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8) auf 6 wöchige Kündigung, 7) —, 8) 700 Mt. jährlich neben
freier Wohnung, Feuerungs⸗ und Beleuchtungsdeputaten oder
entsprechender Geldvergütung, 9) steigt bis zu 1100 Me.
ährlich nach dem Dienstalter, 10) Bewerbungen sind an die
Jutendantur VIII. Armeekorps zu Koblenz zu richten; Reisen
zur ärztlichen Untersuchung auf Gesundheit und Rüstigkeit,
ferner die Reise zum Anstellungsorte und im Entlassungs-—
jalle von da zurück hat Bewerber auf eigene Kosten zu
machen.
„. 2) sofort, Elsenborn, Königl. Garnisonverwaltung,
3) Kasernenwärter (Bahnwärter), 4) Besitz des Zivil—
versorgungsscheins, Gesundheit, körperliche Rüstigkeit, geordnete
Lebensverhältnisse, Schuldenfreiheit, Nüchternheit, Vorlegung
der Militärpapiere, Führungszeugnisse und sonstiger Ausweise
über Lebens- und Vienstverhältnisse auch für die Zeit seit
dem Ausscheiden aus dem Heeresdienste bis zum Tage der
Bewerbung; die Stelle bedingt eine gewandte, bei der
Staatsbahn im Rottenführer- bezw. Bahnwärterdienste aus⸗
gebildete Persönlichkeit, welche imstande ist, die Ueberwachung
und Unterhaltung des Bahnkörpers der Militärbahn Elsen—
horn — Sourbrod zu übernehmen; das Heben, Richten und
Unterstopfen der Geleise, das Einziehen von neuen Schienen,
Schwellen, Laschen und Schrauben, welches behufs Ver—
neidunq von Unglücksfällen auf das sorgfältigste ausgeführt
verden muß, erfordert eine mit dem Bahnunterhaltungsbau
gründlich vertraute Persönlichkeit, 5) bis 10) wie bei Ifd.
Nr. 2.
1. 2) 1. Oktober 1903, Kastellaun, Bürgermeisteramt,
3) Bureau- und Gemeindediener, Laternenanzünder, 4)
solide und zuverlässig, vicht über 36 Jahre alt, 53) 6 Monate,
3) in widerruflicher Weise, 7) —, 8) 600 Mk. Gehalt
jaͤhrlich, 9) nein, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt;
Meldung bis 10. August 1903 unter Beifügang von Führungszeugnissen
und des Lebenslaufs.
5. 9) 1. Juli 1903, Koblenz, Königl. Gefängnis, 8)
HGefangenaufseher, 4) vollständige Gesundheit, körperliche
Rüstigleit und Gewandtheit, Lebensalter von nicht unter
25 und nicht über 35 Jahren, mindestens 2jährige aktive
Dienstzeit, gute Volksschulbildung, 5) 6 Monate, 6) auf
Zmongatige Kundigung, event. nach 8jähriger tadelloser
Führung auf Lebenszeit, 7) —, 8) 900 Mt. Gehalt und
210 Pik. Mietsentschädigusg und 100 bis 200 Me. Stellen—
ulage, 9) das Gehalt steigt bis 15000 Mi., 10) Meldungen
ind an den Gefängnisvorseher in Koblenz unter Beifügung
des Zivilversorgungsscheins resp. beglaudigter Abschrift des⸗
elben, sonstiger Militärpapiere, Gesundheitsattest und eines
elbstgeschrieberen Lebenslaufs einzureichen.
5. 2) sofort, Kobleuz, Königl Rheinstrombauverwaltung,
3) Schiffbrückenwärter, 4) Kenntnis der Gegenstände des
cTlementarunterrichts, insbesondere Lesen, Schreiben und
Rechnen, Kenntnis des Schiffergewerbes, 5) 6 Monate, 6)
ruf Kündigung, 7) —, 8) 900 Mt. und 180 Mk. Wohnungs⸗
Jeldzuschuß, 9) das Gehalt steigt in 21 Jahren bis zum
Zöchstbetrage von 1000 Mk., 10) der Bewerber muß von
räftiger Gesundheit sein.
7. 5) sofort, Reuwied, Polizeiverwaltung, 8) Flur⸗
züter und Hilfspolizeidiener, 4) körperliche Rüstiglkeit, Energie
uind Nüchternheit, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —,
3) 900 Mt. pro Jahr, 9) ja, das Einkommen steigt bis
1200 Mk. 10) die Stelle ist pensionsberechtigt, die Militär⸗
dienstzeit wird bei der Pensionierung angerechnet.
8. 2) sofort, Vorst, Bürgermeisteramt, 8) Nachtwächter
and Flurhüter, 4) Alter nicht über 35 Jahre, gesunde
kräftige Statur und Fähigkeit zur Anfertigung von Anzeigen
und kleineren Schriftsätzen, 5) 6 Monate, 6) auf Kündiqung,
7) —, 8) 500 Met. jährlich, 9) nein, 10) die Stelle ist
nicht pensionsberechtigt.
9. 2) 1. Juli und 1. Oktober 1903, wird bei der
Einberufung bestimmt, Kaiserl. Oberpostdireltion Köln, 3)
je 1 Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und körperliche
Rüstigkeit, 5) 6 Monnte, 6) auf Zmonatige Kündigung,
7) — 8) je 900 Mk Gehalt und der gesetzliche Wohnungs—
geldzuschuüß und u. U. Teuerungszulage, 9) das Gehalt
steigt bis zu jährlich 1600 Mk.
Saarbrücken, den 6. Juli 1903.
Der Königliche Landrat, von Fidler.
effentucher Anzeiger.
Fohlen-⸗Markt Fraulautern.
Am 12. August dis. Is. wird hierfselbst zum ersten Mor
der auf drei Jahre bewilliate
Joblen-Markt
zbgehalten. Zur Prämiierung der besten Fohlen sind von der Ge—
neinde, dem Kreise und der Lokalabteilung Saarlouis zusammen
1009 Mark zur Verfügung gestellt.
Weitere Gelder zur Prämiierung sind beantragt.
Die Pferdezüchter und -Händler werden zu zahlreichem Besum
des Marktes hierdurch eingeladen.
Fraulautern, den 16. Juni 1903.
Das RBürgermeisterAmt.
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den Herren Bürgermeistern und Orts-Vorstehern
zur gest. Beahtung:
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Nabrungsmittel-Koutrolle in den Gemeindet,
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Redatnion des nicht-amtlichen Teils, Druck und Verlaa von Gebrüder Sefer in Saarbrücken.