2.
c. ) I. Mai 1894, Eschweiler, Kaiserl. Postamt J,
3) Postschaffner, 4) Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate,
6) auf Kündigung, 7) 400 Mte., kann durch Gehaltsabzüge
gedeckt werden, 8) 900 Mk. Gehalt und 144 Mk. Wohnungs⸗
geldzuschuß jährlich, 9) ja, 10) Bewerbungen find an die
Kaiserl. Ober-Postdirektion Aachen zu richten.
5. 2) sofort, im Bezirk des Königl. Eisenbahn-Be⸗
triebsamt Aachen, 3) 12 Zugbegleitungsbeamte, 4) Kennt—
niß der Gegenstände des Volksschulunterrichts, insbesondere
Ahihen in deutschen und lateinischen Buchstaben Gedrucktes
und Geschriebenes zu lesen, deutsch leserlich zu schreiben und
in den 4 Grundarten mit ganzen benannten Zahlen zu
rechnen; körperliche Rüstigkeit, namentlich ausreichendes
Seh⸗ und Hörvermögen, 5) 6 Monate, nach deren Ablauf
die Anwärter eine Prüfung abzulegen haben, von deren Be—
stehen das Einrücken in eine etatsmäßige Stelle abhängig
ist, 6) Bremser und Schaffner auf Kündigung, Packmeifter
und Zugführer auf lebenslänglich, 7) als Bremser und
Schaffner in der Regel keine, als Zugfuͤhrer und Packmeister
450 Mk., welche event. durch Gehaltsabzüge gedeckt werden
können, 8) während der Probezeit und bis zur etatsmäßigen
Anstellung jährlich 800 Mk. als Bremser und 900 Me.
als Schaffner; bei der etatsmäßigen Anstellung als Bremser
800 Mt. (bis 1200 Mk. steigend) und als Schaffner 900 Mk.
(bis 1200 Mk. steigend), ferner der bestimmungsmäßige
Wohnungsgeldzuschuß; zu dem bezeichneten Einkommen treten
bei selbständiger Dienstleistung noch die reglementsmäßigen
Kilometergelder hinzu, 9) die Betreffenden können, sofern
sie die vorgeschriebenen Prüfungen bestehen, zum Packmeister
und Zugführer befördert werden, das Anfangsgehalt derselben
beträgt außer dem Wohnungsgeldzuschuß 1100 Mk. und
steigt bis 100 Mk., 10) Bewerber müssen im Besitze des
Civilversorgungsschein sein und dürfen das 40. Lebensjahr
nicht überschritten haben; ein Fragebogen, aus welchem er⸗
sichtlich ist, welche Zeugnisse ꝛc. einzureichen sind, wird auf
Verlangen übersandt; falls eine Vorprüfung als nothwendig
erachtet wird, ist dieselbe bei der dem Wohnorte des Be—
werbers zunächst gelegenen Eisenbahnbehörde abzulegen; nach
dem Vorprüfungsorte wird freie Fahrt auf den preußischen
Staatsbahnen gewährt; bei der Einberufung zum Dienste
wird neben freier Fahrt für den Stellenbewerber und dessen
Familie auch freie Beförderung des Umzugsgutes auf den
genannten Bahnen bewilligt; die Annahme erfolgt je nach
der Befähigung entweder als Bremser oder sofort als Schaffner;
die als Bremser Eingestellten können demnächst nach Ablegung
der Schaffnerprüfung ebenfalls zum Schaffner befördert werden.
6. 2) sofort, Godesberg, Bürgermeisteramt, 83) Bürger⸗
meistereibote, 4) gesund und rüftiger Fußgänger, 5) —,
6) auf 3 monatige Kündigung, 7) —, 8) 2 Mk. täglich,
9) —, 10) die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.
7. 2) 1. April 1894, Koblenz, Ober-Bäürgermeister⸗
amt, 3) Rechnungsführer der Steueramtskasse fur indirekte
Abgaben, 4) allgemeine Kenntniß des Kassen- und Bureau⸗
wesens ist durch eine Vorprüfung nachzuweisen; Bewerbern
ist Gelegenheit gegeben, sich vom 1. Februar d. J. ab beim
Steueramt einzuarbeiten, 5) 6 Monate, 6) auf 6 monatige
gegenseitige Hündigung, 7) 5000 Mk. sofort zu hinterlegen,
8) 1800 Mk. Gehalt jährlich, steigend bei zufriedenstellenden
Leifstungen von 2 zu 3 Jahren um je 100 Mk. bis zum
Höchstbetrage von 2800 Mk., 125 Mt. Dienstbekleidungs⸗
zuschuß jährlich, 9) ja.
