Personal-Chronik.
Versetzt sind: der Ober-Postdirektionssekretär Baer—
lecken aus Aachen als komm. Postkassirer nach St. Johann
(Saar), der Ober⸗Postassistent Lohmann von Sulzbach (Kr.
Saarbr.) nach Kassel, der Postassistent Böcher von Völk⸗
lingen nach St. Johann (Saar), der Ober⸗Telegraphen⸗
assistent Czachert von Posen nach St. Johann (Saar).
Ernannt ist: der Telegraphenanwärter Trull in St.
Johann (Saar) zum Telegraphenassistenten.
Angestellt sind: als Postsekretär: die Postpraktikanten
Quirin in Saarbrücken, Uhse in St. Johann (Saar), als
Postassistent: die Postassistenten August Haas in St. Johann
(Saar), Schreiner und Michael Schmitt in Völklingen, als
Telegraphenassistent: der Postassistent Herold in St. Johann
(Saar).
Versetzt wurden: Der Gerichtsschreiber und Kassen⸗
Kontroleur Angroͤs bei dem Amtsgericht Saarbrücken als
Gerichtsschreiber an das Landgericht daselbst, der Sekretär
bei der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken August Ktrüger
als Gerichtsschreiber an das Amtsgericht in Saarbrücken,
der Gerichtsschreiber Otto Krüger zu Rhaunen an das
Amtsgericht zu Saarbrücken.
Ernannt wurden: Der Gerichtsassessor Dr. Kaufmann
in Bonn zum Landrichter in Saarbruͤcken, der Gerichts⸗
assesssr Sehmer in Gemünd zum Amtsrichter in Saar—
brücken und der Gerichtsassessor Dr. von Kräwel in Saar—
brücken zum Staatsanwalt in Aachen, der Aktuar Ballof
in St. Wendel zum Gerichtsschreiber in Sulzbach, der
Aktuar Knörr zu Saarbrücken zum Sekretär bei der Staats⸗
anwaltschaft daselbst, der Aktuar- Roberts zu Saarbrücken
zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgerichte daselbst mit den
Funktionen als Gerichtskafsen-Kontroleur, die Militäranwärter
Heise in Saarbrücken und Gerhold in Aurich als Assistenten
beim Amtsgericht zu Saarbrücken, der Militäranwärter
Hähn daselbst zum Affsistenten in Krefeld.
Dem Bergrevierbeamten für das Revier Ost-Saar—
brücken, Bergmeister Wiesmann, ist die Verwaltung des
Reviers Tortmund III mit dem Amtssitz zu Dorimund
übertragen worden.
Bei der Königlichen Bergwerksdirektion zu Saarbrücken
ist dem Oberbergrath Prietze der Titel „Geheimer Berg⸗
rath“ verliehen und der Bergassessor von Braunmuhl zum
Berginspektor ernannt worden.
Ferner sind: a. Ernannt:
Der Bergassessor Jordan zum Berginspektor bei der
Berginspektion JI, Grube Kronprinz, der Militäranwärter
Kühefuß zum Schichtmeister bei der Berginspektion III,
Grube vog der Heydt, der Militäranwärter Reisel zum
Schichtmeister bei der Berginspektion IX, Grube Friedrichsthal.
b. Versetzt:
Der Berginspektor Salchow von der Berginspektion 1V,
Grube Dudweiler, als Bergrevierbeamter mit dem Titel
Bergmeister nach Wetzlar, der Berginspektor Köhler von der
Berginspektion IX, Grube Friedrichsthal, als Bergrevier⸗
beamter mit dem Titel Bergmeister nach Dortmund und der
Schichtmeister Heuschktel von derselben Berginspektion an die
Berginspektion zu Staßfurt
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Bacanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Bebörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
wedaktion des nich amichen Tbesße — — ——
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der, Anstellung vorangehenden Probezeit.
6b) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgi.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselde durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden, 10) Bemerkungen.
1. 2). sofort, wird bei der Einberufung bestimmt,
Königl. Eisenbohn-Direktion Köln, 8) 50 Anwärter suür
den Bahnwärter- und Weichenstellerdienst, 4) Bewerber
durfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, müssen
körperlich gesund, rüstig und gewandt sein, namentlich ein
ausreichendes Hör⸗, Seh⸗ und Farbenunterscheidungsver⸗
nögen besitzen; sie müssen die Gegenstände des Volksunter—
richts kennen, insbesondere in deutschen und lateinischen
Buchstaben Gedrucktes und Geschriebenes lesen, deutsch lefer—
lich schreiben, sowie in den 4 Grundarten mit ganzen
henannten Zahlen rechnen können, 5) 6 Monate, nach deren
Ablauf die Prüfung zum Bahnwärter abgelegt werden muß,
6) nach bestandener Prüfung auf 1monatige Kündigung,
7). — 8) zunächst je 700 Mte. diätarische Jahresbesoldung;
bei der Anstellung als etatsmäßiger Bahnwärler 700 Mit.
Jahresgehalt und der tarifmäßige Wohnungsgeldzuschuß
Jährlich 60 bis 240 Mk.) oder Dienstwohnung, 9) das
Jahresgehalt der etatsmäßigen Bahnwärter steigt von 700
bis 1000 Mk.; bei vorhandener Geeignetheit und das
Bestehen der vorgeschriebenen weiteren Prüfungen voraus—
zesetzt, kann auch die Beförderung zum Weichensteller und
Weichensteller J. Klasse erfolgen; außer dem tarifmäßigen
Wohnungsgeldzuschuß (jährlich 60 bis 240 Mk.) an defsfen
Stelle eine Dienstwohnung treten kann, beziehen die Weichen—
teller 900 bis 1400 Mk. und die Weichensteller J. Klasse
1200 bis 1600 Mk. Jahresgehalt, 10) vor der Annahme
st eine Vorprüfung abzulegen, in welcher die Bewerber
zarzuthun haben, daß fie die nothwendige allgemeine Vor—
hildung, insbesondere die unter 4 bezeichneten Kenntnisse
hesitzen; die Vorprüfung erfolgt bei der vom Wohnorte der
Bewerber zunächst erreichbaren Eisenbahn-Direktion oder
Inspektion, welche den Bewerbern bezeichnet werden wird;
für die Reise dorthin wird freie Fahrt auf den unter
önigl. preußischer Verwaltung stehenden Bahnen und auf
den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen bewilligt; der
Bewerbung sind beizufügen ein beantworteter Fragebogen,
ein von einem Bahnarzt der Staatseisenbahn-Verwaltung
—D
niß und die im Fragebogen bezeichneten Ausweise; Vordrucke
zum Fragebogen und zum ärztlichen Zeugniß sind vom
Zentralbureau der Königl. Eisenbahn-Direktion zu erbitten.
Saarbrücken, den 20. April 1901.
Der Königliche Landrath, von Fidler.
Deffentlicher Anzeiger.
Wie aus den Berichten (. Broschüre) ersichtlich, empfehlen viele Professoren und
Aerzte seit Jahrzehnten bei Verdauungsstörungen, Verstopfung und deren Folgezuständen.
stopfichmerzen, Blutandrang, Appetitloflgkeit. sowie beĩ HSämorrhoidallelden bi⸗
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1,6 gr. Moschusgarbe, Absynth, Aloe je Ugr, Bitterklee, Geutian je o,b gr, dazu Gentlan⸗
und Bitterkleepülver in gleichen Theisen ünd im Quontum um daraus 50 Piflen im Giewicht
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