Güterrechtsregistersachen.
Im hiesigen Gütertechtsregister ist heute für
die Ede von Bergmann Nikolaus Keßler und
Anna geb. Pfortner, ohne Stand, beide in St.
Rifolas, in Band JIV Seite 3090, eingetragen
woöorden: Gemäß Ehevertrag vom 10. Januar
1911 ist der Güterstand der allgemeinen Güter⸗
gemeinschaft des Bürgerlichen Gesetzbuches ver—
einbart.
Völklingen, den 17. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
Zwangsversteigerungen.
Im Wege der Zwanssvollstreckung sollen die
n St. Johann belegenen, im Grundbuche von
St. Johann in Blatt 1434, zur Zeit der Ein⸗
tragung des Versteigerungsvermerkes auf den
Ramen des Kaufmannes Emil Schont zu For—
bach eingetragenen Grundstücke:
Flur 4 Nr. 172/20, Mainzerstraße Nr. 49,
Geb.Rolle 19030, Hofraum mit e) Stallge—
bäude (teilweise), groß 1,13 Ar mit 150 Mark
Nutzungswert,
Flur 4 Nre. 189,20, daselbst, Geb.Rolle
1930. Hofraum mit a) Wohnhaus (teilweise)
mit 2200 Mk. Nutzungswert, b) Seitengebäude
rechts im Hofe mit 750 Mk. Nutzungswert, d)
Stallgebäude mit 45 Mk., e) Stallgebäude (teil⸗
weise) mit 150 Mk. Nutzungswert, Größe 4,47 Ar,
am 30. März 1911, vormittags 11 Uhr,
durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts—
stelle, Zimmer Nr. 32, versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Oktober
1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit
sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs—
vermerkes aus dem Grundbuche nicht ersichtlich
waren, spätestens im Versteigerungstermine vor
der Aufforderung zur Abgabe von Geboten an—
zumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht,
glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der
Feststellung des geringsten Gebots nicht berück—
sichtigt und bei der Verteilung des Versteige—
rungserlöses dem Anspruche des Gläubigers
und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent—
gegenstehendes Recht haben, werden aufgefor—
dert, vor der Erteilung des Zuschlags die Auf—
hebung oder einstweilige Einstellung des Ver—
fahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das
Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des
nersteigerten Gegenstandes tritt.
Saarbrücken, den 28. Januar 1011.
Königliches Amtsgericht 13
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in
der Gemeinde Fischbach belegenen, im Grundbuche
von Fischbach Blatt 214, zur Zeit der Eintragung
des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des
Johann Schug, Bergmann, und dessen Ehefrau
Luise geb. Jost zu Fischbach eingetragenen Grund—
tücke, nämlich:
1. Flur 3 Parzelle Nr. 1074,157, Weststraße
Nr. 2, Geb.-Rolle 131, Hofraum und Haus—
garten, groß 1,36 ar, a) Wobhnhaus mit 150
Mk. Nutzungswert,
2. Flur 3 Parzelle Nr. 387/157, im Judenflur,
Acker, groß 1,74 ar mit 0,14 Taler Reinertrag,
am 24. Maärz 1911, nachmittags 31/, Uhr,
durch das unterzeichnete Gericht zu Fischbach, Wirt—
schaft J. Kraus, versteigert werden
Der Versteigerungsvermerk ist am 27. Mat 1910
in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie
zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes
qus dem FGrundbuche nicht ersichtlich waren, späte—
stens im Versteigerungstermine vor der Aufforde—
cung zur Abgabe von Geboten anzumelden und,
wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu
machen, widrigenfalls sie bei“ der Feststellung des
geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der
Verteilung des Versteigerungseriöses dem Anspruche
des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesehßt
werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent—
gegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert,
nor der Erteilung des Zufchfsage die NufkeßGos pone,
zinstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizu—⸗
ühren, widrigenfalls für das Recht der Vexsteige—
ungserlös an die Stelle des versteigerten Gegen—
tandes tritt.
Saarbrücken, den 24. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht 11.