8. 2) 1. Maͤrz 1894, Köln (Rhein), Ober⸗Burger⸗
meisteramt, 8) 2 Aufseher des staͤdtischen Fuhrparks, 4) Fähig⸗
keit, kurze Berichte anzufertigen und die Listen über Ausgabe
»on Futter ꝛc. zu führen; ferner muß Bewerber mit der
Pflege und Wartung der Pferde, sowie dem Unterhalt der
Futterbestaͤnde vertraut sein, 5) 6 Monate, 6) waͤhrend der
Probe mit 4wöchiger Kündigung, demnächst Anstellung auf
gegenseitige 83 monatige Kündigung, jedoh mit Pensions⸗
zerechtigung und Anspruch auf Wittwen- und Waisenver⸗
sorgung, 7) —, 8) und 9) waährend der Probezeit monatlich
e 125 M.. Diäten; nach der Anstellung 1600 Mk. Gehalt
ährlich, steigend alle 2 Jahre um 160 Mk. bis zum Höchst⸗
betrage von 2720 Mk.; im Falle Dienstwohnung bezw. freier
Brand gewährt werden, kommen hiersür 15 bezw 1000
des Anfangsgehaltes in Abzug, 10) Bewerber duürfen nicht
über 35 Jahre alt sein; Meldungen mit Zeugnissen und
selbstangef rtigtem Lebenslauf find baldigst einzureichen.
9 2) 1. Mai 1894, Kuln (Rhein), Kaiserl. Post⸗
amt 1, 8) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung und
körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4 wöchige
Kündigung, 7) 400 Mk., kann durch Gehaltsabzüge gebildet
werden, 8) 900 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeld⸗
zuschuß jaͤhrlich, 9) das Gehalt steigt bis 1500 Mt. jaͤhrlich,
10) Bewerbungen sind an die Kaiserliche Ober-⸗Postdirektion
Köln (Ryein) zu richten.
10. 2) 1. April 1894, Köln (Rhein), bei einer noch
näher zu bestimmenden Verkehrsanstalt, 3) Poststhaffner,
4) Elementarschulbildung und koͤrperliche Rustigkeit, 5)6 Monate,
6) auf 4wöchige Kündigung, 7) 400 Mk. kann durch Ge⸗
haltsabzüge gebildet werden, 8) 900 Mk. Gehalt und 180
Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) das Gehalt steigt
bis 1500 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die
Kaiserl. Ober Postdirektion Köln (Rhein) zu richten.
11.2) 1. Mai 1894, Köln (Rhein), bei einer noch
näher zu bestimmenden Verkehrsanstalt, 3) Postschaffner,
4) Elementarschulbildung und körperliche Rüstigkeit, 5) 6
Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung, 7) 400 Mk., kann
durch Gehaltsabzüge gebildet werden, 8) 900 Mk. Gehalt
und 180 Mk. Wohnuggsgeldzuschuß jährlich, 9) das Gehalt
steigt bis 1300 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die
Kaiserl. Ober-Postdirektion Köln (Rhein) zu richten.
12. 2) 1. Mai 1894, Köln (Khein), Kaiserl. Telegraphen⸗
amt, 3) Briefträger, 4) Elementarschulbildung und körper⸗
liche Rustigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4 wöchige Kündigung,
7) 400 Mk., kann durch Gehaltsabzuge gebildet werden,
8) 900 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß
jährlich, 9) das Gehalt steigt bis 1600 Mk. jährlich, 10) Be⸗
werbungen find an die Kaiserl. Ober-Postdirektion Koöln
(Rhein) zu richten.
13. 2) 1. April 1894, Linnich, Schullehrer-Seminar,
Schuldiener, 4) Reiaigung und Heizung der Anstaltsräume,
Reinigung des Schulhofes, Besorgung der dienftlichen Auf—
träge des Direktors und des Kassenführers, 5) 6 Monate,
6) auf Kündigung, 7) —, 8) 800 Mk. und Dienstwohnung
säͤhrlich, 9) das Gehalt fteigt bis 1200 Mk. jährlich,
10) Meldungen, denen auch der Lebenslauf beizufügen ist,
sind an das Königl. Provinzial-Schulkollegium in Koblenz
zu richten.
14. 2) sofort, Malmedy, Konigl. Amisgericht, 8) Lohn—
schreiber, demnächst event. Kanzlist, 4) die durch die Gerichts—
ordnung im allgemeinen gemachten Anforderungen; wird eine
gewisse Fertigkeit im Abschreiben französisch verfaßter Ur—
kunden dringend erwünscht, 5) wird bemessen nach den Vor—⸗
schriften des Kanzleireglemenis vom 23. Maͤrz 1885, 6) auf