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Provinzial⸗Pferde⸗ Ausstellung der Landwirtschafts⸗
ammer am 11. 12. und 13. Juli in Köln⸗Merheim.
inzial-Pferde-Ausstellung der Landwirt⸗
—DR eviede gz⸗ Juli gauf dem
hlatße “der Renubahngeselischaft in Coln-Merheim
atinde wird nach den angeforderten Anmelde—
heinen eine sehr stattliche Beschicuna aufzuweisen
abn Besuchern der, Ausstellung wird also ein
chönes und übersichtliches Bild von den Leistungen
Jer rheinischen Pferdezüchter vor Augen geführt,
uind es tann daher der Besuch der Provinzial—
pferde-Ausstellung jedem Landwirt und Züchter, der
ich für die Entwicklung der rheinischen Pferde—
ucht inleressiert, nur dringend empfohlen werden.
Die Eintrittspreise für die Provinzial-Pferde—
Ausstellung sind die folgenden:
Am 1. Tage (11. Juli) Eröffnungstage:
Eintrittsyreis 2 Mk.; diese Karte berechtigt auch
um Eintritt auf den 2. Platz des Vorführungs—
inges.
ßreis Tribünenkarten;
Woarn I vor der Tribüne) 1Ml.
humerierter Tribünenplatz 2 Mk.
Dgenplatz 4Mk.
Am'2. üund 3. Tage (12. und 13. Juli);
Eintrift 1Mk,., diese Karte berechtigt auch zum
infe itt auf den 2. Platz des Vorführungsringes
Preife der Tribünenkarten:
1Platz (Stehplatz vor der Tribüne) 1 Mtk.
Rumerierter Tribünenplatz 2 Mk.
Logenylutz 4Ml.
Für Vogendlätze sind außerdem Dauerkarten für
lle drei Tage vorrätig zum Preise von 14 Mark.
Die Karten für Logenpläne und die Dauer—
arten für Logen können jetzt schon durch die
dandwirtschaflskammer in Bonn bezogen wecden.
Ankauf zweijühriger und älterer Heugste durch
en Herrn Oberlandstallmeister und öffentlicher
Heugstnarkt der Landwirtschaftskammer.
Die Landwirtschaftskammer wird alljährlich
juf dem Platze der Provinzial-Pferdeausstel—
ung in Köln-Merheim einen öffentlichen
»engstmarkt veranstalten. Diesem Hengstmarkt
seht der Ankauf von Gestüthengsten durch den
derrn Oberlandstallmeister vorauf. Im Ein—
»ernehmen mit dem Herrn Oberlandstallmeister
st für den Hengstankauf alljährlich ein fest—
tehender Termin festgesetzt worden und zwar
im ersten Mittwoch und Donnerscag im Mo—
iat September; in diesem Jahre würde also
»er Hengstankauf am 3. und 4. September
ind der Hengstmarkt im Anschluß hieran statt—
inden.
Diejenigen Hengscbesitzer, welche beabsichtu
gen, dem Herrn Oberlandstallmeister zwecks An—
uufs für die Königliche Gesßütverwaltung
1911 geborene und ältere Hengste vorzuführen,
verden ersucht, diese bei der Königlichen Ge—
tütdirektion in Wickrath (nicht unter der per—
önlichen Adresse des Gestütdirektors) bis zum
25. Ju ni d. Zs. anzumelden. Die Anmeldung
nuß genaue Angaben über die Eltern, Ge—
»urtstag und -jahr, Farbe mit sämtlichen Ab—
zeichen und Größe (in Stockkmaß) enthalten.
Zoweit es möglich ist, wird der Herr Gestüt—
direktor die Hengste vor dem Markte besichtigen.
