virtschaftskammer einzureichen.
Im Hinblick auf die durch die Prümiierung
weckmäßig eingerichteter, gut geleiteter und
deshalb vorbildlich wirkender Geflügelzucht⸗
tationen bisher erzielten günstigen Erfolge
vird auch wieder ein Wettbewerb unter den
taatlich subventionierten Geflügelzuchtstationen
deranstaltet und hierfür eine Summe von 500
Mark ausgesetzt, mit der voraussichtlich 6 Prä⸗
nien à 120 Mk. 100 Mk. 90 Mk., 75 Mk.,
35 Mk., 50 Mk. gebildet werden.
Für die Prämiierung kommen im großen
uind ganzen neben der erfolgreichen Wirksamkeit
benfalls die oben angeführten Gesichtspunkte
n Betracht. Meldungen zu diesem Preisbe⸗
verb sind gleichfalls durch die Lokalabteilung
zis spätestens 1. Feoruar 1914 an die Land,
wvirtschaftslammer unter Veifügung der ange—
jebenen Nachweise zu richten.
Zur Vermeidung von Minverständnissen
ird ausdrücklich bemerkt, daß sich auch die
zeflügelzuchtstationen, deren Inhaber Land—
virte sind, um die vom Herrn Minister be—
rilligten Staotanreise bewerben können
Die Preisverteilung erfolgt voraussichtlich
m Laufe des Frühjahrs 1914, nachdem die Be—
ichtigung der für die Preisverteilsung auf
zrutid einer genauen Prüfung der einge—
andten Unterlagen in Betracht kommenden
IAbfe und Stationen durch eine Sachverstän—
igen⸗Kommission stattgefunden hat.
Die Meldungen sind pünktlich
zum vorgeschriebenen Termin ein—
zureichen, andernfalls auf eine be—
timmte Berücksichtigung nicht ge—
echnet werden kann.
Pacht in den letzten Jahren 444
döhe geschnellt, so J dee lee
rnicht mehr im richtigen Verhäutnisse zu —*
zemachten Aufwendungen steht. Aus dem
ziegenzuchtverein wurden bereits Stimmen
aut dem dadurch abzuhelfen, daß der Berg⸗
iskus angegangen werden soll, einen größeren
Wiesenkomplex pachtweise abzutreten, welcher
nit einer Einfriedigung umgeben, als Weide—
oAlatz sämtlicher Ziegen auf mehrere Monate
ienen könnte. Da fast alle Ziegenbesitzer Berg—
seute sind, dürste diesem Verlangen wohl statt—
gegeben werden.
Saarbrũden, itz. Sept. Eine Kaninchen Aus—
tellung von Groß⸗Sagrbrücken hat gegenwärtig der
daninchenzuchtverein Malstatt im Hofe des Restau—
ants Bed (Ludwigstr.) peranstaltet, welche eines
Zesuches wohl wert ist. Es sind vertreten; 74 Alt—
iere, darunter 16 Belgier Riesen, 2 Belgier Land—
rassen, 9 Franzsische Widder, 2 Angora, 8 Ja⸗
aner, 1 Blau⸗Weiß mit 6 Jungen, 1 Sabanna,
3 Frau⸗Silber. 2 Holländer, 1, Braun-Silher,
4 Russen, 11 Black and tan, 1 Thüringer. Die
zungtierklasse enthält u. g.: 5, Belgier Riesen,
Belgier Landrasse, 2 weiße Rasse, 2, Französische
Vidder, 1 blau Wiener, J Grau⸗Silber, 6Black
nd tan., An Produkbkten sind ausgestellt: ein
eppich, eine Hausapotheke, 2 Knabenmäntel, 2
ellspanner, eine Partie Felle, Damen⸗ und Kinder⸗
ate, eine Teppich⸗Kollektion und Zuchtgeräte. —
om Verein wurden 16 angekaufte Rassetiere zur
erfügung gestellt, um Mitgliedern für iheez
eld gutes Material zu liefern. — Die mit der
lIusstellung verbundene Prämiierung hatte folgen—
es Ergehnis; Alttiere; Für die beste Gesamt⸗
eistung ein Ehrenpreis Kaninchenzuchtverein St. Ar—⸗
rual 1909, Frau Gerten, St, Arnual, Ehrenpreis
3Mt.; gr Wittrin. Sagrbruͤden I, Ehrenpreis
2,50 Mtk.; Jakob Bertram, St. Arnual, Ehren⸗
reis 12,80 Mk.; Karl Liedke, Saarbrücken 1,
hrenpreis 12,50 Mk.; Frau Gerten, St. Arnual,
hrenpreis 12,60 Mark; Matthias Morio, Saar—
rücken 1, Ehrenpreis 12,50 Mf. 1. Preise; Karl
üdke, Saarbrücken —, Frau Gerten, St. Arnugl,
zakob Walter, St. Arnual, Heinrich Schepp, St.
