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ist neu angeordnet worden über das Gehöft des pensionirten
Bergmanns Johann StutzePink hier.
Völklingen, den 9. September 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Ueber nachstehende Gehöfte ist wegen Ausbruchs der
Maul- und Klauenseuche die Stallsperre verhängt worden:
Kratz Jakob, pensionirter Bergmann, Hirtenstraße hier,
Baldauf Peter, pensionirter Bergmann, Püttlingerstraße hier
und Hüllein Karl, Bergmann, Hirtenstraße hier.
Völklingen, den 11. September 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Nachdem die Maul- und Klauenseuche in dem die
Straßen Püttlinger-, Kühlwein-⸗, Hoch-, Feld-, Karl-, Lehe,
Etzel-, Hirtenstraße und Kolonie III. umfassenden Ortstheil
hierselbst größere Ausdehnung gewonnen hat, wird über
diesen Theil die Ortssperre verhängt.
Der Austrieb von Rindvieh und Ziegen auf die
Weide ist verboten.
Völklingen, den 14. September 1899.
Die Polizeiverwaltung.
Der Buͤrgermeister.
Stürmer.“
Bekanntmachung.
Die Schweineseuche unter dem Schweinebestande des
Händlers Michel Strauß zu Ritterstraße ist erloschen und
sabe ich die Schutzmaßregeln aufgehoben.
Puüttlingen, den 12. September 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Vickard.
Bekanntmachung.
Unter dem Rindviehbestande des Johann Zell zu
Neudorf ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen.
Die Stallsperre habe ich verhängt und die nothwendigen
Schutzmaßregeln angeordnet.
Püttlingen, den 156. September 1899.
Die Polizeiverwaltung.
Der Buͤrgermeister.
Pickard.
Bekanntmachung.
Unter den Wiederkäuern und Schweinen der Wittwe
Friedrich Venter und des Jakob Eifler aus Herrensohr ist
die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt, das Gehöft
ist polizeilich gesperrt.
Dudweiler, den 12. September 1899.
Der Bürgermeister.
J. V.: Der Beigeordnete
Dr. Teich.
Personal-Chronik.
Der bisherige Gemeinde-Förster auf Probe Josef von
Pidoll ist endgültig zum Gemeinde-Förster des Gemeinde—
forstschutz- Bezirks Kirschhof im Kreise Saarbrücken ernannt
worden.
Geflügelausstellung in Trier vom 23. bis
26. September. Da sich der Geflügelausstellung ein
besonderes Interesse zuwendet, so erfährt sie auch besondere
Vergünstigungen. Zu den bereits zur Verfügung stehenden
z3 silbernen und 6broncenen Medaillen sind noch
ein broncenes und ein eisernes Medaillon sowie
mehrere Ehrenpreise von Liebhabern hinzugetreten.
Außerdem wurde beschlossen, für 300 Mk. Geflügel auf
der Ausstellung zu Verlosungszwecken anzu—
taufen. Auch sollen die vorläufig auf 200 Mk. bemessene
Beldpreise bei guter Beschickung noch erhöht werden.
Anmeldungen sind weiterhin an Herrn Kreisbaumeister
Massing, Südallee, zu richten.
Wenn auch gemäß Regierungsverfügung von einer
Ausstellung des Rindviehs, der Schweine und Ziegen infolge
der herrschenden Seuche abgesehen werden muß, so wird den—
noch die angesagte Versteigerung von 12 aus unverseuchten
Gegenden eingeführten Glanstieren stattfinden. Ferner
'ollen für die Verlosung etwa J Rinder und 20 junge
Schweine angekauft werden.
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair⸗-Auwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
hei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haͤltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Oktober 1899, M.-Gladbach, Ober-Bürger—⸗
neisteramt, 8) mehrere Polizeisergeanten 2. Ktlasse: 4) gesund
und kräftig, nicht über 35 Jahre alt und nicht unter 1m
70 em groß, 5) 6 Monate, 6) auf 3monatige gegenseitige
Kündigung, 7) —, 8) je 1200 Rk. Gehalt jährlich, steigend
von 3 zu's Jahren um 80 Mk. bis zum Höchstgehalt von
1600 Nik., außerdem freie Dienstkleidung. 9) ja, bei Beför—
derung in die 1. Klasse steigend bis 1900 Mk und Anstellung
auf Lebenszeit, 10) die Stellen sind pensionsberechtigt;
vegen Anrechnung der Militärdienstjahre bei der Pensionierung
vird besondere Vereinbarung getroffen; mangels einer solchen
Vereinbarung wird die Militärdienstzeit bis zu 6 Jahren
angerechnet; selbstgeschriebener Lebenslauf, Führungsatteste,
Zivilversorgungsschein, Militärpapiere und Gesundheitsattest
sind einzureichen.
2. 2) 1. Oktober 1899, Poppelsdorf, Bürgermeisteramt,
A
stande sein, eine Anzeige sachgemäß niederschreiben zu können,
5) 3 Monate, 6) auf 3 monatige Kundigung,7) —, 8) 600 Mk.
Gehalt jährlich,9) —, 10) die Stelle ist nicht vensions—
zerechtigt.
3. 2) 1. Oktober 1899, Sulzbach, Bürgermeisteramt,
3) Feldhuͤter, 4) körperliche Rüstigkeit, Nüchternheit, Kennt—
nisse im Lesen und Schreiben, 8) —, 6) auf 4 wöchige Kün—
digung, 7) —, 8) 360 Mk. Gehalt jährlich, 9) nein.