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Bekanntmachungen anderer Behörden.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht,
daß vom 1. April d. Is. ab die Verwaltung des Berg—
reviers Ost-Saarbrücken dem Bergmeister Eichhorst mit
dem Amissitze Saarbrücken übertragen worden ist.
Bonn, den 15 April 1903.
Königliches Oberbergamt.
Spar- und Darlehnskasse für den Kreis Saarbrücken.
Im Monat April 1903 sind an
Einlagen eingezahlt . .. 291020,38 Mk.
Zurückgenommen... 182352,366,
An Darlehen sind ausbezahlt 174 500,00,
Darlehen sind zurückgezahlt. 79515,00 ,
Zinsen sind eingegangen... . 4397,20,
Neue Sparkassenbücher ausgegeben.... 204 Stück.
Der Umsatz betrug... .745723,80 Mk.
Saarbrücken, den 1. Mai 1903.
Der Rendant,
Dettweiler.
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mitteilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vakanz tritt ein: wann? wo?
zei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be⸗
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
3) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
b) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
jaltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
. 2) sofort, Steinfeld (Kreis Schleiden), Königl.
Erziehungsanstalt, 3) Hilfsaufseher, 4) körperliche Gesund—
heit, Rüstigkeit und Gewandheit, mindestens 2jährige aktive
Militärdienstzeit, vollständige Elementarschulbildung 5) —,
6) auf jederzeitigen Wideruf, 7) —, 8) 900 Mk. jährlich,
) vorläufig nicht, 10) es können nur Vewerber katholischer
Konfession berücksichtigt werden, Bewerbungen sind an den
Direktor der Königl. Erziehungsanstalt zu Steinfeld (Kreis
Schleiden) zu richten.
2. 2) 1. Juli 1903, Steinbach, Burgermeisteramt
Eppelborn, 8) Feldhüter und Ortspolizeidiener, 4) Be—
verber muß nüchtern und im stande sein, die Feldhut
ordnungsmäßig auszuüben, 5) —, 6) auf 3 monatige
stündigung, 7) —, 8) 250 Mek. Gehalt jährlich, 9) nein.
10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
3. 2) 1. Mai 19083, Sulzbach, Bürgermeisteramt, 83)
Sekretär, 4) Erfahrenheit in allen Zweigen der Gemeinde—
derwaltung eines Industriebezirks, selbständige Bearbeitung
aller Staats- und Gemeindesteuer- sowie Armensachen, gute
Handsschrift, Gesundheit, Alter nicht über 35 Jahre (bezüg⸗
lich Herabsetzung der Anforderungen sind Schritte eingeleitet
und wird das Resultat demnächst veröffentlicht werden 5)
ß Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 1500 Mk
GBrundgehalt und 240 Mk. Mietsentschädigung bezw. 8300 Mk.
für Verheiratete, 9) ja, durch Alterszulagen von 8 zu 3
Jahren um je 200 Mk. bis 2700 Mk, 10) die Stelle ist
vensionsberechtigt bei Anrechnung der Militärdienstzeit sowie
der im Sitaaltsdienste oder im Dienste eines Deutschen
Zommunalverbandes oder einer anderen öffentlichen
Korporation verbrachten Dienstzeiten; dem Bewerbungs—
gesuche sind beizufügen: selbstgeschriebener Lebenslauf, Zivil⸗
versorgungsschein, Gesundheitsattest und Zeugnisse über die
bisherige Beschäftigung in der Kommunalverwaltung.
4. 2) sofort. wird bei der Einberufung bestimmt,
Königl. Eisenbahndirektion St. Johann-Saarbrücken, 3) 10
Auwärter für den Zugbegleitungsdienst, 4) Bewerber dürfen
das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, müssen körperlich
zesund, rüstig und gewandt sein, namentlich ein ausreichen—
des Hör⸗, Seh⸗, und Farbenunterscheidungsvermögen besitzen;
sie müssen die Gegenstände des Volksunterrichts kennen, ins⸗
besondere in deulschen und lateinischen Buchstaben Gedrucktes
und Geschriebenes lesen, deutsch leserlich schreiben, sowie in
den 4 Grundarten mit ganzen genannten Zahlen rechnen
önnen, 5) 4 oder 6 Monate, je nachdem von der Dienst—
dehörde die Ausbildung zum Bremser oder zum Schassner
angeordnet wird, nach Ablauf der Probezeit muß dement—
sprechend die Prüfung zum Bremser oder zum Schaffner ab—
zelegt werden, 6) nach bestandener Prüfung auf 1 monatige
Kündigung, später nach etwaiger Beförderung vom Schaffner
zum Packmeister und weiter zum Zugführer (vergl. unter 9)
'ann die Anstellung auf Lebenszeit erfolgen, 7) —, 8) zu—
aächst je 900 Mk. diätarische Jahresbesoldung, bei der An—
tellung als etatsmäßiger Bremser oder Schaffaer 900 Mk.
Fahresgehalt und der tarifmäßige Wohnungsgeldzuschuß
jährlich 72 bis 240 Mk.) oder Dienstwohnung, ferner die
»estimmungsmäßigen Fahrstunden und Nachtgelder, 9) das
Jahresgehalt der etatsmäßigen Bremser und Schaffner steigt
bon 900 bis 1200 Mt. bei vorhandener Geeignetheit und
das Bestehen der vorgeschriebenen weiteren Prüfungen vor—
zusgesetzt, kann auch die Beförderung zum Packmeister oder
Zugführer erfolgen; außer dem tarifmäßigen Wohnungsgeld—
zuschuß (jährlich 72 bis 240 Mk. für Packmeister und 216
bis 540 Mk. sür Zugführer), an dessen Stelle eine Dienst—
wohnung treten kann, beziehen die Packmeister 1200 bis
1600 Mk. und die Zugführer 1200 bis 1800 Mk. Jahres—
zehalt sowie die bestimmungsmäßigen Fahr-,Stunden⸗und
Rachtgelder; eine Aenderung der vorstehenden Besoldungs—
sätze nach den jeweilig geltenden Vorschriften bleibt vorbehalten,
10) vor der Annahme ist eine Vorprüfung abzulegen, ia welcher
die Bewerber darzutun haben, daß sie die notwendige all—
gemeine Vorbildung, insbesondere die unter 4 bezeichneten
—A D000
Wohnorte der Bewerber zunächst erreichbaren Eisenbahn—
direkion oder Inspektion, welche den BRewerbern bezeichnet
verden wird; für die Reise dorthin wird freie Fahrt auf. den
unter Königl. Preußischer Verwaltung stehenden Bahnen
und auf den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lokhringen bewilligt;
der Bewerbung sind beizufügen: ein beantworteter Frage—
bogen, ein von einem Bahnarzt der Staatseisenbahnver—
vpaltung oder von einem Staatsmedizinalbeamten ausgestelltes
Zeugnis und die im Fragebogen bezeichneten Ausweise;
Vordrucke zum Fragebogen und zum ärztlichen Zeugnis sind
vom Zentralbureau der Königl. Eisenbahndirektion zu erbitten.
5. 2) 1. August 1903, wird bei der Einbernfung
bestimmt, Kaiserl. Oberpostdirxektion Cöln, 8) Briefträger,
4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit, 5)
6 Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8)
900 Mk. Gehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß
und u. U. Teuerungszulage, 9) ja, bis 1500 Mk.
6. 2) 1. Juli 1903, wird bei der Einberufung be—
stimmt, Kaiserl. Oberpostdirektion Coln, 8) PVostschaffner
4) bis 9) wie bei e Ifd. Nr. 5