Bekanntmachungen anderer Behörden.
Auf Grund des 8 5 des Regulativs zur Ordnung des
Beschäftsganges und des Verfahrens bei den Bazirksaus—
chüssen vom 28. Februar 1884 wird hiermit zur öffentlichen
Kenntnis gebracht, daß die Ferien des Bezirksausschusses am
21. Juli d. Is. beginnen und bis zum 1. September d. Is.
dauern werden.
Während der Ferien werden Sitzungen zur mündlichen
Verhandlung nur in schleunigen Sachen abgehalten.
Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen bleiben die Ferien
ohne Einfluß.
Trier, den 2. Juli 1903.
Der Vorsitzende des Bezirks-Ausschusses
J. V.: Hoppe.
Bei einem verendeten und bei einem erkrankten Schwein
»es Bergmanns Fritz Gerstner zu Sulzbach, Lieber⸗—
jallshaus Nr. 9, ist Schweineseuche amtlich festgestellt
vorden. Stallsperre ist verhängt.
Sulzbach, den 4. Juli 1903.
Der
Bürgermeister.
Wohftt.
Die unter dem Schweinebestande des Unternehmers
Karl Karmann von hier ausgebrochene Schweinerotlauf⸗-euche
ist erloschen und ist die Stallsperre aufgehoben.
Kleinblittersdorf, den 8. Juli 1903.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Weber.
Personal-Chronik.
Der Geheime Regierungs- und vortragende Rat im
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten,
Brümmer zu Berlin, ist zum Präsidenten der General—
ommission fuͤr die Rheinprovinz und die Hohenzollern'schen
Lande zu Düsseldorf ernannt worden.
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mitteilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vakanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Aunstellung vorangehenden Probezeit.
3) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
b) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1.Oktober 1908, Baasem, Bürgermeisteramt
Schmidtheim (Eifel), 3) Gemeindeförster, 4) geeignete Be—
verber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse und des
Forstversorgungsscheins bis zum 15. August 1903 bei dem
Bürgermeister melden; die im Militärdienste, Reichs- und
Staatsdienste oder im Dienste eines deutschen Kommunal-—
derbandes verbrachte Dienstzeit wird angerechnet; die Be—
verbungen der Forstversorgunasberechtiaten und Reservejäger
der Klasse A können nur dann Berücksichtigung finden, wenn
ihnen die Erklärung beiliegt, daß Bewerber gemäß 8 30
der Bestimmungen vom 1. Oktober 1897 durch die Anstellung
ihre Forstversorgungsansprüche als erledigt betrachten, 5) —,
3) —, 7) —, 8) Anfangsgehalt 1000 Mk. und Miets⸗
entschädigung 150 Mk. und das bestimmungsmäßige Frei—
drennholz im ruhegehaltsfähigen Werte von 60 Mk., 9)
steigt um 100 Mk. nach 3 Jahren, um 50 Mk. nach je
weiteren 3 Jahren bis zum Höchstbetrage von 1500 Mk.
2. 2) —, Holzerath, Bürgermeisteramt in Wilzenburg
Landkr. Trier), 3) Gemeindeförster, Bewerbungen von
Forstversorgungsberechtigten und Reservejägern der Klasse A.
önnen nur insoweit berücksichtigt werden, als ihnen die
chriftliche Erklärung beiliegt, daß Bewerber gemäß 8 30
»er Bestimmungen vom 1. Oktober 1897 durch die Anstellung
auf der Gemeindeförsterstelle ihre Forstversorgungsansprüche
als erfüllt betrachten; Ansftellungsberechtigte wollen ihre
Bewerbungen unter Beifügung des Forstversorgungsscheins
und der Zeugnisse bis spätestens 15. August 1903 an den
Bürgermeister einreichen, 5) —, 6) —, 7) —, 8) das
ruhegehaltsfähige Einkommen besteht in einem Aufangsgehalt
von 1100 Mk., in freier Dienstwohnung im anrechnungs—
ähigen Werte von 250 Mk. und in dem üblichen Frei—
zrennholz im anrechnungsfähigen Werte von 150 Mk, 9)
teiagt vom Tage der probeweisen Anstellung an, nach
3 Jahren um 100 Mk. und dann alle 3 Jahre um 50 Mk
bis zum Höchstbetrage von 1500 M.
3. 2) sofort, Koblenz, Königl. Landgericht, 3) 2 Kanzlei—
gehülfen, 4) aute, deutliche Schrift, richtiges Abschreiben
chwer lesbarer Schriften, 5) —, 6) auf 1monatige
sündigung. 7) —, 8) je etwa 80 Me. Schreiblohn monat⸗
ich, 9) nach S5 jähriger Beschäftigung Gewährung eines
nonatlichen Mindesteinkommens, 10) die Bewerbungen sind
in den Herrn Landgerichtspräsidenten in Koblenz zu richten.
4. 2) 1. September 1903, Neuweiler (Oberförsterei
Buchsweiler), Bezirkepräsident Straßburg, 3) Gemeinde⸗
zörster 4) Bewerbungen siad binnen 8 Wochen an den
Bezirkspräsidenten einzureichen; forstoersorgungsberechtigte
Anwärter haben den Forstoersorgungsschein und die seit
Erteilung desselben erlangten Dienst- und Führungszeugnisse,
velche den ganzen seit dem verflossenen Zeitraum in un—⸗
interbrochener Reihenfolge belegen müssen, beizufügen;
andere Bewerber haben in gleicher Weise ihre bisherigen
Dienst⸗ und Führungszeuanisse vorzulegen; die Austellung
ist eine jederzeit widerrufliche, jedoch mit Pensionsberechtigung;
ꝛs wird dies unter Bezugnahme auf 8 29 und 1. des
Regulativs über die Anstellung ꝛc für die unteren Stellen
des Forstdienstes vom 1. Oktober 1897 hiermit bekannt
jegeben, 5) —, 6) —, 7) —, 8) Jahresgehalt 1020 Mk.
uind Dienstland und Deputatholz im Taxwerte von zirka
100 Mk, 9) —.
5. 2) sofort, Saarbrücken, Königl. Gefängnis, 8)
Schreiber, 4) orthographisch richtige und gefällige Hand—
schrift, sowie flottes Rechnen, Zuverlässigkeit, Nüchternheit,
Alter nicht unter 25 Jahre, 5) —, 6) auf Kündigung,
7) —, 8) 75 Mk. monatlich, 9 ja, 10) Bewerbungen sind
an den Gefängnisvorsteher in Saarbrücken zu richten.
6. 2) 1. August 1903, Saarbrücken, Könial. Gefängnis,
3) Hilfsaufseher, 4) Elementarschulbildung, vollstäadige
Gesundheit, körperliche Rüstigkeit und Gewandtheit, ein
Lebensalter von nicht weniger als 25 und nicht über
35 Jahren und mindestens 2jährige Militärdienstzeit,
3y — 6) vorläufig auf Kündigung, 7) — 8 90 Mk