Gleichzeitig ist es aber ersorderlich, daß die
)engste auch bei der Landwirtschastskammer
iach einem von der Kammer zu beziehenden
Unmeldebogen angemeldet werden und zwar
owohl die Heng'ĩte, die für den Ankauf durch
»en Herrn Oberlandstallmeister bestimmt sind,
ils auch die Hengste, die nur zum Hengstmarkt
ntsandt werden. Die Landwirtschaftsktammer,
ie den öffentlichen Hengstmarkt zum ersten
Nale durchführt, wird zu diesem Zwecke einen
uöglichst genauen Katalog herausgeben.
Um die notwendigen Vorbereitungen für die
Unterbringung treffen und den Katalog recht⸗
zeitig herstellen zu können, ist die Anmeldung
»ei der Landwirtschaftskammer bis spätestens
zum 10. August zu bewirken. Anmeldungen
ind von der Landwirtschaftskammer in Bonn,
ßzismarckstrake 4, unentgeltlich zu beziehen.
Pferdeansstellungen im Regiernugsbezirk
Aachen.
Folgende Pferdezuchtvereine haben wie folgt
szre dieszährigen Ausstellungen festgesetzt:
1. Pferdezuchtverein Aachen-Geilenkirchen:
Ausstellung zu Laurensberg, Kr. Aachen,
21. Juli, morgens 10 Uhr.
. Dürener Pferdezuchtverein: Ausstellung
zu Düren 4. Juli, morgens Ni/, Uhr.
3. Pferdezuchtverein des Kreises Schleiden:
Ausstellung zu Call 29. Juli.
tgl. Lehranstalt für Wein⸗, Obst⸗ und Garten⸗
ban zu Geisenheim a. Rh.
Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß
in der Königlichen Lehranstalt im Jahre 1913:
l. ein Obstverwertungskursus für Frauen
in der Zeit vom 28. Juli bis 2. August,
2. ein Obstverwertungskursus für Männer
und Haushaltslehrerinnen in
der Zeit vom 4. bis 14. August
ibgehalten werden.
Die Kurse beginnen an den zuerst genann—⸗
en Tagen vormittags um 9 Uhr. Der Unter⸗
richt wird theoretisch und praktisch erteilt, so—
»aß die Teilnehmer Gelegenheit haben, die
— Verwertungsmethoden einzu—
iben.
Das Honorar beträgt für den Kursus zu
Ffür Preußen 6 Mtk. fur Nichtpreußen9
Mark: für den Kursus zu 2.: für Preußen
Mk. für Nichtpreußen 15 Mart.
Anmeldungen sind an die Direktion zu
ichten
Alles Nähere ist aus den Satzungen der
dehranstalt, die unentgeltlich verabfolgt wer—
den, zu erfehen
— Der Verein der Sumdefceunde der Saar⸗
segend veranstaltet am 27. Zuli ds. Is, im St.
zohanner, Vollsgarten eine anerkannte Schau für
zunde aller Rassen, Die Veranstaltung hat den
zwech, weitere Kreise der Großstadt Saarbrücken
er großen Kynologie zu erschlietzen. Das Stand⸗
jeld wird so niedrig bemessen, daß auch minderemittelte,
Hundebesier ihre Hunde ausstellen und
achmannisch deurteilen lassen können. Vom Kartell
—B——
rdits ihre Müwittung zugesichert. Der Verein der
dundefreunde der Saargegend ist seit seinem Be—
88 iuge bekannt und in Hundesportkreisen be—
ũhmt, schöne Ehrenpreise bei seinen Veranstaltungen
stisten. Viele, wertlose Ehrenpreise sind eß
hon in sichere Aussicht gestellt. Die Leitung der
Schau hat der J. Schriftfuhrer des Vereins Herr
innehmer Siebisch in Saarbrücken 1 übernomfien
— 3
—DDDD
n — 5 —
belghen Folens.
Von Tierarzt Dr. Habicht in Brebach.
zortrag in der Generalversammlung des
zferdezuchtvereins Bischmisheim am 13. April
1913.
