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Forstschutzbezirks Baasem, 4) geeignete Bewerber wollen
sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse und des Forstversorgungs⸗
scheins bis zum 17. August 1902 bei dem Bürgermeisteramt
zu Schmidtheim melden; die im Reichsdienst, im Staatsdienst
oder im Dienste eines deutschen Kommunal-Verbandes ver⸗
brachte Dienstzeit wird angerechnet; den Bewerbungen des
Forsiversorgungsberechtigten und Reservejägern der Klasse 4
muß die Erklärung beigefügt sein, daß sie ihre Forstver⸗
sorgungsansprüche durch die Anstellung als erfüllt betrachten,
5) — 6) —, 7) —, 8) Anfangsgehalt 1000 Mk. und
Miethsentschädiguag 150 Mk. und das bestimmungsmäßige
Freibrennholz im ruhegehaltsfähigen Werthe von 60 Mk.,
9) steigend um 100 Mk. nach 8 Jahren, um 50 Mk., nach je
Z weiteren Jahren, bis zum Höchstbetrage von 1500 Mk.
2. 2) sofort nach Ablauf der Bewerbungsfrist, Grüff⸗
lingen, Landrathsamt Malmedy, 3) Waldwärter J. Klasse,
4) Forstversorgungsberechtigte oder Reservejäger der Klasse A.;
die sämmtlichen seit Erlangung des Militärpasses erhaltenen
Dienst- und Führungszeugnisse sind einzureichen, 5) 6 Monate,
6) auf Lebenszeit, 7) —, 8) 750 Mk. Anfangsgehalt, steigend
alle 8 Jahre um 50 Mk. bis zum Höchstgehalt von 1100 Mk.
außerdem werden gewährt an Freibrennholz 20 rm Hart⸗
knüppel und 15 rm Hartreiser II. Klasse oder 50 Mk. Geld⸗
entschädigung und freie Wohnung oder 100 Mk. Entschädiguug
pro Jahr, 99 —
3. 2) demnächst, Halsenbach (Kreis St. Goar), Bürger⸗
meisteramt Halsenbach, 8) Gemeindeförster, 4) Bewerbungen
um die Stelle sind unter Beifügung des Forstversorgungsscheins
resp. Militärpasses und der sonstigen Dienste und
Führungszeugnisse bis zum 12. August 1902 einzureichen,
5) 1 Jahr, 6) —, 7) —, 8) das Gehalt der Stelle beträgt
fuͤr das abzuleistende Probejahr 1000 Mk., dieser Betrag
wird mit der definitiven Änstellung als pensionsfähiges,
jährliches Anfangsgehalt angeonmmen; die Beiträge zur
Wittwen⸗ und Waisenversorgungsanstalt zahlen die betheiligten
Gemeinden. 9) steigt nach den ersten 8 Jahren um 100 Mk.,
sodann alle weiteren 8 Jahre um jie 50 Mk. bis zum Höchst⸗
gehalt von 1500 Mk.
4. 2) 1. September 1902, Mülheim (Khein), Polizei⸗
Verwaltung, 3) Polizei⸗Wachtmeister, 4) kräftige Körper⸗
beschaffenheit, gründliche Kenntniß im innern und äußeren
Polizeidienst, Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck oder
aber die Befähigung, sich die Kenntnisse und Fertigkeiten in
Kürze anzueignen, unbescholtener Lebenswandel; bevorzugt
werden diejenigen Bewerber, die bereits praktische Erfahrung
im Polizeidienst besitzen und befähigt sind, einen Polizei—
Kommissar zu vertreten, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Kündigung, 7) —, 8) 1600 Mk. jährlich und 100 Mk.
Kleidergeld; Koppel, Säbel, Helm und Portepee werden
unentgeltlich leihweise geliefert, 9) bei entgültiger Anstellung
—
schnitten von 3 zu 8 Jahren um je 100 Mk. bis zum
Höchstbetrage von 2200 Mk., daneben 100 Mk. Kleidergeld,
10) die Stelle ist pensionsberechtigt und kommt die zurück—
gelegte Militärdienstzeit bei Pensionirung in Anrechnung;
den Bewerbungsgesuchen sind beglaubigte Abschriften der
Zeugnisse und ein selbstverfaßter und selbstgeschriebener
Lebenslauf beizufügen.
