Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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Saarbrücker

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den Kreis Saarbrücken. —

Kreis—

Amtliches Auzeigeblatt für

—XR

Dienstag, den 9. April

1901.

Bekanntmachungen der Zentral-Behörden.

Vorsitzenden der Prüfungsbehörde für die Apothekergehülfen—
Prüfung von mir ernannt worden ist.
Trier, den 17. März 1901.
Der Regierungs-Präsident.
zur Nedden.

Bekanntmachung,
betreffend die Einrichtung von Sitzgelegenheit für Angestellte in
Ffenen Verkaufsstellen. Vom 28. November 1900.
Auf Grund von 8 189h Abs. 1 der Gewerbeordnung
hat der Bundesrath über die Einrichtung von Sitzgelegenheit
für Angestellte in offenen Verkaufsstellen folgende Be—
stimmungen erlassen:
1. In denjenigen Räumen der offenen Verkaufsstellen, in
welchen die Kundschaft bedient wird, sowie in den zu
solchen Verkaufsstellen gehörenden Schreibstuben (Kon⸗
toren) muß fur die daselbst beschäftigten Gehülfen
und Lehrlinge eine nach der Zahl dieser Personen
ausreichende geeignete Sitzgelegenheit vorhanden sein.
Far die mit der Bedienung der Kundschaft beschäftigten
Hersonen muß die Sitzgelegenheit so eingerichtet sein,
daß sie auch während kürzerer Arbeitsunterbrechungen
benutzt werden kann.
Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den be⸗
zeichneten Personen während der Zeit, in welcher sie
durch ihre Beschäftigung nicht daran gehindert find,
gestattet werden.
Anberuͤhrt bleibt die Befugniß der zuftändigen Be—⸗
hörden, im Wege der Verfügung für einzelne offene
Verkaufsstellen (4 1898 der Gewerbeordnung) oder
durch allgemeine Anordnung für die offenen Verkaufs⸗
stellen ihres Bezirkes (4 1891 Abs. 2 a. a. O.) zu
bestimmen, welchen besonderen Anforderungen die Sitz⸗
gelegenheit in Rücksicht auf die Zahl der Personen,
für welche sie bestimmt ist, sowie hinsichtlich ihrer
dage und Beschaffenheit genügen muß.
3. Die vorstehenden Bestimmungen treten mit dem
1. April 1901 in Kraft.
Berlin, den 28. November 1900.
Der Stellvertreter des Reichskanzlers.
Graf von Posadowsky.

Der Herr Minister des Innern hat durch Erlaß vom
4. d. Mis. Ila 1675 dem Vereine zur Förderung der Pferde—
und Viehzucht in den Harzlandschaften zu Quedlinburg die
Erlaubniß ertheilt, in diesem Jahre wiederum eine öffentliche
Verloosung von Wagen, Pferden, Reit-⸗, Fahr- und Jagd⸗
geräthen c. zu veranstalten und die Loose — 50 000 Stück
zu je 1 Mk. — in der ganzen Monarchie zu vertreiben.
Die Anzahl der Gewinne beträgt 1600 im Gesammt⸗
werthe von 23 000 Mk.
Trier, den 15. März 1901.
Der Regierungs-⸗Präsident.
J. V.: Spring.

Der Herr Minister des Innern hat durch Erlaß vom
4. d. Mts IIa 1864 dem Militär-Huͤlfs-Verein zu Berlin
die Genehmigung ertheilt, für die im 8 1 seines revidirten
Statuts vom 9. November 1898 bezeichneten Unterstützungs⸗
zwecke im Jahre 18901 eine Ausspielung von Gegensländen
der Kunst und des Kunstgewerbes im Gesammtwerthe von
3000 Mek. zu veranstalten und die Loose — 4000 Stück
zum Preise von je 3 Mk. — im Bereiche der Monarchie
zu vertreiben.
Trier, den 16. März 1901.
Der Regierungs-Präsident.
J. V.: Spring.

Bekanntmachungen der Königl. Regierung.

Bekanntmachung,
betreffend die Aufräumung der Rückstände vor dem Kassenabschlusse
des Rechnungsjahres.
—XrD—
jahres werden sämmtliche zu unserem Geschäftsbereich gehörenden
Kassen, insbesondere die Kreis- und Forstkassen erinnert, die
etwaigen Einnahme-Rückstände aus früheren Jahren ohne
Verzug und die Gefälle des laufenden Rechnungsjahres zur
Verfauzeit einzuziehen und die erhobenen Beträge an die
vorgeseßte Kasse abzuführen, die als uneinziehbar sich heraus⸗
stellenden Beträge aber zu den vorgeschriebenen Fristen zur
Niederschlagung anzumelden.
Zugleich erinnern wir diejenigen Personen, welche an
die Konsalichen Kaffen Zahlungen zu leisten haben, solche zur

Bekanntmachungen des Königlichen Regierungs—
Präsidenten.

Auf Grund des 8 1 Abs. 3 der Bekanntmachung des
Herrn Reichskanzlers vom 13. November 1875 — A.⸗Bl.
1875 S. 294/96 —, betreffend die Prüfung der Apotheker⸗
gehülfen wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht,
daß für die Jahre 1901/8 der Regierungs- und Medizinal⸗
rath Dr. Schlecht hierselbst an Stelle des nach Liegnitz ver⸗
setzten Regierungs⸗ und Medizinalraths Dce. Schmidt zum
            
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