M. H. Wenn ich heute über die Aufzucht
»es rheinisch-belgischen Fohlens zu Ihnen
prechen will, dann fühle ich mich zunächst ver—
oflichtet, bevor ich auf das eigentliche Thema
ingehe, noch einmal auf das ABC jeder Zucht
urz hinzuweisen, auf die richtige Auswahl
ser Elterntiere. Denn nur auf dieser Grund—
age kann ein Produkt zur Welt kommen, das
ie Aufzucht überhaupt lohnt. Wenn man mit
iniger Gewißheit auf Erfolg in der Zucht
rechnen will, dann müssen folgende Bedingun—
zen erfüllt sein:
1. Die Elterntiere müssen möglichst tadel⸗
os sein, d. h. möglichst einwandfrei in Form
uind Seistung und vor allem nicht mit ver—
»rbbaren Fehlern belastet.
—A02
inder passen.
Die Elterntiere müssen möglichst tadellos
ein. Hinsichtlich des männlichen Teils der—
elben sind wir z. Zt. nur auf die Landbe—
chäler angewiesen. Wenn uns hier in An—
etracht unserer noch ganz in den Kinder—
chuhen steckenden Pferdezucht von dem Land—
estüt auch nicht die erstklassigsten Hengste
iberwiesen werden können, so darf man doch
ehaupten, daß die Tiere unseren heutigen
Insprüchen gerecht werden. Unseren natürli—
hen und wirtschaftlichen Verhältnissen sowie
»er Qualität unserer Stuten angemessen ver—
zügen wir über mittelschwere Hengste, mit
deren Fruchtbarkeit und Vererbungsfähigkeit
vir zufrieden sein dürfen.
Nicht so gut ist es mit den Stuten bestellt.
Fxxs wird leider noch lange nicht des Gewicht
ruf gute Abstammung, gutes Erte—
ie ur und vor Allem auf Typ gelegt, wie
s zum Erzielen eines wirklich guten Fohlens
inbedingt notwendig ist. Und ein schlechtes
Fohlen oder ein mittelmäßiges, dessen Auf—
uchtskosten dieselben sind wie für ein gutes,
ohnt naturgemäß nicht, weil es nicht den hohen
berkaufspreis erzielt. Sie müssen beim An—
auf einer Stute unbedingt daran festhalten,
»aß das Beste gerade gut genug und auch das
Zilligste ist. Einmal wegen der besseren Foh—
en und dann weil die großen Beihülfen und
ẽrleichterungen, welche die Behörden gewäh—
en, nicht zuletzt auch unsere Kreisverwaltung,
nur für gutes Material in Frage kommen.
Zum zweiten müssen die Elterntiere zu ein—
inder passen. Hierbei ist als Hauptpunkt
der zu beachten, niemals den Fehler der Stute
zurch den entgegengesetzten Fehler beim Hengst
rusgleichen zu wollen. Also z. B. eine Stute
nit Senkrücken darf nicht zu einem Hengst mit
rach oben gebogenem sog. Karpfenrücken ge—
zracht werden, sondern muß von einem Hengst
nit möglichst tadellos gradem Rücken gedeckt
berden. Nur dann ist ein Fohlen mit gu—
em Rücken zu erwarten.
Beachten Sie also diese beiden Punkte sehr
senau: beste Stute und den passenden
hdengst zusammen zu bringen. Dann werden
zie auch Freude an dem Fohlen haben.
Nunmehr könnten wir uns dem eigentlichen
chema zuwenden, der Aufzucht des Fohlens.
zst das Fohlen geboren, dann wird der Na—
elstrang etwa 324 em von der Bauchwand
ntfernt mit einer desinfizierten Schnur
bgebunden und darauf ungefähr 2 em tiefer
nit desinfizierter Schere durchschnitten.
die Rückbildung des Nabelstrangs und den
zerschluß der Blutgefäße gegen etwa von
uußen eindringende Krankheitserreger bewirkt
ian am besten mittelst Aufpinseln einer Lösung
on Sublimatspiritus. Danach läßt man das
zohlen von der Mutter ablecken. Häufig kommt
s vor, daß das Fohlen zu schwach ist, um
tehen zu können und das Euter aufzusuchen.