Im Wege der Zwangssvollstreckung soll das in
Saarbrügen belegene, im Grundhuche von, Sagr—
hrücken Band 40 Blatt Nr. 1858, zur Zeit der
Fintragung des Versteigerungsvermerkes auf den
Namen des Pet. Lauterbach, Bergmann, u. Ehefrau
helene geh, Moßmann zu Saarbrücken 1, in über—
— Fahrnisgemeinschaft. eingetragene Grund—
tück:
Nr. 1, Flur 1 Nr. 388, Vorstadtstraße Nr. 7
ind Lenzengasse Nr. 1, Geb.Rolle Nr. 389, 4)
Wohnhaus mit Küchenanbau und Hofraum mit 631
MNk. Nußungswert, b) Wohnhaus mit Hofraum mit
196 Mark Nutzungswert, Größe 1,25 ar,
am 28. Marz 1911, vormittags 10 Ahr,
durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts—
telle, Zimmer, Nr. 32, versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 13. Januar
911 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie
ur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermer—
es aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren.
pätestens im Versteigerungstermine vor der Auf—
orderung zur Abgabe von Geboten anzumelden
ind, wenn der Giläubiger, widerspricht, glaubhaft
zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung
des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und Pei
der Verteilung des Versteigerungserlöses dem An—
pruche des Gläubigers und den übrigen Rechten
iachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent
zegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert.
or der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder
instweilige Einstellung, des Verfahrens herbeizu—
ühren, widrigenfalls für das Recht der Versteige
ungserlös an die Stelle des versteigerten Gegen
tandes tritt.
Saarbrücken, den 26. Januar 1911*
Königliches Amtsgericht 11.
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in
Siersdorf, belegenen, im Grundbuche von Siers—
dorf Band 9 Blatt 414, zur Zeit der Eintragung
des Versteigerungsvermerkes auf den Namen der
Fheleute Maurermeister Johann Conrad und
Maria geb. Barthel in Siersdorf eingetragenen
Hrundstüde:
Flur 3 Nr. 1556/ 230, Hofrqum ꝛc., im Unter—
dorf, 1,14 ar, Grundstück im Unterdorf Nr. 42,
ßebäudesteuerrolle Nr. 42, .) Wohnhaus mit Hof—
aum, 18 Mk. Nutzungswert, b) Stall,
Flur 3 Nr. 1440/139, Garten, Großengarten,
2Lar, O,12 Taler Reinertrag,
Flur 3 Nr. 358, Gaärten, Spiesgarten, 0,47 ar,
,07 Taler Reinertrag,
am 4. April 1911, nachmittagsu 2 Uhr,
durch das unterzeichnete Gericht in der Gastwirt—
A von Moses Michel in Siersdorf versteigert
verden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 17. Oktober
1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie
ur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermer—
es aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren,
pätestens im Versteigerungstermine vor der Auf—
orderung zur Abgabe von Geboten anzumelden
ind, wenn der Gläubiger, widerspricht, glaubhaft
u machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung
des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei
der Verteilung des Versteigerungserlöses dem An—
pruche des Gläubigers und den übrigen Rechten
iachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent—
gegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert,
hor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder
einstweilige Einstellung, des Verfahrens herbeizu—
ühren, widrigenfalls für das Recht der Versteige—
rungserlös an die Stelle des versteigerten Gegen
tandes tritt.
Saarlouis. den 20. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht. Aht. 4
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in
Ueberhofen belegenen, im Grundbuche von Ueber—
hofen in Art. 40, zur Zeit der Eintragung des
Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Heinz
Matthias, Bergmann, und Ehefrau Anna Maria
Meyer in Ueberhofen eingetragenen Grund—
tücke:
1 Flur 1 Nr. 244 181, Dorfstraße Nr. 63, Hof—
raum und Hausgarten mit a) Wohnhaus,
groß 6,23 ar,
Flur 1Nr. 292 113, auf dem Selbrunnen,
Acker, groß 2,78 -17,36 ar mit 0,22-0,68
Taler Reinertrag,
Flur 1 Nr. 284,113, daselbst, Acker, groß
5,85 ar mit 0,46 Taler Reinertrag,
am 28 Märzs 1011. nachmiffaos A Abe
durch das unterzeichnete Gericht zu Ueberhofen in
der Wirtschaft Matthias Feld versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Dezember
1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus
dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im
Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe
don Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger wider—
pricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der
Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und
bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem An—
pruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachge—
etzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen—
tehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der
Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstwei—
ige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigen—
alls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle
des versteigerten Gegenstandes tritt.
