Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

jährlich, 9 ja, das Gehalt steigt in 6 je Zjährigen Dienstaltersstufen
 auf 1800 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind
an die Königl. Provinzial-Steuer-Dircktion in Köln zu richten.
2. 2). —, Dockendorf, Bürgermeisteramt Wolfsfeld, 8)
Gemeindeförster, 4) forstversorgungsberechtigte Bewerber und
Reservejäger der Klasse 4 wollen sich unter Beifügung ihres
Berechtigungsscheins und etwaiger anderer Dienstführungs⸗
zeugnisse schriftlich beim Bürgermeisteramt zu Wolfsfeld melden,
die Forstversorgungsbewerber und Reservejäger der Klasse 4
werden nur dann berücksichtigt, wenn ihrem Gesuch die schrift—
liche Erklärung beiliegt, daß selbe durch die Anstellung auf
obiger Gemeindeförsterstelle ihre Forstversorgungsansprüche
als erfüllt betrachten, 5) —, 6) —, 7) — 8) Anfangs—
gehalt 1009 Mk., außerdem bezieht der Stelleninhaber jähr⸗
lich 120 Mk. Wohnungsgeldzuschuß und 14 m Derbholz und
18 mReiser, 9) steigt nach 3 Jahren auf 1100 Mk. und
dann alle 3 Jahre um je 50 Mk. bis zum Höchstbetrage von
1500 Mk. (erreichbar nach 27 Jahren).
3. 2) —, Kerpen, beim Vorsitzenden der Kerpener Ge—
wäldebusch: Deputation Ebbers in Haus-Lörsfeld bei Kerpen,
3) Förster. 4) forsttechnisch ausgebildete, gehörig qualifizierte
Bewerber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse und
selbstgeschriebenen Lebenslaufs binnen 8 Wochen vom 25.
Oktober 1897 ab beim Rentmeister Ebbers in Haus Lörs—
feld bei Kerpen melden, 5) —, 6) —, 7) —, 8) das mit
der Stelle verbundene Gehalt beträgt jährlich 780 Mk., sowie
100 Mk. Wohnungsentschädigung, —.
4. 2) 1. Dezember 1897, Lontzen, Königl. Haupt-Zoll⸗
amt Aachen, 8) Grenz⸗Aufseher, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit, 7) —,
8) 1000 Mk. Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß, 80
Mk. Dienstbekleidungszuschuß, 200 Mk. widerrufliche Stellen⸗
zulage jährlich, 9 ja, das Gehalt steigt in 6 je Z3jährigen
Dienstaltersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen
sind an die Königl. Provinzial-Steuer-Direktion in Koͤln
zu richten.
5. 2) 1. Januar 1898, Malmedy, Königl. Haupt-Zoll⸗
amt Malmedy, 8) Grenz Aufseher, 4) Elementarschulbildung
und körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 Uik. Gehalt, 108 Mk. Wohnungsgeldzu—
schuß, 80 Mk. Dienstbekleidungszuschuß, 200 Mk. widerruf—
liche Stellenzulage jährlich, 9) ja, das Gehalt steigt in 6
je 8jährigen Dienstaltersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10)
Bewerbungen sind an die Königl. Provinzial-Steuer-Direktion
in Köln zu richten.
6. 2) 15. Dezember 1897, M.Gladbach, Oberbürger—
meisteramt, 83) Poltzeisergeant, 4) gefund und kräftig, nicht über
35 Jahre alt, nicht unter Im 70 em groß, 5) 6 Monate,
6) auf Lebenszeit, 7) —, 8) 1275 Mk. Gehalt für Verhei—
ratete, 1225 Mk. für Unverheiratete jährlich und Dienstkleidung,
9) das Gehalt steigt alle 3 Jahre um 75 Mk. bis zum
Höchstbetrag von 1725 Mk. bezw. 1675 Mk. jährlich, 10)
die Stelle ist pensionsberechtigt, bei der Pen sionirung wird
die Hälfte der Militärdienstjahre, höchstens 6 Jahre ange—
grechnet, dem selbstgeschriebenen Gesuch sind Lebenslauf,
Militärpapiere, Zivilversorgungsschein, Führunas- und Ge—
sundheitsattest beizufügen.
7. 2) sofort, St. Johann, Polizei-Verwaltung, 8) Hilfs⸗
arbeiter, 4) Vertrautsein mit sämmtlichen Arbeiten der
Polizei-Verwaltung oder Befähigung, sich die geforderten
Kenntnisse innerhalb der Probezeit anzueignen, gute Schul—⸗
bildung und körperliche Rustigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf
Kündigung, 7) —, 8) 9000 Mk. Gehalt jährlich, 9) ja. das

