104
geldzuschusses und die freie Uniform unverändert, 10) während
der Probezeit wird nur eine Remuneration in Höhe des
Anfangsgehalts der Schutzleute von 1000 Mk jährlich ge—
zahlt; auf Grund des festgestellten Staatshaushaltsetats für
1899 steht die Erhöhung des Mindestgehalts auf 1200 Mk.
ind des Höchstgehalts auf 1600 Mk. unmittelbar zu er—
warten; es würde alsdann auch die Remuneration fuͤr die
Probezeit von 1000 Mk. auf 1200 Mk. steigen; im übrigen
steht noch die Bewilligung einer Teuerungszulage in Aussicht.
2. 2) baldigst, Kessenich, Bürgermeisteramt Poppelsdorf,
3) Nachtwächter, 4) Bewerber muß körperlich rüstig sein,
5) —, 6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 220 Me.
zährlich, 9) —, 10) mit der Stelle ist Pensionsberechtigung
aicht verbunden.
3. 2) 1. Mai 1899, Köln, Könial. Polizei-Präsidium,
3) 2 nicht ständige Bureau-Hilfsarbeiter bei der Militär—
Abtheilung, 4) Bewerber müssen von tadelloser Führung,
durchaus gesund, nüchtern und gewandt sein, sowie eine
chöne, flotte Handschrift besitzen, 5) 8 Monate, 6) —, 7)
— 8) je 1400 Mk. Gehalt jährlich, 9) —.
Anmerkung: Ob die Anstellung auf Kündigung oder
Lebenszeit erfolgt, wird in nächster Nummer veröffentlicht.
4. 2) 1. Mai bezw. 1. Juni 1899, Köln, Königl.
Polizei⸗Präsidium, 3) 35 Schutzmänner, 4) Bewerber müssen
hon tadelloser Führung, lese- und schreibfähig, mindestens
1,68 megroß, durchaus gesund, nüchtern und gewandt sein,
5).6 Monate, während welcher der Wohnungsgeldzuschuß
nicht gewährt wird, 6) bei erwiesener Qualifikation nach
Ablauf der Probezeit auf Lebenszeit, 7) —, 8) je 1000 Mk.
Behalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß sowie freie Dienst⸗
leidung, 9), ja, bis zum Höchstgehalt von 1500 Mk., 10)
die Stellen sind penfionsberechtigt; Bewerber, welche noch
im aktiven Militärdienst stehen, erhalten den Vorzug.
5. 2) sofort, Krenzuach, Bürgermeisteramt, 3) Bureau⸗
Assistent, 4) Bekanntschaft mit dem Steuer⸗ und Rechnungs⸗
vesen, wenigstens aber die Befähigung, sich die erforderlichen
Kenntnisse während der Probezeit anzueignen, 5) 6 Monate,
auf 3 monatliche Kündigung. 7) — 8) Anfangsgehalt
1100 Mk., steigend bis 1700 Mk. jährlich, 9 ja.
6. 2) 1. Juli 1899, Meisenheim, Gefängnißverwaltung,
3) Gefangen⸗Aufseher, 4) gute Gesundheit, Nüchternheit und
Energie, sowie die Fähigkeit zur Führung der Gefangen—
ücher, 5) —, 6) auf Kwöchige Kündigung, 7) —, 8) 265 Mek.
Behalt jährlich, daneben wird freie Wohnuͤng mit Garten
und Oekonomiegebäude gewährt, 9) —, 10) die Stelle ist
aicht pensionsberechtigt, der Gefangen⸗Aufseher ist verpflichtet,
auch die Gefangen⸗Verpflegung zu dem Satze von 50 Pyfg.
pro Kopf und, Tag zu übernehmen, Bewerbungen sind an
das Bürgermeisteramt Meisenheim zu richten.
7. 2). J1. Zuli 1899, Rhaunen, Koaiserliches Postamt,
3) Landbriefträger, 4) körperliche Gewandtheit, Rüstigkeit,
Flementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Zündigung, 7) —, 8) 700 Mk. Gehalt, außerdem der geseß—
liche Wohnungsgeldzuschuß, 9) Gehaͤlt steigt bis 1000 Mi,
10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗Postdirektion in
Trier zu richten.
