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Die Ankdrung der Zuchtthiere erfolgte auf Grund der
örordnung vom 18. Mai 1839. Die Frühjahrskdrung fand
in den Monaten März, April und Mai statt. Angemeldet
varen im Ganzen 148 Stiere, von diesen wurden 187 Stiere
ingekört und 11 Stiere wegen mangelhaft entwickeltem Körper⸗
hau abgekort bezw. vor der Körung zurückgewiesen. Zur Früh⸗
ahrskorung waren 115 angemeldet, angekört wurden 108,
zurückgewiesen bezw. abgekört 7 Stiere. Nachgekört wurden
33 Siiere, deren zurückgewiesen 4 Stück.
Im Vergleiche zu den Vorjahren sind im Laufe des
Jahres 1894, 28 Stiere mehr als 1893 und 2 Stiere mehr
As 1892 der Kommission vorgestellt worden. Die Ursache
der Vermehrung liegt in den günstigeren Futterverhältnissen
des Jahres 1894. 1893 wurden des Futtermangels wegen
hornehmlich ältere Stiere verkauft und mit jüngeren Thieren
die Viehzucht betrieben, daß aus diesem Grunde manch'
chwach entwickelter und dürftig ernährter Stier zur Ankörung
m Frühjahr 1894 kam, liegt klar auf der Hand. Das Nach⸗
dreu von 383 Stieren ist ein Zeichen, daß die minderwerthige
Waare im Laufe des Jahtes von der Zucht ausgeschlossen
vurde und damit ist auch der Beweis geführt, daß die Land—
virthe recht gut einsehen, daß nur von dem Guten wieder
Butes zu erwarten ist.
Die allgemeine Sympathie für das Glanvieh ist im Kreise
Saarbrücken nicht so vertreten, wie man geneigt wäre an—
sunehmen. Die tabellarische Uebersicht führt uns nur 38
Zlanstiere vor, dagegen aber 31 Simmenthaler und 61 Stiere
des Landschlages. Die Stiere des Landschlages sind Kreuzungs-„rodukte
des Glanstieres mit Simmenthaler Kühe oder um—
gekehrt. Dieser Landschlag vereinigt die guten Eigenschaften
Zes Glanviehes mit denen des Schweizerviehes. Die Kühe
iind sehr bald milchergiebig und als Gespannkuh leicht zu
Ferwerthen, dagegen aber sind die Thiere im Körperbau kräftiger,
verden schwerer und bei der Mastung gewinnbringender;
wbenso befitzen auch die Kälber nicht die zwergenhafte Beschaffen—
heit, wie die Kälber jener Glankühe, die in der hiesigen
Hegend aufgezogen worden sind; es sind dem Unterzeichneten
Zälber von Glankühen zu Gesicht gekommen, die nur
20-30 Pfd. wogen.
Die Schweinezucht hat im Laufe des Jahres keine Ver—
inderung gegen die Vorjahre erlitten. Es wird das Halb—
Bastard Schwein — eine Kreuzung des einheimischen Läuserschweins
mit dem englischen Echwein — durchweg gezüchtet.
Das Resultat dieser Kreuzung muß als befriedigend bezeichnet
werden.
Saarbrücken, den 8. Februar 1895.
A. Mette, Kreisthierarzt.
1200 Mk. Gehalt, Uniform und 60 Mtk. Wohnungsgeldzuschuß
Ahrlich, 9) ja, 10) die Stelle wird vorausfichtlich pensions⸗
derechtigt; Vtilitärdienstzeit wird vorläufig nicht angerechnet.
2. 2) 1. April 1895, St. Johann (Saar), Stadt
St. Johaun (Saar), 8) Schutzmann, 4) besondere Energie,
qut zu Fuß, gesund, kräftig und im stande, schriftliche An⸗
zeigen selbstaändig anzufertigen und zu schreiben, 5) 6 Monate,
6) auf berderseitige jederzeitige ajährige Kündigung, 7) --,
8) 1000 t. Ansangsgehalt, 180 Vik. Wohnungsgeldzuschuß
und freie Bckleidung, 9 ja das Gehalt steigt von 2 zu 2
Jahren um 100 Mt. bis zum Höchstbetrag von 1500 Mk.,
10) die Stelle ist pensionsberechtigt, die Militärdienstzeit
wird bei einer event. Pensionierüng nicht angerechnet.
Saarbrücken, den 18. Februar 1895.
DHer Konigliche Laudraty, Bake.
Deffentlicher Anzeiger.
Bekco v tmachung.
In der Stadt M alstatt-Burbach sind zum 1. April 1895
wei nicht pensionsbere btigte Vollziehungsbeamtenstellen
u besetzen.
Die Gedühren betragen für jede Stelle jährlich durchschnitt⸗
ich 900 - 1000 Mark.
Heilitar Anwarter, welche sich um die Stelle bewerben wollen,
verden ersucht, sich unter Voctage ihres Zipil versorgungsscheines
und eines selbstgeschrie denen Lebenslaufes bis zum 20. Februar d. J.
hei dem Unterzeichneten zu melden. 13
Malstatt-Burbach, den 6. Februar 1895.
Der Bürgermeister.
Mever.
llenigst, Cullmann & Co, Banb
in Tweibrinelcann (Reichsbankplatæ)
begründet 1860
empfehlen sich für alle Zzwecke des Goldvorkehbrs su. der
Geldanlage. Gewähren zuverlässigen Bankkredit unter
zuvorkommenden Beéedingungen. Verzinsen hare Goldbinlagen
je nach Kündigungsfrist und Geéldstand. PErteilen
gewissenuhafte Auskunft in Beétreff des Kaufs und
Verkaufs von Wertpapiéren. 16
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ei zusenden. l5
. ueern, DOreiĩer, Baumeister,
Handelskommersekreiär Triest.! Röhlinaen. Wuürttembera
—
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Auszte aun der T—
für Deilitair-Anmyn
Die Liste enthält der Reihe nach solgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
zei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
eichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Tauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
3) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Aussicht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen'
1. 2) 1. April 1895, Bous, Bürgermeisteramt, 8) Poli-—
ei-Wachtmeister und Vollziehungsbeamter, 4) körperliche
Rüstigkeit, gute Führung, et vas Federgewandheit, 5) 6 Mo—
nate, 6) nach Ablauf der Probe auf Lebenszeit, 7) —, 8)
Nesnactinnehes picht-amtlißSen Theisa Druck und VBersaa von Gebrüder Rofer in Snarhrückon
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