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Amtliches Amgeigeblatt für den Hreis Saarbrucken verbunnden mit Oeffentlichem Anzeiger.
Ar. 2. — — I8. Jahrgaug.
Vontag, 8. Junuar 1812.
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FIniertionsgebühren: te scelraltene Zeile oder deven Rarm 20 Vig, bel werederdolter Anfnahan
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Vnidscden o geruncs drtscerten.
des Namen und Wohnories des Finders, sowie
des nächsten Postamtes eine elegraphische Depesche
abzuschicen ist.
Der JFinder resp. der Ablieferer des Apparates
erhält ecine Belohnung von 5 Mk, in besonderen
Fällen. wenn die Bergung besauders schwierig
»der zeitraubend war, aber mehr. Außerdem
verden alle notwendigen Ruslagen zurückerstaltet.
Jin Falle einer mutwiltligen Bechädigung eines
Apparates ↄder eines Bersuches, dimn Schuutesten
in irgend einer Stelle zu öftnen, wird nicht nur
eine Velohnung gezahlt, sondern auch noch ein
Verfahren wegen Sachde dhädigung eindgeleitet
perden.
Die Ballöns, Apparate und galles Zubehör
Uund fieta cres Figentum.
2. Die z4 den'elsel. Bocce benutzten
Drachen haben meilt die Gettalt eines vier—
cig offenen, aus Holz- oder Aarellitäben be—
tehenden Kalten, der telweise mit Stoff betleidet
st.
Da die Drachen mittels eines dünnen Stahl—
drahtes emporgelassen werden, Lommt es ge—
egentilch wer, dan ein füzeres oder längetes
Stucd saschen TDahles gi dem Drachen häugt
Befinden ficz in der Nithe elettiiche Straßen,
bahnen mit serirdiicher Stromauleitattg und lieg
nird Maglichteit vor, daß der Drachendraht mit
dem elettrijieen Glartror-TDrohbt in Berührung
ommt, so itt jedes Eeereifen der ersteren mit
ohen Sänuden ober Merihren mit unbededten
dörpertehen sargfältig zu vermeden: man wille
eshalb ein dises troafencs , um die Hände,
Hhe man den Draht angreift.
Ist der Drachen bei starkem Winde noch in
ichneller Bewegeems, ss verjuche man mit aller
Vorsicht, den nachichseifenden Draht shal zan
inen festen Bfahl oder einen Baum umzuschingen.
Daslele gitt gauch für eien Billan, nSer eine
eine Ober ein Kabeistust nachschleitt.
In dem Falle, daß sich Streitigkeiten über
den Anibruch auf die Botatenung out aus anderen
ßründen ergeben, Sird das Königliche Landratsimt
hierüber ntscheisen.
Die Polizeie und Gemeindebehörden werden
riucht der siagchgenshen Ausführung obiger Bor—
chriften die 1undite Förberung und Unter—
tützung zu teil werden zu dalsen und ganz be—
onders durch Belehrung und gelegentliches gutes
Beispiel dabei pirzumietken, daß diele wichtigen
ind von allen sSulturnatienen betriebenen Exr—
derimente non Erfolg begleitet werden.
Der Regterungs-Präsident.
Trier, den 4. Dezenber 1811.
J. VB.: Alsen.
Joseph Zung, Stedenborn,
Rucust Greuel, Sieckenborn,
SZoschh Greuel, Stedenborn,
Ihann Antwerpen, Steckenborn,
Hermann Untwerpen, Stedenboee
Arnold Harzheim, Steckenborn.
Hecmann Winter, Stedenborn
Joserh Kopp, Stedenborn,
Peter Backes, Rheydt.
WBiürhelnt Nießen, Strauch,
Wiehelnn Bihn, Giesenirchen,
Leo Phum, Scherpenseel,
Johant Josefs, Söfen,
Michel Schäfer, Rupperath,
Dohrn Peter Schäfer, Rupperath
AUnten Ohblert, Rupperath,
RMatitios Brod, Speeicher,
Beter Bonillon, Hermesteil,
Johann Back, Vreißt,
Michel Bambach, Saarbrücken 3,
Joseph Schneiders, Züsch,
ZJotob Loeker, Crefeld,
Hemann Ueberdick, Schonnebed.
Trier, den 27. Dezember 10911.
Der Regierungs-Präsident
J. V.: Alsen.
Bekanutnrachung,
betrefsend
athzr ichtigitiug und Bnbeitung über die Be—
zung von Luftballuns oder Drachen und
tchörigen Appacaten, weldje aufgefunden
werden.
um Zwecke wissenschaftlicher Erforschung der
»ren Luftschichten läht man kleinere oder
re rait Gas gefüllte Luftballons steigen,
uuch Drachen vonn Winde emporheben,
Instrumente tragen, die selbsttätige Auf⸗
ungen über die Temperatur, die Feuchtig—
ie Windstärke ustd. ausführen. Da diese
ns usw. zu klein sind, um Wenschen tragen
nnen, so wird vorausgesetzt, daß die —,
erständigen Leuten gefunden —, in zwec—
zer Weise behandelt und aufbewahrt und
Alich an den ECigentümecr zurückgeschickt wer—
diesem Zwede seien folgende Norschriften
i, von deren strenger Befosgung nitht nur
Bert der Aufzeichnungen, sondern auch die
der an den Finder zu zahlenden Nesohnung
angt.
