Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

247

Bekanntmachungen anderer Behörden.
Die Gerichtstage in Püttlingen werden für das Jahr
1902 abgehalten, wie folgt:
Mittwoch, den 15. Januar 1902,
„19. Februar 1902,
19. Narz 1902,
16. Apruͤ 1902,
14. Mai 1902,
LI. Juni 1902,
q. Juli 1902,
214. September 1902
„15. Oktober 1902,
„12. November 1902,
F „17. Dezember 1902.
Völklingen, den 2. November 1901.
Konigliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.
Der Schweizer Staatsangehörige Josef, Moritz Huber
geb. 20. August 1847 zu Schübelbach, wegen Urkunden—
fälschung,. Diebstahl, Hehlerei und Kuppelei vorbestraft, ist
aus dem Gebiete des preußischen Staates ausgewiesen.
St. Johann a / S., den 12. November 1901.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister,
Dr. Neff.

Die Herren Ortsschulinspektoren, Rektoren ꝛc. wollen
etwaige Zöglinge der Präparandenanstalt in Simmern auf
Nachstehendes aufmerksam machen: Die Prüfung der Zöglinge,
welche 1902 einzutreten wünschen, wird vom 28.-25. Juli
stattfinden. Die Präparandenanstalt gewährt ihren Zöglingen
nur den Unterricht. Wohnung ugd Kost haben sie sich
selber zu beschaffen. Für geeignete Uaterkunft in Bürger—
häusern der Stadt bietet sich ausreichende Gelegenheit. Be—
werbungen sind bis zum 1. Juli 1902 dem Anstaltsvor
steher einzureichen.
Saarbrücken, den 18. November 1901.
Königl. Kreisschulinspektion II.
Mylius.

Bekanntmachung.
In dem Geböfte des Bergmanns Wilhelm Krauß
— Diehl — in Etzenhofen ist die Maul- und Klauenseuche
amtlich festgestellt worden und wird hiermit über fragliches
Gehöft die Gehöstssperre verhängt.
Riegelsberg, den 16. November 1901.
Der Bürgermeister,
Speicher.

Der am 9. November 1901 aus der Anstalt entwichene
Zwangszögling Alfred Krämer aus Dermbach ist in Düssel—
dorf festgenommen und am 15. November 1901 der hiesigen
Anstalt „wieder zugeführt worden. (Bekanntmachung im
Kreisblatt Nr. 46 vom 18. d. Mts)
Boppard, den 16 November 1901.
Der Direktor der Königl. Erziehungsanstalt St. Martin.
Philler.

Personal-Chronik.

Versetzt sind: der Telegraphenassistent Hafner aus St.
Johann (Saar) als Postverwalter nach Saarwellingen; der
Postassist nt Gericke von Cronenberg nach Malstatt-Burbach.

Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär⸗Anwärter.

Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge
haältsabzüge gedeckt werden kaun. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Februar 1902, Jülich, Königl. Progymnasium,
3) Schuldiener, 4) Reinigung und Heizung der Anstaltsräume,
Reinigung des Schulhofes, Besorgung der dienstlichen Auf—
träge des Direktors und des Kassenführers, 5) 6 Monate,
6) auf Küundigung. 7) —, 8) 900 Me. Gehalt und Dienst—
wohnung. 9) ja, bis 1200 Mek., 10) Meldungen, denen auch
der Lebenslauf beizufügen ist, sind an das Königl. Provinzial—
Schulkollegium in Koblenz zu richten.
2. 2) sofort, Laurensberg, Bürgermeisteramt, 3) Voll⸗
ziehungsbeamter, 4) Zustellung der Steuermahnzettel; Bei—
treibung der Steuern, 5) —, 6) auf 3 monatige Kündigung,
7) —, 8) etwa 220 Mk. jährlich, 9) —, 10) die Stelle ist
nicht pensionsberechtigt.
3. 2) 1. Januar 1902, Neunkirchen (Bez. Trier)
Bürgermeisteramt, 3) Nachtwächter, 4) ruhiges, besonnenes
Auftreten, Nüchternheit, Befähigung zur Anfertigung von
Anzeigen bezw. Fähigkeit zur Aneigaung dieser Eigenschaft,
5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) * 600 Mk. An—
fangsgehalt und Wohnungsgeldzuschuß 120 Mk. jährlich,
steigend alle 3Z Jahre um je 60 Me. bis 720 Mk., 9) —,
10) die Stelle ist pensionsbverechtigt, mit Ausnahme, wenn
der Unterbeamte eine Alters- oder Invalidenpension im Be—
trage von mindestens 20 Mk monatlich bezieht; die Militär—
dienstzeit kommt bei der Pensionierung in Anrechnung; die
Beiträge zur Ruhegehalts- und Wittwen- und Waisenkasse
zahlt die Gemeinde.
4. 9) 1. Februar 1902, wird bei der Einbernfung
bestimmt, Kaiserl. Ober Postdirektion Aachen, 3) Landbrief—⸗
räger, 4) Volstsschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung,
später auf Lebenszeit, 7) —, 8) 700 Mk Gehalt und der
bestimmunnsmäßige Wohnungsgeldzuschuß, 9 ja.
5. 2) 1. Februar 1902, wird bei der Einberufung
bestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Trier, 8) 2 Land—
vriefträger, 4) körperliche Gewandtheit, Rüstigkeit, Elementar—
schulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf 8 mozatige Kundigung,
7) — 8) je 700 Mk. Gehalt und der gesetzliche Wohnungs—⸗
geldzuschuß, 9) ja, bis 1000 Mk.

Saarbrücken, den 25. November 1901

Der Königliche Landrath, von Fidler.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.