Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

⸗

Friedrichstraße 36 sind die Backsteinblattern festgestellt
vorden. Das Gehöft des Bergmanns Michel Holz zu
derrensohr, ist polizeilich gesperrt.
Dudweiler, den 11. November 1903.
Die Polizei⸗Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Petermann.

Bekanntmachung.
Die in den Gehöften von Heinrich Ganther, Eisenbahnichaffner
 zu Herrensohr, Bergstraße 15 und Peter Wolf,
Bergmann zu Herrensohr, Rosenstraße 42 ausgebrochene
Rotlaufseuche ist erloschen. Die Gehöftssperre ist aufgehoben.
Dudweiler, den 12. November 1903.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Petermann.

Bekanntmachung.
Die in dem Gehöfte von Friedrich Eifler, Bergmann
zu Herrensohr, Jägerstraße 24 ausgebrochene Rotlaufseuche
st erloschen. Die Gehöftssperre ist aufgehoben.
Dudweiler, den 12. November 1903.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Petermann.

Bekanntmachung.
Ein von dem Bergmann Matthias Kuhm zu Herrensohr,
Johannesstr. 21, geschlachtetes Schwein war mit der Rotlauf⸗
seuche behaftet und ein dem Bergmann Friedrich Schmeer
u Dudweiler, Alter Stadtweg 53, gehöriges Schwein ist
an Backsteinblattern erkrankt. Das Gehöft ist polizeilich
gesperrt.
Dudweiler, den 16. November 1903.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Petermann.

Bekanntmachung.
An einem Pferde des Ackerers Friedrich Göbel in
Karlsbrunn ist die Räude festgestellt worden. Die vor⸗
geschriebenen Maßnahmen sind getroffen.
Ludweiler, den 7. November 1908.
Der Bürgermeister.

Die Schweineseuche im Gehöft des Gastwirtes Jakob
Klein zu Ueberhofen und die Rotlaufseuche im Gehöft des
Bergmannes Heinrich Heinz zu Guichenbach ist erloschen
und ist die Gehöftssperre aufgehoben worden.
Riegelsberg, den 14. November 1903.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Speicher.

Bekanntmachung.
Nachdem die in dem Gehöfte des Taglöhners Johann
Kreit zu Altenkessel ausgebrochene Schweineseuche erloschen
und die angeordnete Desinfektion des Stalles ꝛc. ausgeführt
ist, wird die Sperre hierdurch wieder aufgehoben.
Püttlingen, den 16. November 1908.
Der Bürgermeister,
Pickard.

Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär-⸗Anwärter.

Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mitteilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vakanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 83) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge.
zaltsabzüge gedeckt werden kaun. 8) Einkommen der Stelle—⸗
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Januar 1904, Köln, Bürgermeisteramt, 8)
hafenwächter, 4) körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6)
auf gegenseitige 3monatige Kündigung, während der Probe—
zeit gegenseitige 4wöchige Küundigung, 7) —, 8) während
der Probezeit 75 Mk. Diäten monatlich, nach Ablauf der
Probezeit 1000 Mk. Anfaugsgehalt, steigend alle 3 Jahre
nit Alterszulagen von 2mal 80 und 5mal 60 Mk. bis zum
döchstbetrage von 1460 Mk. und freie Dienstkleidung, 9)
aein, 10) die Stelle ist mit Ruhegehaltsberechtigung und
Witwen- und Weisenversorgung verbunden und kommt die
Militärdienstzeit bei der Pensionierung nach den desfallsigen
Bestimmungen in Anrechnung; Bewerbungen sind bis 10.
Dezember 1903 einzureichen.
2. 2) in nächster Zeit, Ehrenbreitstein, Bürgermeister⸗
amt, 3) Vollziehungsbeamter, 4) Nüchternheit und körperliche
Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 6 monatige Kündigung, nach
12 jähriger Dienstzeit in der Bürgermeisterei auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 Mek. 9 steigend alle 3 Jahre um 100 bis
1500 Mk. 10) die Stelle ist pensionsberechtigt, bei der
Pensionierung wird die Militärdienstzeit angerechnet.

Saarbrücken, den 283. November 1903.
Der Königliche Landrat.
J. V.: Dr. von Brandt, Regierunas-Assessor.

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Redaktion des nicht-amtlichen Teils, Druck und Verlag von Gebrüder Sofer in Saarbrücken.
            
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