Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

Personbeschreibung: Familienname Bayart,
Vorname Josef, Stand und Gewerbe Kaufmann,
anscheinendes Alter 23 Jahre, geboren am 17.
Tezember 1888 zu Commern, Kreis Euskirchen,
letzter Aufenthalt (Wohnung) Commern, jetziger
vermuteter) Aufenthalt unbekannt.
Saarbrücken, den 18. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht. 7.

Aufenthaltsermittelungen.
Es wird um Mitteilung des jetzigen Aufent—⸗
haltsortes des Schaustellers Johann Eiden aus
Saarbrücken, geboren am 29. Dezember 1879
qh MNamer i. W., zu den Akten 6 J. 3/10 er⸗
ucht.
Saarbrücken, den 17. Oktober 1910.
Der Erste Staatsanwalt.
Um Aufenthaltsermittelung der Ehefrau Jo—
hann Peter Hahn, Philippine Eva geb. Suffel,
geboren am 23. Juni 1881 zu Kirn, zuletzt zu
Wehrden wohnhaft gewesen, zu den Akten 7 D.
544/09 wird ersucht.
Völklingen, den 15. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht

Konlkurse.
In dem Konkurse über das Vermögen des
Schreiners und Möbelhändlers Johann Tin—
nes zu Püttlingen, Bez. Trier, soll die Schluß—
verteilung erfolgen. Dazu sind verfügbar 1100
Mk., zu berücksichtigen sind Forderungen zum
Betrage von 6300 Mk. darunter keine bevor—
rechtigten. Das Schlußverzeichnis liegt auf der
Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts zu
Völklingen auf.
Sulzbach, den 20. Ottober 1810.
Der Konkursverwalter.
—A

In dem Konkursverfahren über den Nach—
laß des verstorbenen Kaufmannes Adolf Ssch ä—
fer in Saarlouis, Inhabers der Firma Adolf
Schäfer in Saarlouis, ist zur Abnahme der
Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung
von Einwendungen gegen das Schlußverzeich—
nis der bei der Verteilung zu berüchsichtigen—
den Forderungen und zur Beschlußfassung der
Gläubiger über die nicht verwertbaren Ver—
mögensstücke der Schlußtermin auf
den 12. November 1910, vormittags 10 Uhr,
vor dem Königlichen Amtsgerichte hierselbst,
Zimmer Nr. 28, bestimmt.
Saarlouis, den 19. Oktober 1910.
Köenigliches Amtsgericht 9.

Konkursverfahren.
Das Konkursverfahren über das Vermögen
des Eugen Staudinger, Uhrmacher zu
Saarbrücken 2, wird, nachdem der in dem Ver—
gleichstermine vom 9. September 1910 ange—
nommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen
Beschluß vom 12. September 1910 bestätigt ist,
hierdurch aufgehoben.
Saarbrücken, den 20. Otltober 1910.
Königliches Amtsgericht 17.

Ueber das Vermögen des Kaufmanns und
Zigarrenhändlers Wilhelm Meier in Völk—
lingen ist am 22. Oktober 1910, nachmittags
2 Uhr, der Konkurs eröffnet.
Verwalter: Rechtsanwalt Abraham in Völk—
lingen.
Anmeldefrist bis 19. November 1910. Erste
Gläubigerversammlung am 28. November 1910,
vormittags 10 Uhr, und allgemeiner Prüfungs—
termin am 28. November 1910, vormittags 10
Uhr. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis 19.
November 1910.
Völklingen. den 22. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.

