Bekanntmachung.
Von den Anleihescheinen der Stadt Malstatt⸗ Burbach
bom 2. Januar 1888, 1. Juli 1888,1. November 1888,
Januar 1889, 1. Oktober 1891 und 1. Juli 1893 sind
ausgeloost und werden hiermit gekündigt:
Buchstabe A zu 1000 Mk.
Nr. 20,
Buchstabe B zu 300 Mk.
Nr. 18, 19 32140, 98, 108, 194, 199, 218, 246,
254, 2655, 278, 290 und 324,
Buchstabe C zu 200 Mk.
Nr. 8, 11, T4, 39, 62 und 90.
Die Rückzahlung findet gegen Einsendung der Schuld⸗
scheine nebst den nicht fälligen Zinsscheinen und Zinsschein⸗
Anweisungen am 1. Juli 1899 bei der hiesigen Stadt⸗
fasse J. statt.
Von letzterem Tage ab hört die Verzinsung der aus⸗
geloosten Anleihescheine auf.
Malstatt-Burbach, den 11. November 1898.
Der Bürgermeister.
Meyer.
Bekanntmachung.
Bei zwei dem Metzger Becker z Rußhütte gehörigen
Stück Rindvieh wurde die Maul- und Klauenseuche festgestellt.
Die erforderlichen Schutzmaßregeln sind angeordnet
worden.
Malstatt-Burbach, den 28. März 1898.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Buürgermeister.
Meyer.
Bekanntmachung.
Bei zwei dem Maschinisten Friedrich Becker zu Ruß ⸗
hütte gehoͤrigen Stück Rindvieh wurde die Maul—-— und
lauenseuche festgestellt.
Die Stallsperre ist angeordnet worden.
Malstati⸗Burbach, den 30. März 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Meyer—
Bekanntmachung.
Bei einer dem Metzger Nikolaus Schröder hierselbst
zehörigen Kuh wurde die Maule und Klauenseuche festgestellt.
Die Stallsperre ist angeordnet worden.
Malstatt-Burbach, den 1. April 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Meyer.
Bekanntmachung.
Die Sperre über die Stallungen von Klein Jakob,
Gemeindevorsteher, hier und Zimmer Jakob, Molkereibesitzer
hier, ist wieder aufgehoben worden, nachdem die Maul⸗ und
lauenseuche erloschen ist.
Völklingen, den 4. April 1899.
Die Polizeiverwaltung
Der Buͤrgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Die über das Gehöft der Metzgerei-Inhaberin Wittwe
Sebastian Kurtz zu Wehrden wegen Maul- und Klauenseuche
verhängte Sperre ist wieder aufgehoben worden.
Völklingen, den 27. März 1899.
Die Polizeiverwaltung
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Personal-Chronik.
Versetz ist Postassistent Gerber von
Eschweiler.
Völklingen nach
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militar⸗Auwärter.
Die VListe enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Saufende Nummer. 2) Die BVacanz tritt ein: wann? wo?
zei welcher Behörde? 8) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be⸗
eichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
3) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge⸗—
zaͤltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Finkommen der Stelle.
h) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Mai 1899, Aachen, Königl. Polizei- Direktion,
3) Schutzinaun, 4) Dienstgrad: Unteroffizier; Nüchternheit,
Fnergie, gutes moralisches Verhalten, körperliche Gesundheit
ind Rüfugkeit, jetzige Größe mindestens voll 1m 70 em,
zutes Auffassungsvermögen, genügende Gewandtheit in der
Hriftlichen Darstellung und Schuldenfreiheit, 5) 6 Monate,
3) zunächst probeweise, event. später auf Lebenszeit, 7) —
3) 1000 Mt. Anfangsgehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß,
ind freie Dienstkleidung (Uniform), 9 ja, durch stufenweises
Aufrücken in die höheren Gehaltsklassen bis zum Höchstgehalt
hon 1500 Mk.; daueben bleibt die Höhe des Wohnungs-—
zeldzuschusses und die freie Uniform unverändert, 10) während
zer Probezeit wird nur eine Remuneration in Höhe des
Anfangsgehaltes der Schutzleute von 1000 Mk. jährlich ge—
jahlt; voraussichtlich wird nach Inkrafttreten des Staats⸗
haushaltsetats für 1899 das Anfangsgehalt 1200 Mk. und
zas Höchstgehalt 1600 Mk. betragen und außerdem eine
Theuerungszulage gewährt werden; demgemäß wird dann
auch die Remuneration während der Probezeit von 1000 Mik
auf 1200 Mke. festgesetzt werden.
2 2) bald, Atzbach, Bürgermeisteramt Krofdorf, 3) Ge⸗
meindeförster, 4) forstversorgungsberechtigte Bewerber oder
Reservejüger der Klasse A wollen sich binnen 8 Wochen bei
em Buͤrgermeister zu Krofdorf melden, unter Vorlage ihres
Forstversorgungsscheins oder des Militärpasses und der
Dienst⸗ und Fuͤhrungszeugnisse; die Bewerber wollen ihren
HZesuchen eine Erklärung darüber beifügen, daß sie für den
Fall der definitiven Anstellung auf der Försterstelle Atzbach
hre Forstversorgungsansprüche als erfüllt betrachten; die
ruswaͤrtigen Dienstjahre werden angerechnet und die Ange—
zörigen werden zur Wittwen⸗ und Waisenversorgungsanstalt
ingemeldet, )) —. 6) —, 7) — 8) das Anfangsgehalt be—
rägt 1000 Wek.; daneben pensionsfähige Geldentschädigung
hon 60 Mk. an Stelle des Freibrennholzbezuges, 9) steigr
nach 3 Jahren um 100 Mt. und dann alle 3 Jakre um j⸗
Mk. bis zum Höchstbetrage von 1500 Mfk