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auch die Anmeldungen zu den Kursen bis spätestens 14 Tage
bvor Beginn derselben zu richten sind.
Beisenheim, den 22. Juli 1901.
Der Direktor:
Goethe, Königl. Landes-Oekonomierath.
Bekanntmachung.
Die Geflügelcholera in der Gemeinde Sulzbach ist
rloschen. Die Schutzmaßregeln sind aufgehoben.
Sulabach, den 14. August 1901.
Der Bürgermeister,
Wohytt.
Personal-Chronik.
Der Regierungs-Assessor Braun zu Marienwerder ist der
Königlichen Regierung zu Trier zur dienstlichen Verwendung
Werwiesen worden.
In den Ruhestand getreten ist der Postsekretär Conen
in Saarbrücken.
Auszug aus der Vakanzenliste für
Militär⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be⸗
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
hältsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
8,1 Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. August 1901, Aachen, Königl. Polizei⸗Direktion,
3) Schutzmann, 4) Dienstgrad: Unteroffizier; Eigenschaften:
Rüchternheit, Energie, gutes moralisches Verhalten, körperliche
Besundheit und Rüstigkeit, jetzige Größe mindestens 1mm 70 cm
qutes Auffassungsvermögen, genügende Gewandtheit in der
chriftlichen Darstellung und Schuldenfreiheit, 5) 6 Monate.
3) zunächst probeweise, später auf Lebenszeit, 7) —, 8)
1200 Mk. Anfangsgehalt jährlich, und 180 Mk. Wohnungs—
geldzuschuß und freie Dienstkleidung (Uniform)“ 9) ja, durch
tufenweises Aufrücken in die höheren Gehalsklassen bis zum
döchstgehalt von 1600 Mk., auch ist Aussicht auf dem⸗
naächstigen Bezug einer Theuerungszulage vorhanden, 10)
während der Probezeit wird nur eine Remuneration in
Höhe des Anfangsgehaltes der Schutzleute von 1200 Mk.
hrlich gewährt.
2. 2) 1. September 1901, Adenau, Bürgermeisteramt,
3) Bürgermeisterei-Sekretär, 4) Befähigung, sich die zur
Verwaltung der Stelle nothwendigen Kenntnisse während
der Probedienstzeit anzueignen; nach Ablauf der Probezeit
ist eine Prüfung abzulegen, 5) 6 Monate, 6) auf 6 monatige
Ründigung, 7) —, 8) 1000 Mk. Anfangsgehalt, steigend
oon 2 zu 2 Jahren um 100 Mk., bis zum Höchstbetrage
von 1800 Mk., 9) —, 10) die Stelle ist pensionsberechtigt;
die Militärdienstzeit kommt bei der Pensionierung in An⸗
rechnung.
3. 2) sofort, Berg.Gladbach, Bürgermeisteramt, 3)
Polizei⸗Selretär, 4) Bewerber muß befähigt sein, sich die
zur Bearbeitung der Polizei⸗, Krankenkassen⸗, Unfall⸗ In⸗
daliditätss und Alterversicherungssachen erforderlichen Kennt⸗
nisse in Kürze aneianen zu können, 5) 6 Monate, 6) nach
Vollendung des 30. Lebensjahres und einer Sv jährigen
Dienstzeit in der Stadtgemeinde Berg.-Gladbach auf Lebens⸗
zeit, bis dahin auf gegenseitige 3 monatige Kündigung, 7) —,
8) 1500 Mk, steigend alle 3 Jahre um 150 Mk. bis
2400 Mk. Gehalt jährlich, 9) —, 10) die Stelle ist
densionsberechtigt; die Militärdienstzeit kommt bei der
Pensionierung in Anrechnung.
4. 2) —, Delm, Buͤrgermeisteramt Gerolstein, 3)
Hemeindeförster, 4) Anstellungsberechtigte wollen ihre Be—
verbungen unter Beifügung des Berechtigungsscheins und
»er sonstigen Personalpapiere bis zum 30. September 1901
einreichen; Forstversorgungsberechtigte und Reservejäger der
dlasse A können nur insoweit Berücksichtigung finden, als
hren Bewerbungen die Erklärung beiliegt, daß Bewerber
zemäß 8 30 der Bestimmungen vom 1. Oktober 1897 durch
die Anstellung ihre Forstversorgungsansprüche als erfüllt
hetrachten, 5) —, 6) —, 7) —, 8) Anfangsgehalt 1000 Mk.
und Miethsentschädigung von 150 Mk. und 14 rm Derb⸗ und
20 em Reiserholz im ruhegehaltspflichtigen Werthe von
120 Mk., 9) steigt in 3 Jahren um 100 Mk. und dann
alle 3 Jahre um je 50 Nk. bis 1500 Mk.
5. 2) 1. Oktober 1901, Enckirch (Kr Zell), Bürgermeister⸗
amt, 3) 2 Feldhüter, 4) Gesundheit und Rüstigkeit, 5)) —
6) auf Kündigung, 7) —, 8) je 400 Mk. jährlich, )) —
10) die Stellen sind nicht pensionsberechtigt
6. 2) —, Waldbreitbach J (Kr. Neuwied), Bürger—
meisteramt Waldbreitbach, 3) Förster, 4) Forstversorgungsberechtigte
und Reservejäger der Klasse A. wollen ihre Bewerbungen mit
Ldebenslauf, Zeugnissen und Militärpapieren bis zum 80. Sep⸗
tember 1901 einreicheu, 5) —, 6) —, 7) —, 8) Anfangs⸗
zehalt von 1100 Mk. und Brennholzentschädigung von 80 Mk.;
Stelleninhaber-hat Anspruch auf Pension und Hinterbliebenen—
Fürsorge; die Probezeit und Militärdienstzeit wird bei erfolgter
endgüldiger Anstellung mitgerechnet, 9) steigt alle 3 Jahre
um 50 Mk. bis zum Höchstgehalt von 1500 Mtk.
7. 2) 1. August 1901, wird bei der Einberufung
hestimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Koblenz, 8) Land—
brieftrüger, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstig—
keit, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8)
700 Mk. Gehalt jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeld⸗
zuschuß. und U. Theuerungszulage, 9) ja.
Saarbrücken, den 19. August 1901.
Der Könkliche Landrath, von Fidler.
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