Irnual, M. Hübschen, Malstatt. 2. Preise: P. Her⸗
tann, Malstatt, Frau Gerten, St. Arnual, Heinr.
zabst, Malstatt, H. Meyer, St. Arnual, Friedrich
Nüller, St. Arnual, Jak. Schmidt, Saarhrücken 1,
Sust. Presser, Malstatt. 3. Preise; Ludwig Bruch,
5t. Arnual, Matthias Hübschen, Malstatt; Matth.
lif, Malstatt; Matth. Morio, Sgarbrücken 1. Ed.
ranzen, Saarbrücen J, Joh. Altpeter, Malstatt;
zeinrich Meyer, St. Arnual; Heinrich Apel, Bur⸗
ach; Johann Kirsch, Burbach; Johann Altpeter,
MNalstatt; Michael Stegmann, Malstatt. Außerdem
vurden 14 lobende Anerkennungen verliehen
Bildstock, 15. Sept. Die vor wenigen
Wochen seitens des Ziegenzuchtvereins stattge—
undene Ziegenausstellung hat den Be—
veis erbracht, daß die Ziegenzucht hier eifrig
betrieben wird. Zählt doch Bildstock zurzeit
innähernd 400 Ziegen. Diese Zahl oürfte noch
veit überschritten werden, wenn das nötige
Brünfutter mehr vorhanden oder auf eine
hilligere Art zu beschaffen wäre. Der weitaus
größte Teil des vorhandenen Wiesengeländes
nuf hiesigem Bann befindet sich in Händen
des Berg- und Forstfiskus. Die Ziegenbesitzer
sind gezwungen, ihr Grünfutter sich in der
Veise zu beschaffen, daß sie kleinere Parzellen
achten. Bei der herrschenden Nachfrage ist die
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Aktien-Gesellschatst
zuardrütken 3, Paszsahestrace 2.
ln den Kreisen der Lichtverbraucher herrscht leider heute
immer noch Schon langst
zehr verbreitet Ein Irrtum. bewundert ein
seder die Bequemlichkeit, Sicherheit, Reinlichkeit und
Schonheit des elektrischen t jeder uberzeugt, daß alle
chtes und vor allem IST diese Eigenschaften von
keiner anderen existierenden Beleuchtungsart übertroffen
werden. Um so mehr ist es daher auch z2u bedauern,
daß sich durch 43 das elektrisehe
Licht sei eine die Annahme, Luxusbeleuchtung,
manche davon abhalten lassen, diese vorzugliche
Seleuchtung bei sich einzuführen. Und doch ist durch
die Einfuhrung der Metallfadenlampen erwiesen worden,
daßt elektrische Beleuchtung
dei richtiger Anordnung dieser Lampen billiger ist als
indere Beleuchtungsarten. Man bedenke, daß dann die
Brennstunde der gebrauchlichsten Lampen nur 1 bis 2 Pfennig
D7 In Anbetracht dessen wird niemand behauptenkonnen,
daß dieser Preis 3 wenn man er—
wagt, daß Gas- 20 teuer 8EIl, und Petroleumampen
dasselbe kosten, außerdem Ersatz an Zylindern und
Strümpfen erfordern und dazu ungesund und gefahrlich sind.
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