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Personal⸗Chronik.
Etatsmäßig angestellt ist als Telegraphenaffistent der
Telegraphenanwärter Herrig in Saarbrücken.
Veraͤnderungen im JustizbeamtenPersonal im Landgerichtsbezirk
Saarbrüucken.
Der Gerichtsassessor Longard ist zum Ameisrichter in
Saarbrücken ernannt und der Gerichsassessor Simon zum
Amtsrichter in Velbert.
kasse und der kommunalen Kassenverwaltung; das Vorhanden⸗
sein obiger Kenntnisse muß durch Ablegung einer Prüfung
nachgewiesen werden, 5) —, 6) auf 3 monatige Kündigung,
7) 3000 Mk., sofort zu hinterlegen, 8) 1500 Mk. Gehalt
jäͤhrlich, 9 nein, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt;
Bewerbungen find an das Bürgermeisteramt Viersen zu richten.
6. 2) 1. August 1897, Bracht, Königl. Haupt-Zollamt
Koldenkirchen, 8) Grenzaufseher, 4) Elementarschulbildung
und körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 Mk. Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß,
80 Mk. Dienstbelleidungszuschuß und 180 Mk. widerrufliche
Stellenzulage jährlich, 9) ja, das Gehalt steigt in 6 je
Zjährigen Dienstaltersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10) Be—
werbungen sind an die Königl. Provinzial⸗Steuer⸗Direktion
in Köln zu richten.
7. 2) sofort, Brüggen, Königl. Haupt-Zollamt Kalden⸗
kirchen, 8) Grenz⸗Aufseher, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit, 7) —,
8) 1000 Mk. Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß, 80 Mk.
Dienstbekleidungszuschuß und 180 Mk. widerrufliche Stellen⸗
zulage jährlich, 9) ja, das Gehalt steigt in 6 je 3 jährigen
Dienstaltersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen
sind an die Königl. Provinzial-Steuer-Direktion in Köln
zu richten.
8. 2) sofort, Dasburg, Kaiserl. Postagentur, 8) Land⸗
briefträger, 4) körperliche Gewandtheit, Rüstigkeit, Elementar—
schulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung,
7) 200 Mk., kann durch monatliche Abzüge von 6 Mk. ge⸗
bildet werden, 8) 700 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungs⸗
geldzuschuß jährlich, 9) ja, das Gehalt steigt bis 900 Mk.
ährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober⸗-Post⸗
direktion Trier zu richten.
9. 2) sofort, Elmpt, Königl. Haupt-Zollamt Kalden—
kirchen, 8) Grenz-Auffeher, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 unk. Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß,
30 Mk. Dienstbekleidungszuschuß und 180 Mk. widerrufliche
Stellenzulage jährlich, 99 ja, das Gehalt steigt in 6 je
3 jährigen Dienstaltersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10) Be—
werbungen sind an die Königl. Provinzial-Steuer-Direktion
in Köln zu richten.
10. 2) sofort, Eupen-Genschret, Königl. Haupt⸗Zollamt
Aachen, 3) Grenz Aufseher, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 Mk. Gehalt, 80 Mk. Dienstbekleidungszuschuß,
200 Mk. widerrufliche Stellenzulage und freie Dienst—
wohnung, 9) ja, das Gehalt steigt in 6 je 8 jährigen Dienst—
altersstufen auf 1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen find
an die Königl. Provinzial-Steuer-Direktion in Köln zu richten.
11. 2) sofort, Havert, Königl. Haupt-KZollamt Kalden⸗
kirchen, 3) Grenz⸗-Aufseher, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf Lebenszeit,
7) —, 8) 1000 Mk. Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß,
30 Mk. Dienstbekleidungszuschuß und 180 Mk. widerrufliche
Stellenzulage jährlich, 99 ja, das Gehalt steigt in 6 je
z jährigen Dienstaltersstufeu auf 1500 Mk. jährlich, 10) Be—
werbungen sind an die Könial. Provinzial⸗Steuer-Direktion
in Köln zu richten
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
bei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be⸗
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
b) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündignng erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
D) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
4. 2) —, Forst, Bürgermeisteramt Carden (Mosel),
3) Gemeindeförster, ? Gemeinden mit circa 543 ha Wald,
4) Bewerber wollen ihre Gesuche bis zum 27. August 1897
unter Beifügung der Zeugnisse an das Bürgermeisteramt zu
Carden einreichen, 5) —, 6) —, 7) —, 8) pensionsfähiges
Anfangsgehalt 1050 Mk. einschl. 50 Mk. Brennholzent⸗
schädigung, 9) steigt von 3 zu 8 Jahren um je 50 Mk. bis
zum Höchstbetrage von 1400 Mk.
2. 2) —, Jahrsfeld, Bürgermeisteramt Rengsdorf, 8)
Förster, 4) Bewerbungsgesuche sind unter Beifügung eines
Lebenslaufs, des Forstversorgungsscheins oder Militärpasses
und der seit dessen Ertheilung erlangten Führungszeugnisse,
die den ganzen, seitdem verflossenen Zeitraum in ununter⸗
brochener Folge belegen müssen, innerhalb 6 Wochen beim
Bürgermeisteramt zu Rengsdorf einzureichen, 5) —, 6) —,
7) —, 8) pensionsfähiges Gehalt 1100 Mk., 9) steigt von
3 zu 3 Jahren um je 50 Vik. bis zum Höchstbetrage von
1500 Mk.
3. 2) 1. Oktober 1897, Münstereifel, Königl. Gymnafium,
3) Schuldiener, M körperliche Rüstigkeit und Nüchternheit,
katholische Konfession, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung,
7) —, 8) 800 Mk. Gehalt jährlich und Dienstwohnung;
für Gestellung des Reinigungsmaterials und der Arbeitshilfe
bei der Reinigung werden jährlich 150 Mk. vergütet, 9) ja,
das Gehalt steigt bis auf 1200 Mk. jährlich, 10) Meldungen,
denen der Zivilversorgungsschein beizufügen ist, sind an das
Königl. Provinzial-Schulkollegium in Koblenz zu richten.
4. 2) sofort, Rheydt, Polizei-Verwaltung, 8) mehrere
Schutzmänner, 4) Bewerber muͤssen schreibkundig, gesund,
groß und kräftig sein, auch die Unteroffiziercharge erreicht
haben, 5) 6 Monate, 6) auf gegenseitige 6wöchige Kündigung,
7) —, 8) und 9) je 1050 Mk. Gehalt jährlich, steigend von
Z3 zu 3 Jahren um 100 Mk. bis zum Höchstbetrage von
1240 Mk. jährlich, bei guter Fuhrung und guten Leistungen
ist Aufrücken in eine Polizeisergeantenstelle nicht ausgeschlossen,
10) die Stellen sind nicht pensionsberechtiat. die jetzige Größe
ist anzugeben.
5. 2) sofort, Viersen, Stadtkasse, 3) Stadtkafsenbuch⸗
halter und Sparkafsenkontroleur, 4) Kenntniß des Rechnungswesens.
besonders der Buchführung einer größeren Gemeinde—
Saarbrücken, den 19. JZuli 1897
Der Könialiche Landrath, Bake
Redaetion des nicht-amtlichen Theils. Druck und Verlaaga von Gebrübder Heferin Sagrbrücken.