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Ernannt sind der Gerichtsvollzieher kraft Auftrags Gehrke
in Saarbrücken zum etatsmäßigen Gerichtsvollzieher bei dem
Amtsgerichte in Baumholder und der Hülfsgerichtsdiener
Ahr in Merzig zum Gerichtsdiener beim Landgerichte in
Saarbrücken.
Der Rechtsanwalt Flatten in St. Johann ist zur Rechts⸗
anwaltschaft bei dem Land- und Amtsgerichte in Saarbrücken
zugelassen worden.
Der Lehrer Magnus Jaens zu Kölln ist an die evan—
gelischen Schulen zu St. Johann berufen worden.
Fuhrungszeugnisse beizufügen, Reise- und Umzugskoften werden
nicht gewaͤhrt.
51 2) 1. November 1897, wird bei der Einberufung
hestimmt, 3) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kün—
digung, 7) 200 Mk., kann durch Gehaltsabzüge gedeckt
werden, 8) 800 Mk. Gehalt und der gesetzliche Wohnungszeldzuschuß
jährlich, 9) das Gehalt steigt bis 1500 Mk.
jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Post⸗
direktion Köln (Rhein) zu richten.
6. 2) sofort, Zeltingen, Bürgermeisteramt, 8) Feld—
hüter und Hilfspolizeidiener, 4) körperliche und geistige
Rüstigkeit, 5) —, 6) auf Kundigung, 7) —, 8) 450 Mk.
Behalt jährlich, 9) unbestimmt, 10) die Stelle ist nicht
pensionsberechtigt.
7. 2) 1. November 1897, Köln (Rhein), Kaiserl. Post—
amt, 83) Briefträger, 4) *lementarschulbildung und körper—
liche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung,
7) 200 Mt., kann durch monatliche Gehaltsabzüge gebildet
werden, 8) 800 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeld⸗
zuschuß jährlich, 9) das Gehalt steigt bis zu jährlich 1500
Mk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Post⸗
direktion Köln (Rhein) zu richten.
8. 2) 1. November 1897, Köln (Rhein), Kaiserliches
Bahnpostamt Nr. 8, 8) Postschaffner, 4) Elementarschul⸗
bildung und körperliche Rustigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf
twöchige Kündigung. 7) 200 Mtk., kann durch monatliche
Gehaltsabzüge gebildet werden, 8) 800 Mk. Gehalt und
180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9 das Gehalt steigt
bis 1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl.
Ober-Postdirektion Köln (Rhein) zu richten.
9. 2) 1. Oktober 1897, Stetten (Hohenzollern), Kal.
Berg- und Salinen-Inspektion, 8) Bureaugehülfe, 4) der
Bewerber muß eine hübsche Handschrift haben, das Geschäfts
Journal und die Verkaufsregister nebst Handkasse führen
önnen, auch die Registratur zu besorgen und Kanzleiarbeiten
jauber auszuführen im Stande sein, 5) 8 Monate, 6) auf
zmonatige Kündigung, 7) —, 8) 1100 Mk. Jahreseinommen;
gegen 86 Mk. Miethe jährlich, eine Wohnung aus
3 Zimmern, Küche ꝛc. bestehend, 9 nein.
Uuszug aus der Vacanzenliste
für Militair-Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Vaufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
75) Betrag der zu beftellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 15. September 1897, Bedburg, Gemeinde-Behörde,
3) Feldhüter, 4) Lesen und Schrriben, sowie Feldkunde und
Begriff von landwirthschaftlichen Arbeiten, 5) 6 Monate, 6)
— 7) —, 8) 410 Mk. jährliches Gehalt; außerdem kann
der Feldhüter zur Winterztit, wenn es für ihn im Felde
nichts zu thun giebt, gegen 1Mk. 80 Pf. Tagelohn, mit
Arbeiten auf den Gemeindewegen beschäftigt werden, 9nein,
10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
2. 9) 1. September 1897, Bonn, Kaiserl. Postamt, 8)
Landbriefträger, 4) Elementarschulbildung und körperliche
Rüstigkeit, 5) 6 Vionate, 6) auf 4wöchige Kündigung, 7)
200 Mk. kann durch monatliche Gehalsabzüge gebildet werden,
8) 700 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jähr—
lich, 9) das Gehalt steigt bis zu jährlich 900 Mk., 10)
Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗-Postdirektion in
Köln (Rhein) zu richten.
3. 2) sofort, Koblenz, Königl. Intendantur 8ten Armee—
Korps, 8) Baubote beim Neubau des Kasernements für
die IV. Abteilung Feldartillerie-Regiments Nr. 23, 4)
Besitz des Zivilversorgungsscheins, Gesundheit, körperliche
Rüstigkeit, g'ordnete Lebensverhältnisse, Schuldenfreiheit,
Nüchternheit; Vorlegung der Militärpapiere, Führungs—
zeugnisse und sonstige Ausweise über Lebens- und Dienst—
verhältnisse, auch für die Zeit seit dem Ausscheiden aus dem
Heeresdienst, bis zum Tage der Bewerbung, 5) —, 6) aus
swöchige Kündigung, 7) —, 8) 2 Mk. 50 Pf. täglich, 9)
nein, 10) Bewerbungen sind an den Königl. Garnison-Bau—
inspektor Goßner in Koblenz zu richten unter Einreichung
einer persönlich geschriebenen Darstellung des Lebenslaufs
4. 2) sofort, Siegburg, Königl. Direktion des Feuer—⸗
werks⸗Laboratoriums, 3) Hilfsschreiber, 4) schöne und ge—
läufige Handschrift, Gewandtheit im Rechnen und große
Zuverlässigkeit, 5) 4 Wochen, 6) auf 4wöchige Kündigung,
7) —, 8) 90 Mk. monatlich, 9) bei befriedigenden Leistungen
kann das Anfangseinkommen alle 8 Jahre um 10 Mk.
monatlich bis zu 150 Mk. monatlich erhöht werden, 10)
Bewerbungen sind an die Königl. Direktion des Feuerwerks—
Laboratoriums zu Siegburg zu richten, denselben sind der
Zivilversorgungsschein, die Militärpapiere, ein eigenhändig
geschriebener Lebenslauf, Beschäftigungs- und polizeiliche
NVedaktion des nicht-aAamtsichen Theilslz Druck und Nersag yon Gohrüder 52for in Saarhrückon
Saarbrücken, den 23. August 1897.
Der Königliche Landrath, beurl. J. V.: Biwer, Kreissekretär
Deffentlicher Anzeiger.
Allers- n. Innalidifülsversicherung
Formulare
Renten⸗ Ouittungen
Gebp. loee Jaruckerei.