8. 2) sofort, Sinzig, Bürgermeisteramt, 8) Bürger—
meisterei⸗Sekretär, 4) Befähigung zur selbständigen Be—
arbeitung aller auf einem Bürgermeisteramte vorkommenden
Arbeiten, mindestens aber die Befähigung, sich die erforder—
lichen Kenntnisse in Kürze anzueignen, 5) höchstens 6 Monate,
3) auf 3 monatliche Kündigung. 7) —, 8) 700 Mk. Gehalt
jährlich, 9) das Gehalt steigt in Zwischenräumen von je
1 Jahr um 100 Mkubis auf 1000 Mk. 10) die Stelle ist
aicht pensionsberechtigt.
9. 2) 1. Juli 1899, wird bei der Einberufung be—
stimmt, 3) Landbriefträger, 4) Elementarschulkenntnisse und
örperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Zündigung. 7) —, 8) 700 Mt. und der gesetzliche Wohnungs—
geldzuschuß jährlich, 9) ja, 10) Bewerbungen sind an die
daiserliche Ober⸗Postdirektion in Koblenz zu richten.
10. 2) 1. August 1899, wird bei der Einberufung be—
stimmt, 3) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und
örperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Kündigung, 7) —, 8) 900 Mark Gehalt und 180 Mark
Wohnugsgeldzuschuß jährlich. 9) das Gehalt steigt bis
zu jährlich 1300 Mk, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl.
Ober-Postdirektion in Köln (Rhein) zu richten.
Saarbrücken, den 8. Mai 1899
Der Königliche Landrath. Bake.
W Bl t d nach Kopf und Brust
er an utandrang enzpee
nern, der Augen, Kopfschmerzen und Verstopfung leidet,
ollte stets für tägliche ergiebige Leibesbffnung Sorge tragen. Die
von zahlreichen angesehenen Professoren der Medicin gepruͤften und
mpfohlenen Apotheker Rich. Brandt's Schweizerpillen sind das einzige
Mittel, welches auf angenehme, sichere und absolut unschädliche Weise
virkt und dabei nur 3 Pfennige pro Tag kostet. Erhäͤltlich nur in
Schachteln zu Mk. 1.— in den Üpotheken.
Die Bestandtheile der ächten Apotheker Rich ard Brandt'schen
Schweizerpillen find Extracte von: Silge 1,3 Gr., Moschusgarbe, Aloe,
Absynth je 1 Gr., Bitterklee, Gentian je 0,5 Gr., dazu Gentian- und
Bitterkleepulver in gleichen Theilen und im Quantuͤm, um daraus
50 Pillen im Gewicht von 0,12 herzustellen. 24
Deffentlicher Anzeiger.
—28 *
Lohnender Rebenverdienft Für Feinschmecher.
—A—
c. , seß⸗ 9
jaften Personen, welche über größeren 8 H a r 3 k ũ ) e
Bekanntenkreis verfügen, durch den! (Kuhmilch Probutt)
Vertrieb der vorzüglichen Fabrikate
tägliche Bedarfsartikel) eines belegt, kaufe Fabrilate von
detnde en W. Rienacker,
uur direkt an Konsumenten, nicht an
Andic Guͤntersberge i. Harz.
Franko Offerten unter K. O. 88451Postkolli 100 Stück 3,25 Mk. franks
in Rndolf Mosse, Köln. 15 Nachnahme.
Wein und SpeiseKarten
find stets vorrätig in der
Gebr. Hofer'schen Buchdruckeérei, Saarbrücken.
Gothaer Lebensversicherungsbank.
Versicherungsbestand am 1. März 1899: 757 Mil—⸗
lionen Mark; Bankfonds: 242. Millionen Mark,
Dividende im Jahre 1899: 30 bis 137 00 der Jahres-Normalprämie
— je nach dem Alter der Versicherung.
Vertreter in Saarbrücken. Hohenzollernstr. 6:
* arhe 756
Redaktion des nicht-amtlichen Theils. Druck und Nerlaa von Gebrüder