Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kaun. 8) Einkommen der Stelle.
b) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 31. August 1899, Aachen, Königl. technische Hoch—
schule, 3) Laboratoriumsdiener, 4) gute leserliche Handschrift,
Sinn für Ordnung und Reinlichkeit, 5) —, 6) auf Kündi—
zung, 7) —, 8) 950 Mk. Gehalt jährlich, 9) vorläufig nicht;
für die Zukunft nicht ausgeschlossen, 10) die Bewerbungsgesuche
nebst Zeugnissen, Zivilversorgungsschein und selbstgeschriebener
Lebenslauf sind an den Reklor der technischen Hochschule zu
ichten.
2. 2) sofort, Elsenborn, Garnison⸗Verwaltung, 3) Kaser⸗
nenwärter, 4) Besitz des Zivilversorgungsscheins, Gesundheit,
körperliche Rüstigkeit, geordnete Lebensverhältnisse, Schulden⸗
freiheit, Nüchternheit; Vorlegung der Militärpapiere, Füh⸗
rungszeugnisse und sonstige Ausweise über Lebens- und Dienst⸗
verhältnisse auch für die Zeit seit dem Ausscheiden aus dem
Heeresdienste bis zum Tage der Bewerbung, 5) 6 Monate,
83) auf 6wöchige Kündigung, 17) —, 8) 700 Mk. Gehalt
'ährlich neben freier Wohnung, Feuerungs- und Beleuchtungs⸗—
Deputaten oder entsprechende Geldvergütung, 9) steigt bis
zu 1100 Mk. jährlich nach dem Dienstalter, 10) Bewerbungen
sind an die Königl. Intendantur 8. Armee-Korps zu Koblenz
zu richten; Reisen zur ärztlichen Untersuchung auf Gesund—
Jeit und Rustigkeit, ferner die Reise zum Anstellungsorte und
m Entlassungsfalle von da zurück hat Bewerber auf eigene
Kosten zu machen; Marketendereibetrieb kann nicht in Aus—
sicht gestellt werden.
3. 2) 28. September 1899, Honnef (Rhein), Bürger⸗
meisteramt, 3) 2 Polizeidiener, 4) Elementarkenntnisse, Be—
fähigung und Fertigkeit im Anfertigen kleinerer Schriftsätze
und Anzeigen; Kenntniß der bezüglichen Strafgesetze und
polizeilichen Bestimmungen bezw. Fähigkeit zur Aneignung
derselben, 5) 6 Monate, 6) auf gegenseitige 3 monatige Kündi—
gung, 7) —, 8) 1120 Mt. Gehalt, 180 Mk. Mieihsentschä—
digung und 75 Mk. Kleidergeld jährlich; Mantel, Helim, Säbel,
Troddel stellt die Stadt, 9) —, 10) die Stelle ist pensions
berechtigt, auch werden bei der Pensionierung die Militär—
dienstjahre angerechnet; für die Wittwen und Waisen wird
in Gemäßheit eines Statuts (analog den Bestimmungen, be—
ee Versorgung der Hinterbliebenen der Staatsbeamten)
gesorqgt.
4. 2) 1. Oktober 1899, Koblenz, Königl. Gefängniß,
3) Werkmeister, 4) muß das Maurere oder Zimmerhandwerk
gründlich erlernt, als Vorarbeiter oder Polier bei größeren
Bauten gearbeitet oder eine Fachschule besucht haben; muß
im stande sein, den baulichen Zustand der Gebäude zu über—
vachen und die Ausführung von kleinen Instandsetzungen
und Reparaturen zu leiten, sowie auch einige Gewandtheit
im Rechnen und Schreiben besitzen, 5) 6 Monate, 6) vorab
auf Kündigung, später auf Lebenszeit, 7) —, 8) 1200 Mk.
Gehalt, steigt in 21 Jahren auf 1800 Mk. daneben freie
Dienstwohnung; bei zufriedenstellenden Leistungen eine jähr—
liche Zulage bis zu 200 Mk., 9) —.
5. 2) sofort, Grefrath (Kreis Kempen), Bürgermeister⸗
amt, 8) Polizeidiener und Feldhüter, 4) gesund und von
kräftiger und großer Gestalt, ledig, katholisch, genügende Schul⸗
hildung und gute Handschrift, 5) wird demnächst veröffent⸗
sicht, 6) auf Kundigung 7) —8) dis 1. üpril 1900 1000
Mk. von da ab 900 Mk. nebst 100 Mk. Kleidergeld und
90 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) nach Sijähriger
Dienstzeit steigend von 8 zu 3 Jahren um 50 Mk. bis zum
Höchstbetrage von 1200 Mitk. jährlich, 10) die Stelle ist nicht
pensionsberechtigt; Meldungen haben baldigst unter Beifügung

eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs, Zeugnissen und eines
ärztlichen Gesundheitsattestes zu erfolgen.
