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Finbringen des Brennmaterials in das Magazin inkl. Zer—
kleinern, Betriebsutensilien-Verwaltung, Inventarführung,
Kontrollierung eingestellten Viehes, Untersuchung eingebrachten
Fleisches und der Fleischwaaren, Erhebung, Buchung und
Ablieferung der Gebühren an die Stadtkasse, Bedienung und
Instandhaltung des Gasmotors und der Hackmaschine;
sonstige Obliegenheiten nach den näheren Bestimmungen der
Dienstanweisung, 5) 3 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —,
3) 600 Mk. jährlich in Geld, sodann in natura freie Dienstwohnung
nebst Heizungsmaterial und einem Stück Garten—
land, sowie den dafür erforderlichen Dünger, zusammen im
GBeldwerthe von 250 Mtk., ferner Nebeneinkommen aus der
Bedienung der Hackmaschine circa 200 Mk., 9) nein, 10)
die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
5. 2) 15. Oktober 1902, Kelberg, Bürgermeisteramt,
3) Polizeidiener, 4) körperliche Rüstigkeit, einige Schreib—
gewandtheit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit 7) —, 8) An⸗
fangsgehalt 900 Mk., steigend von 83 zu 8 Jahren um je
100 Mk. bis zu 1200 Mk. und jährlich 90 Me. Kleidergeld,
9) Uebertragung der Geschäfte des Vollziehungsbeamten (circa
120 Mk.)) in Ausficht genommen, 10) die Stelle ist penfions⸗
berechtigt und wird bei einer Penfionierung die zurückgelegt⸗
Militärdienstzeit als pensfionsfähige Dienstzeit angerechnet.
6. 2) 1. September 1902, Mülheim (Rhein), Polizei⸗
Verwaltung, 3) Schutzmann, 4) kräftige Körperbeschaffenheit,
gründliche Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen, un⸗
bescholtener Lebenswandel, 5) 6 Monate, 6) während der
Probezeit auf 9 wöchige Kündigung, nach erfolgter Anstellung
iuf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 90 Mk. Gehalt und
7,50 Mk. Kleidergeld monatlich, 9) ja, nach erfolgter An—
sttellung beträgt das Anfangsgehalt 1200 Mk. jährlich; es
steigt in Zeitabschnitten von 3 zu 3 Jahren um je 100 Mk.
bis zum Höchstbetrag von 1800 Mk.; daneben wird ein
leidergeld von 90 Mk. gewährt; Regenmantel, Achselklappen,
sKoppel, Säbel, Helm und Portepee werden unentgeltlich leih⸗
weise geliefert, 10) die Stelle ist pensiönsberechtigt, bei der
Pensionierung wird die Militärdienstzeit in Anrechnung ge—
hracht; die hiesigen Schutzleute sind gegen Unfall versichert;
den Bewerbungsgesuchen sind die Militärpapiere, beglaubigte
Abschriften von Zeugnissen und ein selbstverfaßter und selbst—
geschriebener Lebenslauf beizufügen.
7. 2) sofort, Mülheim (Rhein), Ober⸗Bürgermeisteramt,
3) Pförtner am städtischen Schlachthofe, 4) kräftige Körper⸗
zeschaffenheit, Keuntniß im Lesen, Schreiben und Rechnen,
unbescholtener Lebenswandel, 5) 6 Monate, 6) auf 3monatige
Kündigung mittels Dienstvertrags, 7) —, 8) 1000 Mk.
Gehalf jährlich, außerdem ein Kleidergeld von 90 Mk. jähr⸗
lich, sowie freie Wohnung, freies Licht, Wasser und freier
Brand, 9) ja, nach erfolgter Anstellung steigt das Gehalt
der Stelle von 83 zu 3 Jahren um je 75 Mk. bis zum
Hochstbetrage von 1450 Mk., 10) die Stelle ist pensions⸗
herechtigt, die Militärdienstzeit wird bei etwaiger Pensionierung
in Anrechnung gebracht, Wittwen⸗ und Waisenversorqung
nach Ortsstatut.