Behalt steigt alle zwei Jahre um 150 Mk. bis zum Höchst⸗
betrage von 1500 Mk. jährlich, 10) die Stelle ift micht
pensionsberechtigt.
8. 2) sofort, Siegburg, Königl. Strafanstalt, 3) Probe—
Ausseher, 4) körperliche Rüstigkeit und Gesundheit, energisches
aber taktvolles Benehmen den Gefangenen gegenüber, voll⸗
ständige Unbescholtenheit, Alter nicht üAber 34 Jahre, 85)
6 Monate, 6) auf 3monatige Kündigung, 7) —, 8) 900 Mk.
Behalt und 150 Mk. Miethsentschädigung jährlich, 9) ja,
das Gehalt steigt alle 8 Jahre bis zu jährlich 1500 Mk.,
10) selbstgeschriebener Lebenslauf, ärztliches Atiest, Militär—
ↄapiere, polizeiliches Führungsattest und Befähigungszeugnisse
ind einzureichen; persönliche Vorstellung erwünscht.
9. 2) sofort, Oberstein, Großherzogl. Amtsgericht, 3)
Hilfsschreiber, 4) Anfertigung von Tabellen und Grundbuch—
artikeln in Grundbuchanlegungssachen, 5) —, 6) die Stelle
nur vorübergehend, 7) —, 8) 70 bis 80 Mk. monatlich,
9 nein.
10. 2) 1. Februar 1898, Köln, Kaiserl. Postamt, 3)
Briefträger, 4) Elementarschulbidung und körperliche Rüstig—
keit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung, 7) 200 Mi.,
tann durch monatliche Gehaltsabzuüge gebildet werden, 8)
300 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jähr—
ich, 9) ja, das Gehalt steigt bis zu jährlich 1300 Mk. 10)
Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗-Vostdirektion in Köln
zu richten.
11. 2) 1. Dezember 1897, Siegbucrg, Königl. Strafan⸗
stalt, 3) Probe⸗Aufseher, 4) körperliche Rüstigkeit und Ge—
undheit, energisches aber taktvolles Benehmen den Gefangenen
gegenüber, vollständige Unbescholtenheit, Alter nicht über 34
Jahre, 5) 6 Monate, 6) auf 3monatige Kündigung, 7) —,
8) 900 Mk. Gehalt und 150 Mk. Miethsentschädigung
jährlich, 9) ja, das Gehalt steigt bis zu jährlich 1600 Mk.
in Zjährigen Stufen, 10) den Bewerbungen sind beizufügen:
selbstgeschriebener Lebenslauf, ärztliches Attest, Militärpapiere,
polizeiliches Führungsattest, Nachweis über die Beschäftigung
seit der Entlassung von der Truppe; versönliche Vorsteliung
erwünscht,
12. 2) sofort, Trier, Ober-Bürgermeisteramt, 3) Nacht⸗
wächter, 4) Energie, gute Führung, Nüchternheit, kräftige
Körperbeschaffenheit, 5) —, 6) auf 14tägige Küngigung, 7) —,
8) 800 Mk. Gehalt und 18 Mk. Kleidergeld jährlich, 9) ja,
das Gehalt steigt bis zu 700 Mk. jährlich, 10) die Stelle
ist nicht pensionsberechtigt.
13. 2) 1. Februar 1898, wird bei der Einberufung
bestimmt, 3) 2 Postschaffener, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 9) auf 4wöchige Kün—
digung, 7) je 200 Mk., kann durch monatliche Gehaltsabzüge
gebildet werden, 8) je 800 Mk. Gehalt und 180 Vik. Woh—
nungsgeldzuschuß jährlich, 89) ja, das Gehalt steigt bis zu
jährlich 1500 Mk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl.
Ober- Postdirektion in Köln zu richten.
14. 2) 1. Februar 1898, wird bei der Emberufung
bestimmt, 3) Landbriefträger, 4) Elemeutarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kün—
digung 7) je 200 Mk., kann durch monatliche Gehaltsabzüge
gebildet werden, 8) 700 Mk. Gehalt jährlich und der gesetzliche
 Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, das Gehalt steigt bis zu
ährlich 900 Mk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl.
Ober-Postdirektion in Köln zu richten

Saarbrücken, den 29. November 1897.
Der Könialiche Landrath, Bake.
            
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