.Die Ballons sind mit entzündlichem
e, Wasserstoff oder Leuchtgas gefüllt und
en deshalb fern vom Feuer gehalten werden.
eht die Hülle derselben aus Papier, so zer—
e men sie, um das Gas entweichen zu laen.
Stoff- oder Gummihüllen binde man den
lon auf, richte die Oeffnung nach oben und
ꝛere das Gas durch Drüden, ohne den
ff viel zu zerren oder zu reiben; danach wickle
1ihn glatt zusammen.
Pird ein Ballon bemerkt, der noch in der
fliegt, so geht man ihm nach und suche zu—
t den an ihm hänzgenden Apparat aufzu—
n, der in einem Kästchen oder Körbchen stedtt.
ihn vor Beschädigungen zu sichern. Be—
ers vermeide man, den Apparat hart an—
ssen oder mit den Fingern in ihn hineinzu—
en. Ehe man ihn abschneidet, sichere man
Zallon gegen das Davonftigen, indem man
rgendwo festhindet. bis sein Gas entleert
Mit Bezug auf meine Bekanntmachung vom
28. Dezember v. J., betr. einmalige Haus—
ollekte gum Besten des St. Kamillus-Hau—
es, tathol. Heilstätte fir Wohol und Nerven—
auke in Werden-Heidhausen q. d. NRuht, wird
a durch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß
mit der Einsammtung der Kollette im Jahre
1912 nachgenannte VPersonen beauftragt worden
1:
Soseph Robens, Weisweiler,
2. Mathias Broy, Speicher,
3. Peter Bonilan, Hermestkeil,
4. Johann Back, Vreist,
5. Stichel Bambach, Saarbrüden,
6. Theodor Harhaus, Elberfeld,
7. Joham Rüttgers, Vossencch
3. Michel Schäfer, Rupperath,
3. Johann Peter Schäfer, Rupperath
10. Anton Ohlert, Rupperath,
11. Jadob Blindert, Pesch.
2. Johann Eichs, Scheunorheck,
13. Hubert Breuer, Witzcrath,
4. Joseph Schneiders, Züsch,
5. Arnold Dauzenberg, M.Gladbach,
6. Hermann Winter, Stedenborn,
7. Joseph u. August Greuel, Steckenborn,
. Ichann Kopp, Steckenborn,
.9. JIohann Antwerpen, Steckenborn,
20. Arnold Harzheim, Steckenborn,
21. Inhann Nellessen, Stedenborn,
22. Ferdinand u. Joseph Jung, Stecenborn,.
23. Albert Koll, Stectenborn,
24. Anton Kortte, Düsseldorf,
25. Jatob Löcker, Crefeld,
26. Bruder Cerhard Brüning, Beidhansen
(Ruhry,
27. Bruder Karl Haber, Heidhausen (Ruhr)
28. Bruder Johann Krops,, J
29. Bruder Paul Rings, F
30. Bruder Joseph Wilms,
Trier, den 27. Dezember 1011.
Der Regierungs-Präsident,
J. VB.: Alsen.
ummiballons, welche meist cinen Durch—
ser von 1 bis 2 m haben, pflegen in der
je zu platzen und lassen dann den Apparat
tels eines Fallschirmes zur Erde niederiinten;
vöhnlich bedeckt dieser den Apparat, oder er
igt in einem Baum fest, während der Apparat
er ihm hängt, oder am Erdboden liegt. Bei
a Herunterholen ist vor allen Dingen ein
abstürzen des Apparates zu vermeiden.
Der Appatat ist nunmehr unter Vermeidung
r unnötigen Etschütterungen in einem troͤnen,
s zu warmen Raum aufzubewahren, dis er
weder abgeholt wird, oder bis eine für seinen
dᷣtransport mit der Post bestimmte Kiste ein
ft, in welcher sich nähere Anweisungen sowie
igebogen befinden, der tunlichst genau ausaAUlen
ist.
An dem Ballon oder am Apparate findet
nueinen Briefumschlag, der die Adresse ent⸗
t. an welche sjobald als irgend möglich unter
icet Anugabe der Nummer des Apparates,
Mit Boezug auf meine Botanntmnachung vom
28. Dezember v. I., bete. einmalige Haus-—
tollekte zum Besten des Rheinischen Vereins
rür fatholische Arbeiterrolonien in Dässeidorf
vpird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis ge—
zracht, daß mit der Einsammlung der Kollette
n Jahre 1912 nachgenannte Versonen beauf—
nn worden sind:
Lorenz Peters, Steckenborn,
Albert Koll, Stedenborn,
Paul Koll, Stedcenborn,
Engelbert Koll, Stedenborn,
Ferdinand Zung, Steckenborn