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Bekanntmachungen anderer Behörden.
In der nächsten Zeit werden folgende Akten und Register
des früheren Hypothekenamts zu St. Johann-⸗Saarbrücken
vernichtet:
die Transscriptionsregister für Aufnahme richterlicher
Beschlagnahmeverfügungen in Subhastationssachen.
die Hinterlegungsregister,
Inscriptionsgesuche, Löschungẽconsense, Urkunden über
Domizilveränderungen, Prioritätseinräumungen und
alle sonstigen Beläge,
zu 1 bis 8 bis Ende 1865;
die Repertorien und alphabetischen Tabellen der
Schuldner, welche durch Anlegung neuer Revertorien
entbehrlich geworden sind,
5. die aiphabetischen Tabellen der Hypothekengläubiger,
6. die Anmelde-⸗ und Abfertigungsregister bis 31. März
1874,
7. die Salarienregister bis 31. Dezember 1884,
3. alle Register und Schriftstücke, welche aus der Zeit
vor Erlaß des Gesetzes vom 11. Brumaire VII her⸗
rühren.
Alle Personen, welche an der längeren Aufbewahrung
der Akten und Register ein Interesse haben, werden aufge—
fordert, dasselbe bis 30. April 1904 hier anzumelden und
glaubhaft zu machen.
Saarbrücken, den 19. März 1904.
Königliches Amtsgericht 1.
Bekanntmachung.
Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen
Telegraphenlinie an der Gemeindestraße zwischen Holz und
Wahlschied liegt bei dem Postamt in Heusweiler aus.
Trier, den 6. April 1904.
Kaiserliche Ober-Postdirektion.
Klihm.
Einrichtung einer Postagentur in Jägersfreude (Kreis Saarbrücken).
Am 1. April wird in dem bisher zum Landbestellbezirk
des Postamts in St. Johann (Saar) gehörigen Orte Jägersfreude
(Kreis Saarbrücken) eine Postagentur in Wirksamkeit
treten, deren Bestellbezirk außer dem Postorte die Wohnstätte
„Hinterer Johannisbüsch“ umfassen wird.
Die Dienststunden der Postagentur für den Verkehr mit
dem Publikum sind wie folgt festgesetzt:
a. an Werktagen:
von 8 bis 12 Uhr vorm.,
„ 3 6„nachm.
d. an Sonn⸗ und gesetzlichen Feiertagen:
von 8 bis 9 Uhr vorm.,
„ 12 „ 1, nachm.
Trier, den 23. März 1904.
Kaiserliche Ober-Postdirektion.
Klihm.
Die Einrichtung einer Postagentur in Jägerfreude
Kr. Saarbr.) kommt nicht zum 1. April, sondern erst nach
Eintritt der verfassunggmäßigen Genehmigung des Reichs—
haushalts-Etats für 1904 zur Ausführung.
Der Zeitpunkt der Eröffnung wird später mitgeteilt
werden.
Trier, den 25. März 1904.
Kaiserliche Ober-Postdirektion.
Klihm.
Bekanntmachung.
Die Schweineseuche unter den Schweinebeständen des
Ackerers Peter Duchene sowie des Fuhrmanns Willhms zu
Clarenthal ist erloschen. Die angeordneten Sperrmaßregeln
sind daher wieder aufgehoben worden.
Gersweiler, den 80. März 1904.
Der Bürgermeister,
A. Muͤller.
Bekanntmachung.
Die Schweineseuche in dem Gehöfte des pens. Berg—
manns Andreas Mathieu zu Clarenthal ist erloschen; die
angeordneten Schutzmaßregeln sind daher wieder aufgehoben
worden.
Gersweiler, den 30. März 1904.
Der Bürgermeister,
A. Müller.
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär-⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mitteilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vakanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckht werden kaun. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Juli 1904, St. Johann (Saar), Bürger—
meisteramt, 8) Pförtner im Rathaus, 4) Schreibfertigkeit,
Fähigkeit zum Aktenheften, Vorlage eines amtsärzlichen
Gesundheitsattestes; Bewerber dürfen das 35. Lebensjahr
nicht überschritten haben, 5) 6 Monate, 6) während der
Probezeit 4wöchige Hündigung, nach endgültiger Uebernahme
qauf Imonatige Kündigung, 7) —, 8) 900 Mk. Anfangsgehalt
und freie Dienstwohnung und freie Dienstkleidung,
9) das Gehalt steigt von 2 zu 2 Jahren um 100 Mk. bis
zum Höchstbetrage von 1500 Mk., 10) die Stelle ist nicht
pensionsberechtigt.
2. 2) 1. April 1904, wird bei der Einberufung be—⸗
stimmt, Kaiserl. Oberpostdirektion Cöln, 8) Landbriefträger,
4) Vlementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit, 5) 6
Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 700 Mk.
Gehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß, und unter
Umständen Teuerungszulage, 9) das Gehalt steigt bis zu
jährlich 1000 Mk.
3. 2) 1. Juli 1904, wird bei der Einberufung be—
stimmt, Kaiferl. Oberpostdirektion Cöln, 8) Postschaffner, 4)
bis 7) wie bei Ifd. Nr. 11, 8) 900 Mk. Gehalt und der
gesetzliche Wohnungsgeldzuschuüß und unter Umständen
Teuerungszulage, 9 das Gehalt steiqgt bis zu jährlich 13800 Mk.
Saarbrücken, Den 11. April 1904
Der Könialiche Landrat Bötticher