sönigl. Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau zu Geisenheima. Rh.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß im
nächsten Frühjahre und Herbst folgende Kurse an unserer
Anftalt abgehalten werden und zwar:
. Weinbaukursus vom 16. Januar (Vorm. 9 Uhr)
his 6. Februar. Das Honorar beträgt 20 Mk., Nicht⸗
preußen zahlen ein solches von 30 Mk., Winzer sind
—XX
Obstbaukursus für Geistliche, Lehrer, Gartenbesitzer
und Landwirthe vom 27. Februar bis 22. März.
Nachkursus vom 18. bis 22. August. Das Honorar
für beide Kurle beträgt 20 Mk., für Nichtpreußen
'auch Lehrer) 30 Mk. Lehrer aus Preußen nehmen
anentgeltlich Theil.
Baumwärterkursus vom 27. Februar (Vorm.
1/38 Uhr) bis 22. März. Nachkursus vom 18. bis
22. August. Lehrhonorar wird von preußischen Unter—
thanen nicht erhoben, von Nichtpreußen dagegen ein
solches von 10 Mk für beide Kurse.
Anmeldungen zu den Kursen sind bis spätestens 8 Tage
vor Beginn derselben an die Direktion der Anstalt zu richten,
nach diesem Termine einlaufende Meldungen können nicht
mehr berücksichtigt werden. Wohnung besorgt auf Wunsch
der Anstaltsdiener.
Geisenheim, den 4. Dezember 1901.
Der Direktor.
Goethe, Kgl. Landes Oekonomierath.
3.
Die diesjährige Vorführung der Hengste des Land—
gestüts findet am Mittwoch den 22. Januar 1902
Mittags 12 Uhr statt.
Hiervon werden die Pferdebesitzer in Kenntniß gesetzt.
Wickrath, den 283. Dezember 1901.
sönigliches Rheinisches Landgestüt.
Der Gestütdirektor: von Engel.
Personal-Chronik.
Ernannt ist der Gerichtsassessor Linz zu Rerwden zum
Amtsrichter in Völklingen.
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär-⸗Anwärter
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
4) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann.? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
hältsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle
8) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Februar 1902, Linnig, Königl.katholisches Schul⸗
lehrer-Seminar, 3) Seminardiener, 4) Reinigung und Heizung
der Anstaltsräume, Reinigung des Schulhofes, Besorgung der
dienstlichen Aufträge des Direktors und des Kassenführers,
5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —, 8) 900 Mk. Gehalt
und freie Dienstwohnung, 9 ja, bis 1200 Mk., 10) Meldungen
denen auch der Lebenslauf beizufügen ist, sind an das Königl.
Provinzial-Schulkollegium in Koblenz zu richten.
2. 2) sofort, Trier, Königl. Gefängniß, 3) Aufseher,
4) vollständige Gesundheit, körperliche Rüstigkeit und Ge—
wandtheit, ein Lebensalter von nicht unter 25 And nichl
üher 35 Jahren, eine mindestens 2jährige aktive Militär—
dienstzeit und gute Volksschulbildung, 5) 6 Monate, 6) vor—
läufig auf Zmonatige Kündigung, später auf Lebenszeit, 7)
—, 8) 900 Mk. Gehalt und 180 Mk. Miethsentschädigung,
event. auch eine widerrufliche Stellenzulage bis zur Höhe
von 200 Mk., 9) ja, bis 1500 Mk, neben der Mieths—
entschädigung, 10) Gesuche sind unter Einreichung eines
selbstgeschriebenen Lebenslaufs, der Militärpapiere, des Zivil—
versorgungsscheins und eines ärztlichen Attestes über der
gegenwärtigen Gesundheitszustand an die Direltion des Königl
Gefängnisses zu Trier zu richten. J
3. 2) 1, April 1902, wird bei der Einberufung be—
stimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Köln, 8) 3 Postschaffner,
4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit, 5) 6
Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) je 900
Mk. Gehalt jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß,
und unter Umständen Theuerungszulage, 9) ja, bis je
1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl
Ober-Postdirektion in Köln KKhein) zu richten.
4. 2) 1. März 1902, wird bei der Einbernfüng be—
stimmt, Kaiserl. Ober⸗Postdirektion Trier, 3. Landbriefträger
¶) körperliche Gewandtheit, Rüstigkeit, Eleicũtarschulkenntnisse.
5) 6 Monate, 6) auf 3monatige⸗Kuündigung, 7) — 8
700 Mek. Gehalt und der gesetzuͤche Wohnungsgeldzuschuß
9) ja, bis 1000 Mk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl
Ober-Postdirektion in Trier zu richten.
Saarbrücken, den 6. Januar 1902.
Der Königliche Landrath, von Fidler.
Deffentlicher Anzeiger.
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Saarbrücken werden darauf auf— Großbrauerei
merksam gemacht, das die Herren sucht für das Saargebiet
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Nheor enat Anzunber 1901. stets vorrätig bei
r Direktor
der Landesbank der Aeinprovinz Gebr. EHofor —
Ta465. Saarbrücken.
Redaktion des nicht-amtlichen Theils, Druck und Verlaq von Gebrüder Soferin Saarbrucken.