Nan lasse diese Tiere ruhig liegen. Nach eini⸗
sen Stunden stehen sie meist von selbst auf
ind suchen das Euter. Bei Fohlen, die viel
stahrung mitgebracht haben, stellt sich manch—
nal erst nach längerer Zeit der Hunger ein.
zei den ersten Saugversuchen hilft man zweck⸗
—
iel Aufsicht nötig. Besonders ist auf Abgang
»es ersten Kots, des Darmpechs zu achten. Des
sachts wird der Fohlenstall zweckmäßig er—
euchtet. Wenn die Stute auch noch so vor—
ichtig ist, kann in der Dunkelheit doch immer
ine Verletzung des Fohlens vorkommen.
Erstlingsstuten und solche mit großer Span—
ung im Euter verweigern häufig das Sau—
sen. Solche Tiere werden etwas ausgemolken
ind beruhigt. Dann verschwindet dieser Uebel⸗
tand. Handelt es sich aber nicht um Unerfah—
enheit und Reizbarkeit der Mutter, sondern
im Bösartigkeit, dann ist die Stute fast immer
ür die Zucht verloren. Denn bei jedem neuen
rohlen pflegt sich diese Unart neu einzustellen.
dasselbe gilt für Milchmangel. Das Fohlen
nuß in solchen, überhaupt in allen Fällen, in
enen es keine Muttermilch erhalten kann,
ünstlich groß gezogen werden. Es ist das eine
ußerst mühevolle und teure Notwendigkeit, die
ich aber unter Umständen sehr wohl lohnen
ann. Ich kann aus meiner persönlichen Er—
ahrung einen Fall berichten, in dem ein
»engstfohlen, welches keinen Tropfen Stuten—⸗
rilch erhalten hatte, nach einem Jahr den
attlichen Preißs von 1600 Mark erzielte. Am
vorteilhaftesten ist die Milch einer frischmel—
kenden Kuh. Der Kuhmilch muß je nach dem
Alter des Zohlens entsprechend Wasser und
Zucker zugesetzt werden, um die Zusammensetz—
ung der Kuhmilch möglichst der sich ändern—
den Zusammensetzung der Stutenmilch nahe
zu bringen.
Die Stute wird im Anfang knapy gefüttert.
14 Tage nach der Geburt soll die Haferration
erst wieder ihre volle Höhe erreicht haben.
Etwa 2 Kgr. Weizenkleie täglich reiche man
vährend der ganzen Säugezeit.
Etwa vier Wochen lang nährt sich das Foh—
len nur von Muttermilch. Dann fängt es an,
etwas Futter zu sich zu nehmen. Man kann
ihm vorteilhaft eine kleine Krippe nitt engen
dolzstäben gegen das Maul der Mutter ver—
zittert errichten oder ihm einen besonderen
lleinen Stall, in welchen die Stute nicht her—
in kann, in der Box einrichten. Wird die
Ztute wieder zur Arbeit benutzt, was meist nach
1Wochen erfolgt, dann ist darauf zu achten,
»aß sich das lebhafte, unruhige Tierchen in der
zwischenzeit nicht beschädigen kann. Kommt
ie Stute zurück, dann sind ein paar Striche
Milch auszumelken, bevor man das Fohlen
augen läßt. Auch wird man ein zu hastiges
Zaugen verhüten, indem man mit der Hand
as kleine Schnäuzchen von den Zitzen weg—
rängend die Saugtätigkeit öfters unterbricht
die Stute darf natürlich nicht überanstrengt,
nicht erhitzt und nicht geängstigt werden. Ist
ie trotzdem geschwitzt oder von Regen durch—
näßt, dann wird sie erst gründlich trocken ge—
rieben, ehe man sie dem Fohlen zuführt.
