Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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Kreis—

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Montag den 17. April

1568.

Bekanntmachungen der Zentral-Behörden.

Bekanntmachungen des Königlichen Regierungs
Präsidenten.

Vom 1. April ab wird innerhalb des Reichspostgebiets
für den Umtausch amtlich ausgegebener Formulare zu Karten—
hriefen, Postkarten und Postanweisungen mit Werthstempel,
die in deun Händen des Pablikums unbrauchbar geworden
sind, eine Gebühr von 1 Pfg. für jedes Stück erhoben.
Berlin W. 66, den 19. Mörz 1902.
Der Staatssekretär des Reichs-Postamts.
Kraetke.

Der Herr Ober⸗Präsident der Rheinprovinz hat durch
Erlatz vom 15. d. Mis. — J.Nr. 4961 — die Frist zu
Abhaltung der dem Vorstand des katholischen Schwestern⸗
hauses Si. Elisabethenstift in Kreuznach am 27. März v.
Is. — 5613 — zu Gunsten der Anstalt bewilligten Haus—
follekte bei den katholischen Vewohnern der Rheinprovinz
Amtsbl. 1901 Nr. 20 S. 204) bis Ende Juni d. Is
perlöngert.
Trier, den 25. März 1902.
Der Regierungs-Präsident.
J. V.: Spring.

Bekanntmachungen der Vrovinzial-Behörden.

Polizei⸗Ver ordnung,
betreffend Abänderung der Polizei-Verordnung über den Verkehr
mit Kraftfahrzeugen vom 1. Juli 1901
Auf Grund der 88 137 und 189 des Gesettzes über
zie allgemeine Landesverwaltuug vom 30. Juli 1883 (G.⸗
S5. S. 195) und gemäß der 88 6, 12 und 15 des Gesetzes
über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1850 (GeS. S.
265) wird unter Zustinimung des Provinzialraths für den
Umfaang der Rheinprovinz Folgendes verordnet:
Die 88 9 und 18 Absatz lder Polizei-Verordnung vom
l. Juli 1901 erhalten folgende Fassung:
89

Der Herr Ober⸗Präsident hat dem Kirchenvorstande
der katholischen Pfarrgemeinde Marpingen im Kreise St
Wendel durch Erlaß vom 28. Dezember v. Is. die Erlaubniß
ertheilt, behufs Aufbringung der Mittel zum Neupvau einer
Kirche daselbst eine Hauskollekte bei den katholischen Bewohnern
des Regierungsbezirks Trier in dem Zeitraum bis zum
—
abhalten zu lassen.
Mit der Einsammlung der Beträge sind beauftrad
worden:

„Jedes Kraftfahrzeug, mit welchem innerhalb der
Rheinprovinz öffentliche Wege befahren werden, muß
mit einem polizeilichen Kennzeichen versehen sein,
welches aus einer Bezeichnung des Landespolizeibe⸗
zirks Berlin oder der Provinz, in welcher das Fahr⸗
eug polizeilich registrirt ist, und einer Erkennungs—
nummer besteht.

1. Theodor Schmitt, Pfarrer zu Marpingen,
2. Peter Schnur, Ackerer zu Marpingen
3. Michel Hoffmann, pens. Bergmann,
Michel Leist,
Anton Dewes,
Jakob Scheib,
Johann Dewes,
Jakob Kunz,
o. Peter Bohlingen
10. Nikolaus Leist,
11. Peter Klos,
12. Alban Gard,
13. Eduard Thome,
14. Peter Finkler,
Trier, den 15. Februar 1902.
Der Regierungs⸗Präsident.
J. V.: von Hagen.

8 13 Absatz 1.
Das Kennzeichen (8 9) ist auf der Rücksrite des
Fahrzeugs nach außen hin an leicht sichtbarer Stelle,
owie in deutlich lesbarer Schrift anzubringen und
vährend der Dunkelheit zu beleuchten.“
Diese Polizeiverordnung tritt am 1. Juli 1902 in
Kraft.
Coblenz, den 6. Februar 1902.
Der Ober-Präsident der Rheinvrovinz.
gez.: Nasse.
            
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