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6. 2) 1. Dezember 1898, Neuenahr, Bürgermeisteramt.
3) 2. Verwaltungs⸗Sekretär, 4) Befähigung für alle bei
einer Bürgermeisterei- Verwaltung vorkommenden Arbeiten,
5) 1 Jahr, 6) auf Lebenszeit, 7)-, 8) 1000 bis 1200 Mk.
jaͤhrlich, 9) ja, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
7. 2) sofort, Saarlouis, Bürgermeisteramt, 3) Polizei⸗
diener, 4) Rüstigkeit, Nüchternheit, gesund und gutleserliche
Handschrift, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit, 7) —, 8)
1200 Mtk. Gehalt, 150 Mk. Kleidergeld und 220 Mk.
Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) nein, 10) nur die 1200 Mk.
Gehalt sind pensionsberechtigt, bei einer event. Pensionierung
wird die Militärdienstzeit angerechnet.
8. 2) 1. Dezember 1898, Siegburg. Bürgermeisteramt,
3) Nachtwächter, 4) körperliche Rüstigkeit, Energie und
Nüchternheit, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —, 8)
720 Mk. Gehalt jährlich, 9) nein 10) die Stelle ist nicht
pensionsberechtigt.
9. 2) 1. Januar 1899, Trier, Königl. Gefängniß, 3)
Auffeher, 4) körperliche Rüstigkeit, Nüchternheit, vollständige
Elementarschulbildung, muß gelernter Schlosser sein und das
Handwerkt gründlich verstehen, 5) 6 Monate, 6) vorläufig
auf Zmonatige Kündigung, später auf Lebenszeit, 7) —, 8)
900 Mk. Gehalt und 180 Mk Miethsentschädigung jöhrlich,
9) Gehalt steigt bis 1600 Mk. jährlich neben der Mieths—
entschädigung, 10) Gesuche sind unter Einreichung eines
jelbstgeschriebenen Lebenslaufs, der Militärpapiere, des Zivil—
versorgungsscheins und eines ärztlichen Attestes an den Direktor
—
10. 2) sofort, Aachen, Königl. Gesängniß, 3) Straf⸗
anstalts Aufseher, 4) der Bewerber muß gut lesen, rechnen
und schreiben können, darf nicht über 35 Jahre alt sein
und muß einen energischen, ernsten und ehrlichen Charakter,
sowie körperliche und geistige Regsamkeit besitzen, 5) 6 Monate,
63) anfangs auf 3monatige Kündigung, später auf Lebenszeit;
während der Probezeit muß eine 4wöchige Kündigung dem
Abgange vorausgehen, falls der Einberufene zurücktreten
will, seine Entlassung kann seitens der vorgesetzten Behörde
sofort erfolgen, 7) —, 8) jährlich 900 Mtk. Gehalt und
210 Mk. Mietsentschädigung oder freie Dienstwohnung,
9 das Gehalt steigt bis 1300 Mk. nebst Miethsentschädigung
oder freier Dienstwohnung.
11. 2) 15. November 1898, Aachen, Königl. Polizei⸗
Direktion, 3) Schutzmann, 4) Charge: Unterofffzier; Nüchtern⸗
heit, Energie, gutes moralisches Verhalten, körperliche Gesund—
heit und Rüstigkeit, jetzige Größe mindestens voll 1m 70 em,
zutes Auffassungsvermögen, genügende Gewandtheit in der
schriftlichen Darftellung und Schuldenfreiheit. 5) 6 Monate,
53) zunächst probeweise, event. später auf Lebenszeit, 7) —,
8) 1000 Mt. Anfangsgehalt jährlich, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß
und freie BVienstkleidung (Uniform), 9 ja, durch
ttufenweises Aufrücken in die höheren Gehaltsklassen bis zum
Höchstgehalt von 1300 Mk.; daneben bleibt die Höhe des
Wohnungsgeldzuschusses und die freie Uniform unverändert,
10) während der Probezeit wird nur eine Remuneration in
Höhe des Anfangsgehaltes der Schutzleute von 1000 Mk.
ährlich gezahlt.
12. 2) sofort, Aachen, Königl. technische Hochschule,
3) Bibliotheks Expedient, 4) Nachweis einer guten Quali—⸗
rikation; gute Handschrift, einige Kenntnisse im Französischen
uind Englischen, Ordnungsliebe und gute körperliche Gesund—
Jeit, 5) —, 6) auf Kündigung, 7) — 8) 1500 Mt. Gehalt
und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) das Gehalt
steigt bis 1800 Mk., 10) den Bewerbungsgesuchen ist außer
den Zeugnissen über Qualifikation; ein selbstgeschriebener
Lebenslauf und ein ärztliches Gesundheitsattest beizubringen;
die Gesuche sind an den Rektor der technischen Hochschule
zu richten.
13. 2) sofort, Kerpen, Gemeinde Kerpen, 3) Nacht—
wächter, 4) Nüchternheit und körperliche Rüstigkeit, 5) —,
6) auf Kündigung, 7) —, 8) jährlich 540 Mk., 9) —
10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
Saarbrücken, den 5. Dezember 18898.
Der Königliche Landrath, Bake
Deffentlicher Anzeiger.
2 —
—
Gestern verschied nach längerem Leiden
Herr
9
Ortsvorsteheor bur. Regitz
von COAISDFVMBMBI.
Derselbe hat 25 Jahre lang dem Kreistage
und seit Inkrafttreten der Kreisordnung für die
Rheinprovinz im Jahre 1888 dem Rreisausschusse
als Mitglied angehört.
Stets hat er mit grosser Gewissenhaftigkeit
diess ihm durch das Vertrauen seiner Mitbürger
ũbertragenen Ehrenâmter verwaltet und in uneigennũtzigster
Weise seine Krätte und Erfahrungen in
len Dienst des Gemeéeinwobls gestellt.
Diesem getreuen und bewährten Mitarbeiter
werden wir stets ein gutes Andenken bewabren.
Saarbrücken, den 1. Derember 1898.
Namens des Rreisausschusses:
Der Vorsitzende
EBAESG., Landrath.
u seiner
Was braucht der Mensch ——
Biel weniger als wir glauben, denn es sterben mehr Menschen an
leberfluß wie an Entbehrung. Das Uebermaß an Essen und Trinken
jat in vielen Fällen nur zur Folge, daß die Verdauungsorgane leiden
ind hierdurch auch die Gesundheit unseres Körpers und Geistes.
ẽbenso wichtig wie eine vernünftige Ernährung ist die tägliche ge—
cegelte Leibesoͤffnung, welche, wenn nöthig, durch den Gebrauch der
zeliebten und empfohlenen Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen
erhältlich nur in Schachteln zu Mk. 14 in den Avotheken) in bester
Weilse erzielt wird.
Die Bestandtheile der achten Apotheker Rich ard Brandt'schen
Schweizerpillen sind Extracte von: Silge 1,8 Gr., Moschusgarbe, Aloe,
Absynth je 1 Gr., Bitterklee, Gentian je O,0 Gr., dazu Gentian- und
Bitterkkeepulver in gleichen Theilen und im Quantum. um daraus
50 Nillen im Gewicht von 12 herzufstellen de
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Podaktion dos nicht- nt Thriss Druack uns a nonr hrirnder sso in Sagarhriicken