Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

Personal-Chronik.

3) auf 14 täg'ge Kündigung 7) —, 8) 2 Mk. 50 Pfg.
aͤglich, 9) vorläufig nicht, 10) Bewerbungen sind an den
dönigl. Regierungs-Baumeister Roeßler in Mülheim (Rhein)
zu richten.
6. 2) 1. April 1895, Saarbrücken, Königl. Landraths⸗
amt, 3) Kreisbote, 4) gute Handschrift; körperliche Rüstigkeit,
5) 6 Monate, 6) auf Kandigung, 7) —, 8) 900 Mk.
Gehalt und 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß nach definitiver
Anstellung, 9 ja, bis 13500 Mk. Gehalt, 10) ein verheiratheter
Bewerber erhält den Vorzug, weil der Kreisbote die Reinigung
ausgedehnter Bureauräume zu besorgen hat.

Beränderung im Justizbeamten-Perfonal im Landgerichtsbezirk
* Soaarbrücken.
Der Aktuar Rosenthal bei dem Amtsgericht in Saar—
brücken ist zum etetsmäßigen Gerichtsschreiber-Gehülfen in
Dpladen ernannt worden.
Der Rechtsanwalt Justizrat Rettig bei dem Landgericht
in Saarbrücken ist gestorben.
Der Schulamts-Bewerber Scherer aus St. Johann ist
in die evangelische Schule daselbst einstweilig berufen worden.

Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair-Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
hei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
jeichnung der Anforderungen, welche' an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
qäͤltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Ausficht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen,
1. 2) sofort, Aldenhoven, Königl. Amtsgericht 8) Kanzlei⸗
gehilfe, 4) feste, leserliche Handschrift, Kenntniß des Kanzlei—
Keglements und des Geschäftsbetriebs beim Grundbuchamt,
5) 1 Monat, 6) auf 2 monatige Kündigung, 7) —, 8) 50
dis 60 Mk. monatlich, 9) unbestimmt.
2. 2) sofort, Flammersfeld, Bürgermeisteramt, 8) Ge—
meinde-Sekretär, 4) Kenntniß aller in der Kommunal—
Verwaltung vorkommenden Arbeiten oder aber Befähigung,
äch diese Kenntnisse in aller Kürze anzueignen, 5) —, 6) auf
/ajährige Kündigung, 7) —, 8) 1200 Mk. Gehalt jährlich,
)) nein, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
3. 2) 1. Mai 1895, Köln (Rhein), Kaiserl. Post-—
amt 2, 3) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und
örperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4 wöchige
stündigung, 7) 400 Mk. kann durch Gehaltsabzüge gebildet
verden, 8) 800 UNk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeld—
zuschuß jährlich, 9 das Gehalt steigt bis 1500 Me. jährlich,
10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Postdirekion
Köln (Rbein) zu richten.
4. 2) 1. Mai 1895, Köln (Rhein), Kaiserl. Bahn—
postamt Nr. 9 8) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung
und körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate 6) auf 4 wöchige
stündigung, 7) 400 Mk. kann durch Gehaltsabzüge gebildet
verden, 8) 800 Mk. Gehalt und 180 Mt. Wohnungsgeld⸗
zuschuß jährlich, 9) das Gehalt steigt bis 1500 Mk. jaͤhrlich,
10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Postdirektion
stöln (Rhein) zu richten.
5. 2) sofort, Mülheim (Rhein), Königl. Intendantur
8. Armee-Korps Koblenz, 8) Baubote und Wächter, 4) Besitz
des Zivilversorgungsscheins, Gesundheit, körperliche Rüstig—
keit, Zuverlässigkeit, geordnete Lebensverhältnisse, Schulden⸗
ireiheit, Nüchternheit; Vorlegung der NMiilitärpapiere,
Führungszeugnisse und sonstiger Ausweise über Lebens—
und Dienstverhältnisse, auch für die Zeit seit dem Ausscheiden 7nH
aus dem Heeresdienste bis zum Tage der Bewerbung; n Baar oder Werthyapieren in jeder
Bewerber hat neben Besorgung der Botengänge und Rein- Zöhe ohne Burgschaft durch die
haltung des Bureaus ꝛc. die Baustelle an Werk-, sowie Daeieoe
SZonn- und Feiertagen zu bewachen; auch muß derselbe ahe weige Riederlassuug
unteraeordnete Schreibarbeiten anfertigen können, 5) * Dannneim. Durtande dy Ar
Redaction des nicht-amtlichen Theils. Druck und Nersaa von Gebrüder Hofer in Gaarbrücken

Saarbrücken, den 25. Februar 1805.
Der Königliche Landrath, Bake.
Deffentlicher Anzeiger.

Der Wirth Johauu Sanuder in Lauterbach beabsichtigt
nuf dem ihm zugehörigen, auf dem Banne Lauterbach Flur 6
io. 318 geiegenen Grundstöcke eine Anlage, welche die Febri—
kation von Feueranzündern bezwecken soll, zu erbauen.
Dieses Unternehmen bringe ich in Gemäßheit des 8 17 der
Reichsgewerbeordnung und der 883 34 und 38 der Ministerial-An—
vweisung vom 6. Juli 1884 (Ertra-Beilage zu Nr. 833 des Regierungs⸗
Amtsblattes 1884) mit der Aufforderung zur öffentlichen Kenntniß,
Awaige Einwenduüngen binnen einer Frist von 14 Tagen in zwei
Fremplaren schriftlich oder zu Protokoll, bei mir anzubringen.
Es wird dabei aufmerksam gemacht, daß die Offenlegung ihren
Anfang mit dem Tage nimmt, an welchem die dirse Bekanntmachung
enthaltende Nummer des „Kreistrattes“ ausgegeben wird und daß
serner nach Ablauf dieser Frist Einwendungen in dem Verfahren
richt mehr anzebracht werden können.
Zeichnungen und Beschreibungen liegen bis dahin auf der
Amtsstube des Unterzeichneten zur Einsicht offen.
Der Termin zur mündlichen Erörterung der rechtzeitig erbobenen
Einwendungen ist auf
Montag, den 18. März 1895, Vormittags 11 Uhr
auf dem hiesigen Bürgermeistereiamte anberaumt mit dem Erxröffnen,
daß im Falle des Ausbleiben? des Betriebsunt⸗rnehmers oder
des Widersprechenden, gleichwohl mit der Erörterung begonnen
werden wird.
Eudweiler, den 15. Februar 8988.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister.
W. PoIBer.

Zweijährig⸗Freiwillige werden bei dem unterzeich—
neten Bataillon für Herbst d. Is. angenommen.
Selbstgeschriebener Lebenslauf, aus welchem die Lebens—
ttellung ersichtlich sowie Meldeschein sind dem Antrage bei—
zufügen. 18
Königliches Kommando
des Rheinischen Jäger-Bataillons No. 8
Schlettstadt i. Elsaß.

uk
Wein⸗ u. Speisekarten
stets vorrätig bei
Geobr. Hofor
Sadarbrücken.

⸗
            
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