Bekanntmachung.
Bei einer Kuh der Wittwe Philipp Meyer, Wirthin
u Fenne ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt
ind deshalb über das Gehöft die Sperre verhängt worden.
Völklingen, den 16. Januar 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Stürmer.
Bekanntmachung.
Im Gehöfte des Metzgermeisters Winter zu Emmers—
veiler wurde die Maul- und Klauenseuche festgestellt.
Die Gehöftsperre ist angeordnet worden.
Ludweiler, den 14. Januar 1899.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister,
Poller.
Unbestellbare Postsendungen.
Bei der hiesigen Ober-⸗Postdirektion lagern solgende
inbestellbare Sendungen:
Die Postanweisung Nr. 2145 aus Merzig vom 25.
5. 98 über 20 Mik. an M. Fromm in Oberleßnitz,
Absender Schliffka, z. Zt. Fremmersdorf (S.).
Die Doppel der in Verlust gerathenen Postanweisungen:
Nr. 2020 aus Neunkirchen (Bez. Trier) vom 9. 2. 98
über 5 Mk. nach Köln (Rhein),
Nr. 3894 aus Saarlouis vom 28. 3. 98 über 5 Mk.
20 Pfaq. nach Königshofen,
Nr. 901 aus Gerolstein vom 18. 7. 98 über 1Mk.
50 Pfg. nach Berlin,
Nr. 17957 aus Trier vom 27. 8. 98 über 5 Mk.
77 Pfg. nach Hannover.
Die Einschreibebriefe:
Nr. 163 aus Roden (Saar) vom 27. 6. 98 an
Schwerien in Rastatt; Absender Walter, postlagernd
Oberstein,
Nr. 855 aus Malstatt Burbach vom 3. 11. 98 an
Karl Götz in Mannheim; Absender nicht genannt.
Ein gewöhnlicher Brief mit 7 Mark Inhalt aus
St. Johann (Saar) 1 an Frau Pichler Berlin: Ab—
sender W. Keß in Bruel.
Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, sich
binnen 4 Wochen bei der Ober-Postdirektion zu melden.
Andernfalls werden die nicht abgeforderten Geldbeträge der
Postunterstützungskasse überwiesen und die zum Verkauf ge⸗
ueren Gegenstände zum Besten dieser Kasse versteigert
werden.
Trier, den 3. Januar 1899.
Kaiserliche Ober⸗-Postdirektion.
J. V.: Classen.
3.
Bekanntmachung.
Es werden bis auf Weiteres 320/0ige städtische Obli⸗
gationen zum Kurse von 984 kosten- und spefenfrei aus⸗
gegeben und werden Meldungen für dieselben sowohl auf
—
zjier entgegengenommen. Die angemeldeten Beträge können
zanz oder zum Theil jetzt schon an das Stadtrentamt hier,
Feldstraße Nr. 8, gegen Interimsquittung eingezahlt werden.
Die Verzinfung erfolat vom Tage der Einzahlung ab
Die Anleihescheine, welche voraussichtlich im Laufe des
nächsten Monats zur Ausgabe gelangen, werden gegen Rück—
gabe der Interimsquittungen den Interessenten behändigt.
Der Termin für den Umtausch wird denselben seiner
Zeit mitgetheilt werden.
Trier, den 12. Januar 1899.
Der Ober-Bürgermeister.
Geheimer Regierungsrath de Nys
—
ans der Wecnarzenbeyte
usy top.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die VWVacanz tritt ein: wann? wo?
hei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
seichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
75 Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haͤltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle
9) Ob Auͤssicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen
1. 2) 11. Jannar 1899, Aachen, Königl. Polizei
Direktion, 3) Schntzmaun, 4) Charge: Unteroffizier; Nüchtern⸗
seit, Energie, gutes moralisches Verhalten, körperliche Ge—
sundheit und Rüstigkein, jetzige Größe mindestens voll 1 m
70 cin, gutes Auffassungsvermögen, genügende Gewandtheit
in der schriftlichen Darstellung und Schuldenfreiheit, 5) 6
Monate, 6) zunächst probeweise, event. fräter auf Lebenszeit,
7) —., 8) 1600 Mt. Anfangsgehalt, 180 Mf. Wohnungs-——
ja, durch
ufenweises Aufrücken in die höheren Gehaltstklossen bis zum
Höchstgehalt von 1600 Mk.; daneben bleibt die Höhe des
Wohnungsgeldzuschusses und die freie Uniform unverändert,
10) während der Probezeit wird nur eine Remuneration
in Höhe des Aufangsgehalts der Schutzleute von 1000 Mk
ährlich gezahlt.
23) 1. April 1899, Bonn, Kaiserl. Postamt, 8) Brief⸗
träger, 4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit,
5) 6 Monate, 6) auf 83monatige Kündigung, 7) —, 8)
300 Mk. Gehalt uͤnd 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jähr—
lich, M) das Gehalt steigt bis zu jährlich 100 Mk, 10)
Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Postdirektion in
Köln (Rhein) zu richten.
3. 2) sofort bezw. in kürzester Frist, Kobleuz, Königl.
Polizei⸗Direktion, 3) einige Schutzlente für Tages- und
Rachtdienst, 4) die Bewerber müssen den in A.⸗V.«Bl. 1897,
Seite 22/23 abgedruckten Bestimmungen für die Berliner
Schutzmannschaft entsprechen, 5) 6 Monate, 6) definitiv auf
swochige Kuündigung, 7) —, 8 je 1000 Mk Anfangsgehalt,
i80 Mi. Wohnungsgeldzuschuß und Dienstbekleidung, soweit
sie für 81 Mtk. beschafft werden kann, die Kleidungsstücke
hleiben Königl. Eigenthum und sind nach Ablauf der Trage—
eit zurückzugeben, 9 ja, stufenweises Aufrücken bis zum
Zöchstgehalt von 1500 Mke. jährlich, 10) während der Probe⸗
Fienftzeit wird nur eine Remuneration in der Höhe des
Anfangsgehalts der Schutzleute von 1000 Mk. zährlich
gezahlt.
4. 2) 1. Juni 1899, Rheinböllen, Bürgermeisteramt,
3) Burean⸗ und Gemeindediener, Laternenauzünder und
Marktmeister, 4) Zuverlässigkeit und Rüstigkeit, 3) 3 Monate,
8) auf 8monatige Kundigung, 7) —, 8) 350 Mk. iährlich
10 die Stelle ist nicht venuionsberechtiat.
Saarbrücken, den 28. Januar 1899
Fo Gyönialiche Landrakh. Raske