10 Tage lang bleibt das Fohlen im Stall
dei der Mutter. Tritt dann schönes Wetter
ein, so führt man das Tierchen mit der Stute
jeraus ins Freie. So lernt es nach und nach
ruft und Sonne und allerhand andere Dinge
ennen als die 4 Wände seines Stalls, der
nanchmal sehr zu wünschen übrig läßt. Der
Zztall soll vor allem viel Licht haben und
uftig sein. Ammoniakgeruch darf in dem—
elben nicht aufkommen können. Selbst im
Vinter ist ein kalter, aber luftiger Stall einem
oarmen und dumpfigen vorzuziehen. Die Tem—
»eratur im Fohlenstall braucht auch im Win—
er nur wenige Grade höher zu sein als im
zreien. In dunklen Ställen, in denen auch
AIle Krankheitskeime am besten gedeihen, er—
ieht man scheue, nervöse, verkümmerte Tiere
xẽin weiteres Erfordernis ist Bewegung
Nan muß bedenken, daß das Pferd anderen
wecken dienen soll als die übrigen landwirt
chaftlichen Haussäugetiere. Das Pferd soll
draft, Energie und Ausdauer entfalten. Sein
stutzen liegt in der Bewegung. Diese Bewe
jung muß selbstverständlich geübt werden
venn anders die Organe der Bewegung sich
»ntwickeln sollen. Ein Pferd ist einmal kein
MNastschwein. Und deshalb muß es Bewegung
zaben, viel Bewegung. Es kann gar nicht ge—
nug Bewegung haben. Den genannten drei
FJaktoren, Licht, Luft und Bewegung gebührt
omit die allergrößte Aufmerksamkeit des Züch⸗
ers schon für das ganz junge Fohlchen. Die
Belgier, von denen wir in der Pferdezucht noch
ehr viel lernen können, stellen deshalb ihre
Mutterstuten zusammen in einen geräumigen
jellen Stall. Die Stuten werden angebunden,
die Fohlen bleiben frei. Die Tür wird aus—
gehängt. So können die Fohlen nach Belieben
ein⸗ und auslaufen. Auch bei Regen und
Z„chnee wird höchstens in der Nacht die Tür
geschlossen. Und diese abhärtende Erziehung
ist es, m. H. welche dem belgischen Pferd sei—
nen großen Ruf in der ganzen Welt erworben
hat. Nur mittelst dieser Methode ist es mög⸗
lich, das kräftige, leistungsfähige, gesunde Tier
und den guten Futterverwerter zu erzielen,
»er alle Konkurrenz aus dem Felde schlägt
ind mit Recht höchste Preise erzielt. Dem
Ziel, den Saug fohlen möglichst viel Licht,
Luft und Bewegung zu verschaffen, dienen am
zesten der Hof, ein Tummelplatz, ein Garten
n der Nähe des Hauses, wenn keine größere
Beidefläche zur Verfügung steht, an der es
sier ja fast stets mangelt. Der Hof bietet be—
onders bei Regenwetter manche Vorteile, da
r meist festen Boden hat und nicht sumpfig
und schmierig wird. Doch muß genaue Sorg⸗
alt darauf verwandt werden, daß keine Ge⸗
äte herumstehen, an denen sich das Fohlen
eschädigen kann.
Wohl lernt das Tierchen mit der Zeit alle
nöglichen Gegenstände kennen und Unangeneh—
nes und Gefährliches von Angenehmem und
Angefährlichem unterscheiden. Aber doch ist
chon manches hoffnungsvolle Leben durch Eg⸗
gjenzähne, Pflügschar oder Beile oder Sensen
i. dergl. zu schwerem Schaden gekommen, wenn
richt ganz vernichtet worden. Tummelplätze
ind ähnliche Laufgelegenheiten seien nie mit
ztacheldraht umzäunt. Am besten ist eine
ebende Hecke, die außer ihren Diensten als
Ibschlußvorrichtung gleichzeitig Schutz gegen
Linde gewährt. Sehr zweckmäßig ist z. B—
ie Einrichtung der holsteinischen „Knicks“
ebender Hecken auf Erdwällen, die im ganzen
his zu 2 mhoch und höher werden. Bei Draht—⸗
infriedigungen empfehle ich, als obersten Ab⸗
chluß eine Stange zu wählen. Eine solche ist
veit auffälliger, besser zu sehen als ein Draht.