Saarbrücken, den 23. Januar 1011.
Königliches Amtsgericht 13.
Grundstücksversteigerung
zu Ludweiler.
Auf, Ansuchen der Witwe Peter Dietrich, Luise
geb. Wagner, Wirtin zu Ludweiler und Kinder
vird der unterzeichnete Notar:
am Dienstag, den 14. März 1911, nachmittags
Uhr in dem Lokale der Mitversteigerin Witwe
Dietrich zu Ludweiler
zffentlich, auf Eigentum versteigern, die sämtlichen,
den genannten Versteigerern zugehörigen, in den
sSemeinden Ludweiler, Großrosseln und Geislautern
gelegenen Acker- und Wiesen-Grundstücke.
Völklingen, den 17. Februgr, 1911.
Der Königl. Notar:
Henrich, Justizrat.
Holzversteigerung
aus dem Gemeindewald Püttlingen.
Am Donnerstag, den 23. Februar 1911, nach—
nittags on 2153. Uhr ab,, werden zu Altenkessel
n der Gastwirtschaft Müller folgende Holzarten
persteigert:
kichen: 30 rm Nutzscheit und Nutzknüppel, 2 m lang,
Zaunpfosten pp. 40 Scheit und Knüppel, 10
Knorren, 20 Reiserknüppel.
Buchen: 20 rm Scheit, 3 Knorren, 5 Knüppel, 15
Reiserknüppel, 8 Reiser III.
Frlen: 2 rm Knüppel.
Das Holz liegt im Distrikt „Josephaschacht“
Püttlingen, den 16. Februar 1011.
Der Bürgermeister:
Dr. Mattonet.
Holzversteigerung
aus dem Gemeindewald Geislautern.
Am Mittwoch, den 22. Februar 1911, nach—
mittags 2,30 Uhr werden in Geislautern in der
Wirtschaft Josef Kurtz (zum Bahnhof) folgende
dolzmassen versteigert:
Fichen: Stämme: 8 J. — 15,36 fm. 13 II. —
18,51 fm, 15 III. - 17,99 fm, 8 IV. — 4,70 sm,
9 V. — 4,01 fm, 31 rm Scheit, 7 rm Knorren,
4 rm Knüppel, 33 rm Reiser IJ.
Buchen: Stämme: 1 II. — 1,57 fmm, 8 III. —
10,22 fimm, 5 IV. — 4,19 fm, 4 V. — 0,78 fm,
10 rm Nutzscheit II, 5 m Langbäume, 78 rm
Scheit, 4A rm Knorren, 26 m Knüppel. 55 rm
Reiser J.
Birken: 2 rm Rollen.
Das Holz sitzt in den Distrikten: „RKoth“, ()
ind „Pitktches Eich“ (14 ), iedoch wird aus Distrikt
Roth“, G) nur das Stammholz versteigert.
Völklingen, den 12. Februar 1011.
Der Bürgermeister.
J. V.
Der Beigeordnete: Klonz.
Verdingung.
Für das Steinkohlenberawerk Fürstenhausen sind
zu vergeben:
Die Erd-, Maurer- und Steinmetzarbeiten mit
Materiallieferung zum Bau der Verlängerung der
Futtermauer auf Grube Velsen in einem Lose.
Die Verdingungslose können im Bauwerk—
neiste-Bureau zu Grube Velsen, Post Kleinrosseln
Lothringen), eingesehen und — ausschließlich der
Zeichnungen — gegen Erstattung der Selostkosten von
,90. Mk., von dort bezogen werden.
Vorschriftsmäßige Angebote sind bis zum Eröff—
tungstage, Samstag, 4 März 1911, Vormittags
81 /3 Uhr, bei der Unterzeichneten einzureichen.
Zuschlagsfrist vorbehalten.
Fürstenhausen, 13. Februar 1011.
Fäüniglsiche Gruhenhbefriehsfasie