6.2) 1. Oktober 1899, Ktöln, Königl. Polizei⸗Präsidium
3) 10 Schutzmänner, 4) Bewerber müssen mindestens 6 Jahre
gedient haben, von tadelloser Führung, lese- und schreibfähig,
mindestens Im 65 em groß, durchaus gesund, nüchtern und
zewandt sein, 5) 6 Monate, während welcher der Wohnungs—
zeldzuschuß nicht gewährt wird, 6) bei erwiesener Qualifi—
tation nach Ablauf der Probe auf Lebenszeit, 7) —, 8) je
1200 Mk. Gehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß, sowie
freie Dienstbekleidung, 9 ja bis zum Höchstgehalt von 1600
Mk., Aussicht auf Beförderung zum Schutzmanns-⸗Wachtmeister;
 Gehalt 1500 bis 1800 Mk., 180 Mk. Wohnungs⸗
geldzuschuß, 10) die Stellen sind pensionsberechtigt; Bewerber,
welche noch im aktiven Militärdienst stehen, erhalten den
Vorzug.
7. 2) 1. September 1899, Rheindalen, Bürgermeister⸗
amt, 3) Polizeidiener und Feldhüter, 4) körperliche Rüstig—
keit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit, 7) —, 8) 900 Mt.
Gehalt jährlich, 9) Aussicht auf Besserung ist einstweilen
nicht vorhanden, 10) die Stelle ist pensionsberechtigt; die
Militärdienstjiahre werden bei der Pensionierung nicht ange⸗
rechnet.
8. 2) sofort, Saarbrücken, Garnison-Verwaltung, 3)
stasernenwärter, 4) Besitz des Zivilversorgungsscheins, Ge⸗
undheit, körperliche Rüstigkeit, geordnete Lebensverhältnisse,
Schuldenfreiheit, Nüchternheit; Vorlegung der Militärpapiere,
Führungszeugnisse und sonstiger Ausweise über Lebens- und
Dienstverhältnifse auch für die Zeit seit dem Ausscheiden aus
dem Heeresdienst bis zum Tage der Bewerbung, 5) 6 Monate,
3) auf 6Gwöchige Kündigung, 7) —, 8) 700 Mk. Gehalt
ährlich neben freier Wohnung, Feuerungs- und Beleuchtungs—
Deputaten oder entsprechende Geldvergütung, 9) steigt bis
zu 1100 Mk. jaährlich nach dem Dienstalter, 10) Bewerbungen
ind an die Königl. Intendantur 8. Armee-Korps zu Koblenz
zu richten; Reisen zur ärztlichen Untersuchung auf Gesund—
—
m Entlafsfungsfalle von da zurück hat Bewerber auf eigne
Kosten zu machen; Marketendereibetrieb kann nicht in Aus—
icht gestellt werden.
9. 2) sofort, St. Vith, Gemeindekasse Thommen, 8)
Vollziehungsbeamter, 4) Zuverlässigkeit, gute Auffafsungsgabe
und Gewandtheit im schriftlichen Verkehr, 5) —, 6) auf Kün⸗
digung, 7) —, 8) circa 120 bis 150 Mk. an Vollstreckungs⸗
zebühren jährlich, 9) nein, 10) Meldungen sind an das
Bürgermeisteramt Burg-Neuland zu richten.
10. 2) 10. August 1899, Siegburg, Direktion der Ge⸗
schoßfabrik, 8) Hilfsschreiber, 4) gute geläufige Handschrift,
Sicherheit in der Rechtschreibung, Gewandtheit im Rechnen
mit ganzen Zahlen und Brüchen, körperliche Rüstigkeit und
Zuverlässigkeit, 5) auf 4 wöchige Probezeit, innerhalb welcher
zine Entlassung ohne vorherige Kündigung eintreten kann,
53) auf 4wöchige Kündigung, 7) —. 8) 90 Mk. monatlich;
weitere Kompetenzen werden nicht gewährt, 9) bei befriedigender
deistung kann die Remuneration alle 8 Jahre um 10 Mk.
monatlich bis 160 Mk. monatlich erhöht werden, 10) Reise—
osten werden nicht gewährt; Bewerbungen, welche später als
s Wochen nach Veröffentlichung in der Vacanzenliste eingehen,
werden nicht berücksichtigt; an Papieren sind vorzulegen: Zivil⸗
versorgungsscheins, ein eigenhändig geschriebener und verfaßter
Antrag und Lebenslauf, die Militärpapiere, ein Zeugniß der
Polizeibehörde und ein Zeugniß der letzten Dienstbehörde.
11. 2) sofort, Sigmaringen (Hohenzollern), städtische
Bemeinde-Verwaltung, 3) Polizeidiener, 4) gute Gesundheit.
            
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