5. 2) sofort, Reunkirchen (Reg.⸗Bez. Trier), Bürger⸗
meisteramt, 8) Bureau⸗Assistent, 4) Fertigkeit in der selbst⸗
ständigen Bearbeitung von Verwaltungssachen bezw. Fähigkeit
sjur baldigen Aneignung dieser Fertigkeit, sprachliche Ge—
wandtheit Zuverlässigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Kundigung,
7) —, 8) Gehalt 1140 Mk., Wohnungsgeldzuschuß für
Verheirathete 300 Mk., für Unverheirathete 150 Mk.,
) ja, 10) die Stelle ist pensionsberechtigt und kommt die
Militärdienstzeit bei Pensionierung ia Anrechnung; die Beiträge
zur Ruhegehalts⸗, Wittwen- und Waisenkasse zahlt die
Buürgermeisterei in voller Höhe.
6. 2) sofort, Trier, Königl. Staatsanwaltschaft des
Landgerichts, 3) Kauzleigehilfe, 4) gute Handschrift, fehler⸗
freies Abschreiben, 5) —, 6) auf 1monatige Kundigung,
7) —, 8) monatlich etwa 90 Mk. Schreiblohn, 9) —, 10)
Bewerbungsgesuche sind an die Herren Vorstandsbeamten
des Landgerichts Trier zu richten.
7. 2) sofort, Trier, Ober-Bürgermeisteramt, 3) Thurm⸗
wächter, 4) Gesundheit, gutes Sehvermögen, Nüchternheit und
zute Führung, 5) —, 6) auf 14tägige Kündigung, 7) —, 8)
500 Mk. Gehalt und freie Wohnung und 681 Brennöl
und 120 Zentner Kohlen, außerdem für das Läuten der
Polizeiglocke 88 Mk. pro Jahr, 9) nein, 10) die Stelle ist
nicht pensionsberechtigt.
8. )15. Oktober 1902, Vorweiden, Burgermeister⸗
amt Broich, 3) Nachtwächter für die Zeit vom 15. Oktober
his 15. März, 4) genügende Schulkenntnisse und hinreichende
körperliche und geiftige Fähigkeiten zur Bekleidung des be—
zeichneten Amtes bei völliger Unbescholtenheit, 5) —, 6)
zuf Kündigung, 7) —, 8) 150 Mk. für die betreffenden
Monate, 9) nein, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
9. 2) 1. Oktober 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiferl. Ober-Postdirektion Aachen, 8) Landbriefträger,
4) Volksschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6 auf Kündigung.
spälter auf Lebenszeit, 7) —, 8) 700 Mk. Gehalt pro Jahr
und der bestimmungsmäßige Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja.
10. 2) 1. Oktober 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-⸗Postdirektion Aachen, 8) Briefträger,
4) bis 7) wie beieIfd. Nr. 9, 8) 900 Mk. Gehalt pro Jahr
und der bestimmungsmäßige Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja.
11. 2) 1. November 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Cöln, 3) Briefträger,
9) Elementarschulbildung und körperliche Rustigkeit, 5) 6
Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 900 Mk.
Gehalt pro Jahr, gesetzlicher Wohnungsgeldzuschuß und unter
Umständen auch Theuerungszulage, 9) das Gehalt steiat bis
zu jährlich 13500 Mk.
Anmerkung zu Vakanzenliste Nr. 27, 1902, Seite 539,
IUfd. Nr. 5: Die zurückgelegte Militärdienstzeit kommt bei
der Vensionirung in Anrechnung.
Anmerkung zu Vakanzenliste Nr. 27, 1902, Seite
539, Afd. Nr. 7: Die Stelle ist den Militär-⸗Anwärtern nicht
vorbehalten und wurde nur auf Wunsch veröffentlicht; Be—
werbungsgesuche find bis zum 15. Jult 1902 einzureichen;
die Stelle ist pensionsberechtigt mit Hinterbliebenenverforgung;
die Militärdienstzeit wird bei Pensionirung für 20 des Ge—
haltes in Anrechnung gebracht.
Saarbrücken, den 21. Juli 1902.
Der Köniagliche Landrath, von Fidler.