— 225 —
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die
n St. Johann (Saar) belegenen, im Grund—
zuche von St. Johann (Saar), Band 30, Blatt
Nr. 1434, zur Zeit der Eintragung des Ver—
teigerungsvermerkes auf den Namen des Kauf—
nannes Emil Schont in Forbach eingetragenen
Frundstüde:
Nr. 1, Flur 4 Nr. 172,20, in den untersten
Thomasgärten, Gebäudesteuerrolle Nr. 1272,
Hofraum mit a) Eiskeller, groß 1,13 ar mit 45
Mark Nutzungswert,
Nr. 2, Flur 4 Mr. 215/20, Mainzerstraße
Nr. 49, Gebäudesteuerrolle Nr. 1271, Hofraum
mit b) Knechtewohnung im Hofe, groß 2,03 ar mit
75 Mk. Nutzungswert,
Nr. 3, Flur 4 Nr. 189/20, Mainzerstraße Nr.
49, Gebäudesteuerrolle Nr. 1271, Hofraum mit
e) Stall mit 765 Mk. Nutzungswert, g) Wohn—
haus mit 2550 Mk. Nutzungswert, Größe 4.47
ar,
Nr. 4. Flur 4 Nr. 194,20, Mainzerstraße
Nr. 49, Gebäudesteuerrolle Nr. 1271, Hofraum
mit t) Abortanlage, groß 2,51 ar mit 12 Mar!
Nutzungswert,
am 13. Dezember 1910, vormittags 11 Uhr,
durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts—
stelle, Zimmer Nr. 16, versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Oktober
1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus
dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im
Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab—
zjabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläu—
ziger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfall⸗
ie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht be—
ücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungs—
ꝛrlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen
Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen—
tehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der
Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einst—
weilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen,
vidrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an
die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.
Saarbrücken, den 15. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht 10.
Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft,
die in Ansehung der in St. Arnual belegenen, im
Frundbuche von St. Arnual, Blatt 549, zur
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermer—
kes auf den Namen des Maurers Christian Mül—
ler und dessen Ehefrau Sofie geborene Köhl zu
St. Arnual eingetragenen Grundstücke, näm—
lich:
l. Flur 2 Nr. 199,81, Winkstraße 3, Geb.⸗
Rolle Nr. 288, a) Wohnhaus mit Hofraum
und Hausgarten, groß 3.27 ar mit 90 Marf
Nutzungswert,
2. Flur 9 Nr. 158, auf den Wackenberg, Acker,
groß 12,48 ar mit 0,25 Taler Reinertrag,
3. Flur 12 Nr. 100, am Schlüssel, Acker, groß
8,04 ar mit 1,26 Taler Reinertrag,
1. Flur 12 Nr. 18, am Wiesemsteinerloch, Acker
groß 11,62 ar mit 1,82 Taler Reinertrag,
5. Flur 2 Nr. 172/83, in der Acht, groß 3,17
ar mit 0,50 Taler Reinertrag,
6. Flur 9 Nr. 159, auf dem Wackenberg, Acker
groß 11,42 ar mit 0,22 Taler Reinertrag,
zesteht, sollen diese Grundstücke
am 17. Dezember 1910, vormittags 10 Uhr,
zurch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts
telle Zimmer Nr. 12, versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 8. Oktober
1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus
dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im
Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab—
zabe von Geboten anzumelden und, wenn der Antrag—
teller widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls
ie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht be—
rücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungs—
zrlöses den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen—
tebendes Recht hahen. werden aufgefordert. vor dver

Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einst—
weilige Einstellung, des Verfahrens herbeizuführen,
widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an
die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.
Saarbrücken, den 11. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht 11.

Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das
in Guichenbach belegene, im Grundbuche von
Buichenbach, in Artikel Nr. 752, zur Zeit der
Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den
Namen des Mohr Jakob, Bergmann, und Anna
geb. Weiß zu Pflugscheidt eingetragene Grund—
stück:
Flur 8 Nr. 270/38, Kurzstraße Nr. 2, Geb.⸗
Rolle 607, a) Wohnhaus mit Stall, Hofraum
und Hausgarten, groß 3,26 ar mit 80 Marf
Nutzungswert.
am 15. Dezember 1910, nachmittags 4 Uhr,
zurch das unterzeichnete Gericht zu Pflugscheidt
in der Wirtschaft von Michel Groß versteigert
werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Feb—
ruar 1910 in das Grundbuch eingetragen.
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus
dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im
Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab—
gabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläu—
diger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls
sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht be—
rücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungs—
erlöses dem Anspruche des Gläubigers und den ührigen
Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen—
stehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der
Erteilung des Zuschlags die Aufhebung öder einst—
weilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen,
widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an
die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.
Saarbrücken, den 17. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.

Güterrechtsregistersachen.
Die Eheleute Heinrich Rosenfelder,
Bäcker zu Brebach, und Maria geb. Wagner
haben durch Ehevertrag vom 28. Februar 1910
Hütertrennung vereinbart. G.R. Seite 1842.
Saarbrücken, den 7. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht 17.

Im hiesigen Güterrechtsregister ist am 30.
September 1910 für die Ehe von Bergmann
Franz König-Christ und Katharina geb.
Lhrist in Großrosseln eingetragen worden: Das
Recht der Frau, innerhalb ihres häuslichen
Wirkungskreises die Geschäfte ihres Mannes zu
hesorgen und ihn zu vertreten ist ausgeschlossen.
Völklingen. den 30. September 1910.
Könialiches Amtsgericht.

Im hiesigen Güterrechtsregister ist am 6. Ol⸗
sober 1910 für die Ehe von Wirt Peter Et—
telbrück und Katharina geb. Trenz in Völk—
ingen eingetragen worden: Durch Ehevertrag
vom 3. Oktober 1910 ist die Verwaltung und
Nutznießung des Ehemannes am eingebrachten
Frauenvermögens mit der Wirkung ausgeschlos—
en, daß nunmehr vollständige Gütertremung
zerrscht.
Völklingen, den 6. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.

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