8. 2) demnächst, Schmidt, Bürgermeisteramt zu Schmidt
bei Düren, 8) Gemeindeförster, 4) forstversorgungsberechtigte
und auf Forstversorgung dienende Reservejäger der Klasse A
können ihre Bewerbungen bis 1. Oktober 1902 einreichen,
Militärpapiere, Dienst⸗ und Führungszeugnisse, sowie der
Nachweis des Versorgungsanspruchs bezw. beglaubigte Ab⸗
ichriften dieser Papiere sind beizufügen, sowie eine Erklärung
des Bewerbers, daß er auf seine Anstellung im Königl.
orstdienst Verzicht leistet: die im Reichsdienst, im Staats⸗
dienst oder im Dienst eines Kommunal ⸗Verbandes verbrachte
Dienstzeit wird angerechnet, 5) —, 6) —, 7) —, 8) Anfangs⸗
gehalt 1000 Mk. und freie Dienstwohnung, oder beim
Mangel einer solchen eine Miethsentschädigung von 150 Mt.
ährlich und freies Brennholz oder eine Brennholzentschädigung
von jährlich 60 Mk. und 50 Mk. Remuneration für Ueber⸗
nahme der Feldhut wird zugesichert, 9) das Gehalt steigt
aach 3 Jahren auf 1100 WMk. und alle weiteren 8 Jahre
um je 50 Mk. bis zu 1500 Mk.
9. 2) demnächst, Steckenborn, Bürgermeisteramt zu
Kesternich (KKr. Montjoie), 8) Gemeindeförster, 4) Forstversorgungsberechtigte
und auf Forstversorgung dienende Reserve⸗
äger der Klasse A haben ihre Bewerbungen bis zum 1.
September 1902 einzureichen; den Bewerbungen sind die
Militärpapiere, Dienst⸗ und Führungszeugnisse, sowie der
Rachweis des Versorgungsanspruchs bezw. beglaubigte Abchriften
dieser Papiere beizufügen, sowie eine Erklärung des
Bewerbers, daß er auf seine Anstellung im Königl. Forstdienst
Verzicht leistet, ) —, 6) —, D) — 8) Anfangsgehalt
1000 Mk., die Brennholzentschädigung beträgt 60 Mk. wenn
keine freie Wohnung gewährt, wird eine Miethsentschädigung
von jährlich 150 Mk. gewährt, 9) steigt nach 8 Jahren auf
1100 Mk. und alle weiteren 3 Jahre um je 50 Mk. bis
1500 Mk.
10. 2) sofort, Trier, Ober-Bürgermeisteramt, 8) Kanzlei⸗
gehilfe, 4) gute Führung, schöne Handschrift, Nüchternheit
und Fertigkeit im Schreiben mit der Schreibmaschiene, 5) 6
Monate, 6) auf 8 monatige Kündigung, 7) —, 8) Anfangs-—
Jehalt 900 Mk. jährlich, 9) das Gehalt steigt alle 8 Jahre
um 70 Mk bis zum vHöchstbetrage von 1600 Mk. 10) die
event. Pensionierung erfolgt nach den für die Staatsbeamten
zeltenden Bestimmungen.
11. 2) 1. November 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Cöln, 8) Landbrief⸗
träger, 4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit,
5) 6 Monate, 6) auf 83 monatige Kündigung, 7) —, 8) 700 Mk.
Behalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß und u U.
auch Theurungszulage, 9) das Gehalt steigt bis zu jährlich
1000 Mk. 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗
Postdirektion in Cöln (Rhein) zu richten.
12. 2) 1. Oktober 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Koblenz, 3) 2 Postschaffner,
4) Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstig—
keit, 5) 6 Monate, 6) auf 83 monatige Kündigung, 7) —
8) je 900 Mk. jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß,
u. U. auch Theuerungszulage, 9) ja, bis zu 1500 Mk. jährlich.
18. 2) 1. Dezenmber 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Köln, 3) Land⸗
briefträger, 4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit,
53) 6 Monate, 6) auf 3monatige Kündigung, 7) —,
3) 700 Mk. Gehalt jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß
und u. U. Theuerungszulage, 9) das Gehalt
steigt bis zu jährlich 1000 Mk.
14. 2) 1. Dezember 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober⸗Postdirektion Köln, 3) Postschaffner,
4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit, 5)
s Monate, 6) auf 8monatige Kündigung, 7) —, 8 900 Mt.
Gehalt jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß und
u. U. Theuerungszulage, 9) das Gehalt steiat bis zu iabr—
lich 1800 Mk.
15. 3) sofort, Wittlich, Bürgermeisteramt, 8) Stadt⸗
Zekretär. ) Bewerber muß zur selbständigen Erledigunqg