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Bekanntmachung.
Unter dem Viehbestande des Sandformers Richard
Barthel und des Fuhrmannes Michel Diener in Bischmisheim
ist Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche amtlich festgestellt
und die Stallsperre über die beiden Gehöfte verhängt.
Brebach, den 9. Oktober 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Fritsch.
Bekanntmachung.
Unter den Zuchtstieren des Stierhalters Michel Schott
zu Fürstenhausen ist die Maul- und Klauenseuche ausge⸗
hrochen. Die von Schott zur Unterbringung des Viehes
eee beiden Stallungen sind deßhalb polizeilich gespert
worden.
Völklingen, den 9. Oktober 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Die Maul⸗- und Klauenseuche zu Wehrden und in dem
Gehöfte Wilhelmstraße Nr. 29 zu Völklingen ist erloschen;
desgleichen die Schweineseuche in dem Gehöfte des Andreas
Detemple hier, Kolonie III.
Die Schutzmaßregeln sind aufgehoben worden.
Völklingen, den 9. Oktober 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Nachdem in dem Gehöfte des pensionierten Bergmanns
Johann Schütz zu Ottenhausen die Maul- und Klauenseuche
erloschen ist, werden die angeordneten Schutzmaßregeln hier—
mit aufgehoben.
Gersweiler, den 12. Oktober 1899.
Die Polizeiverwaltung.
Der Buͤrgermeister.
A. Müller.
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair-Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Bacanz tritt ein; wann,.? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
75 Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haͤltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 3) sofort, Eschweiler, städtische Verwaltung, 8) Polizei—
Sekretär, 4) muß in der Bearbeitung sämmtlicher Polizei—
sachen gründlich erfahren, wenigstens aber befähigt sein, sich
die erforderlichen Kenntnisse wäͤhrend der Probezeit anzu—
eignen, 5) 6 Monate, 6) auf Ledenszeit, 7) —, 8) Anfangs⸗
gehalt 1500 Mt. jährlich, steigend von der festen Anstellung
an gerechnet alle ß3 Jahre um je 200 Mk bis zum Höchstbeträge
von 2100 Mk. 9) —. 10 die Stelle ist vensions⸗
berechtigt nach Maßgabe des Kommunalbeamten-Gesetzes rom
30. Juli 1899.
2. 2) sofort, Eschweiler, städtische Verwaltung, 8)
Registrator, 4) muß im gesammten Registraturwesen einer
Gemeinde-Verwaltung gründlich erfahren sein, wenigstens
aber die Befähigung nachweisen, sich die erforderlichen Kennt—
nifse während der Probezeit aneignen zu können; der Anzu—
tellende hat auch das Korrespondenz Journal zu führen,
5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit, 7) —, 8) Anfangsgehalt
1500 Mk. jährlich, steigend von der festen Anstellung an
zerechnet alle 3 Jahren um je 200 Mk. bis zum Höchst⸗
detrage von 2100 Vik., 9) —, 10) die Stelle ist pensions—
berechtigt nach Maßgabe des Kommunalbeamten⸗Gesetzes
vom 30. Juli 1899.
3. 2) 15, Dezember 1899, Kirn, Bürgermeisteramt,
3) Nachtwächter. 4) nüchtern, nicht über 40 Jahre alt, gesund
und kräftig, sowie lesen und schreiben können, 5) —, 6)
auf 1. jährige Kündigung, 7) —, 8) 300 Mk. jährlich,
9) nein, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
4. 2) 1. Januar 1900, Köln, bei einem Kaiserl. Post⸗
amt, 3) 2 Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rustigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 24 jährige Kün—
digung, 7) — 8) 900 Mt. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuz
jährlich, 99 das Gehalt steigt bis zu jährlich
1500 Mtk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗
Postdirektion in Köln zu richten.
5. 2) 1. Dezember 1899, Trier, Könial. Gefängniß⸗
3) Aufseher, 4) vollständige Gesundheit, körperliche Rüstigkeit
ind Gewandtheit, Lebensalter von nicht unter 25 und nicht
iber 35 Jahren, mindestens 2jährige Militärdienstzeit, gute
Volksschulbildung, muß gelernter Gärtner sein und das
Handwerk gründlich verst hen, 5) 6 Monate, 5) vorläufig
Juf 1/. jährige Kündigung, später auf Lebenszeit, 7) —,
3) 900 Mk. Gehalt und 180 Mk. Miethsentschädigung, 9)
Behalt steigt bis 1300 Mk. neben der Miethsentschädigung;
bei guten Leistungen wird außer dem vorstehenden Ein—
kommen noch eine nicht pensionsfähige Stellenzulage gewährt,
10) Gesuche sind unter Einreichung eines selbstgeschriebenen
debenslaufes, der Militärpapiere, des Zivilversorgungsscheines
und eines ärztlichen Attestes über den gegenwärtigen Gesundheits—
zustand an die Direktion des Königl. Gefängnisses zu Trier
zu richten.
6. 2) 1. Januar 1900, wird bei der Einberusung
bestimmt, 8) Landbriefträger, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 53) 6 Monate, 6) auf a jährige
Kündigung, 7) —, 8) 700 Mk. Gehalt jährlich und der
gesetzliche Wohnungẽgeldzuschuß, 9) das Gehalt steigt bis zu
sährlich 1000 Mk. 10) Bewerbuugen sind an die Kaiserl.
Ober-Vostdirektion in Köln zu richten.
Saarbrücken, den 16. Oktober 1899.
Der Könialiche Landrath.
J. V: von Bemberg, Regierunas-⸗Assessor.
Deffentlicher Anzeiger
Lohnender Nebenverdienst (tägliche Bedarfsartikel) eines be—
bielet sich Angestellten von Fabriken deutenden Fabrikgeschäftes. Verkauf
e oder sonstügen anständigen, seß nur direkt an Konsumenten. nicht an
haften Personen, welche über größeren Händler.
Zekannlenkreis verfügen, durch den; Franko Offerten unter K. O. 8845
der vonrüalschen Fabrifate lan Rudolf Mosse. Köln. 15
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Io 1 und Bersao von Robhrren dee ofor in Sgarkrücken