die Tiere laufen lange nicht so leicht dagegen
ind es werden Verletzungen vermieden. Zum
Angewöhnen an Hof und Laufgarten bringt
nan das Fohlen in der ersten Zeit nie allein,
ondern nur in Begleitung der Mutter her—
zus. So wird ihm manche überflüssige Auf—
regung unter den neuen Eindrücken erspart.
xs soll an dieser Stelle gleich darauf hinge⸗
biesen werden, daß die Fohlen überhaupt nach
Möglichteit vor uͤblen Erfahrungen geschützt
»erden müssen. Das Pferd, insbesondere das
unge Fohlen verfolgt alle ihm neuen Erschei—
uungen mit allergrößter Aufmerksamkeit und
veurteilt sie hauptsächlich von dem Gesichts.
yunkt der Nützlichkeit, Gleichgültigkeit oder
Schädlichkeit für seine Person. Erlebt oder
heobachtet es nun ähnliches, so wird die alte
Erfahrung mit der neuen Erscheinung in Ver—⸗
bindung gebracht und dementsprechend ange—
sehen. Hat das Pferd also als Fohlen häufi—
ger üble Erlebnisse gehabt, donn wird es als
ilteres Tier mißtrauisch und ängstlich, zum
mindesten also unbequem, wenn nicht gefähr—
lich werden. Ein vorzügliches Mittel, dem
Fohlen Bewegung zu schaffen, es an fremde
kindrücke zu gewöhnen, ist das, es neben der
Stute herlaufen zu lassen, wenn die Mutter
zur Feldarbeit geht. Auf großen Gütern läßt
sicch das auch sehr gut durchführen. Mo aber
piele Nachbarn und damit viele Grenzen sind,
die überschritten werden können, möchte ich die
Methode weniger empfehlen. Und zum An—
zinden an Stute oder Wagen rate ich gar
nicht. Die Gründe liegen auf der Hand.
(Schluß folgt)
——1821
I w Des giez
ßi uzz l. Dhzeh
Mein-Blittersdorpf (Saap.
Zeitgemasse, vielseitige und grundliche
Aushildung in allen?zweigen der Hauswirtschatt
fur schulentlassene junge Madchen.
Beginn des neuen 5 monatlichen Kursus
am I. Juli. Preis desselhen einschließlich
Pension und Unterricht monatlich 60 Mk.
Gesundes Klima, ausgedehnte Raumlichkeiten,
sehöne Gartenanlagen.
Nahere Auskunft erteilt
Die Vorsteheripn.
CD α u
— JDO
J
5
fingetragene Schutzmarke.
sere Emulsion verhotet bei den Schweinen infolge
ser Kalkzufuhr das Steifwerden, befordert die Ver—
sauung, hebt die Fresslust und schutæt die Tiere vor
usschiag, Pocken, Rotlauf ete. — Die Emulsion ist
RX seee und einschlagigen Geschaften zu
haben, wo nicht, direkt vom
z00Jegtzthon zmtlzlunzwerk 3. Voll. zeaphphten 4
vaturreinen
Poεα
Aagn
—E hunst empeht in fäggepn und flagten
süftorrut Prorztey. TAbedau au
i V 7 —
dantätz-Rraft-Diep
der bermania Brzuerel biegelsherh
zollte infolge seines erfrischenden u. anregenlen
Geschmackes, hohen Nährstoff- u. geringen
Alkoholgehaltes in keinem Hause fehlen und
ist vor allem für Kranke, Schwache (Blutarme)
imd CGenesende, auch für stillende Mütter, beonders
z2u empfehlen.
Originalflasche 15 5, Flaschenpfand 10 9.
Zzu haben in samtlichen Filialen des Saarbrücker-Eisenbahn-Konsum-Vereins
sowie fast
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